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Spontan verliebt oder ein Quickie in Kopenhagen

Schloss Amalienborg, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Freunde der gepflegten Unterhaltung – es ist mir endlich gelungen, eine bedeutende Lücke auf der Landkarte meiner Reisetätigkeit zu schließen: Kopenhagen. Da hört und liest man jahrelang, wie bezaubernd und lebenswert die Hauptstadt Dänemarks ist und schafft es doch nur, fröhlich winkend daran vorbeizufahren, auf dem Weg nach Schweden … Aber damit ist jetzt Schluss, ich war endlich dort.

Flix mal eben nach Kopenhagen

Um mir die Sache persönlich anzuschauen, buchte ich mir ein Ticket im Flixbus und schloss auch diese Bildungslücke. Nur kurz: Eine günstige und entspannte Art zu reisen, aber dazu vielleicht an anderer Stelle mal mehr. Insgesamt war ich 3 Nächte vor Ort, viel Zeit für Sightseeing hatte ich allerdings nicht. Wie also möglichst unkompliziert und flink einen möglichst guten Eindruck gewinnen? Als gebürtige Hamburgerin mit hoher Affinität zum Wasser lag die Entscheidung nah:

Auf zur Hafen- und Kanalrundfahrt

Eingang zum Tivoli, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Eingang zum Tivoli, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Ich buchte das Ticket für die Tour online und wanderte an diesem sonnigen Sonntag, Ende August einfach zu Fuß durch die Stadt, vorbei am Hauptbahnhof, dem Vergnügungspark Tivoli und dem Rathaus durch die Einkaufs- und Fußgängerzone bis zur Bootsanlegestelle am Gammel Strand. Es wird niemanden überraschen, wenn ich sage: Verdammt charmante Stadt, dieses Kopenhagen. Klar, die Innenstadt ist von mehr Touristen als Einheimischen bevölkert, aber da kannste dich wohl nicht drüber beschweren, wenn du selbst nur zu Besuch bist ;)

Flohmarkt am Rathaus von Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Flohmarkt am Rathaus von Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagens Einkaufsmeile Strøget – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagens Einkaufsmeile Strøget – Foto: Nicole Stroschein

Freundliche Leute, soweit das Auge reicht

Vielleicht lag es am Wetter, vielleicht sind Menschen, die sich in Kopenhagen aufhalten, aber auch wirklich besser gelaunt. Ich begegnete jedenfalls ausgesprochen freundlichen Leuten, mal abgesehen von diesem grimmigen, deutschen Teenager, der wohl von seinen Eltern zum Sightseeing gezwungen worden war ;)

Auf dem Boot jedenfalls nahmen mich zwei Ehepaare aus Florida und Australien fröhlich in ihre Mitte. Letztlich aber auch egal, diese Hafen- und Kanalrundfahrt zog mich ohnehin schwer in ihren Bann. So eine gute Entscheidung! In einer Stunde bekamen wir Sehenswürdigkeiten zu sehen, für die ich sonst locker das ganze Wochenende gebraucht hätte.

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Die kleine Meerjungfrau und Skifahren auf der Müllverbrennungsanlage

Enorm charmant auch der gutgelaunte Däne, der uns in drei Sprachen das Wichtigste zu all den Sehenswürdigkeiten erzählte: Die königliche Oper, das königliche Theater, die Befestigungsanlage der Stadt und die dänische Flagge (die älteste Flagge der Welt, wisstabescheid). Die arme, kleine Meerjungfrau, schwer belagert von Touristen und vom Wasser viel entspannter zu betrachten, Schloss Amalienborg und dann diese ultramoderne Müllverbrennungsanlage, die nicht nur enorm viele Menschen mit Strom aus Müll versorgt, sondern auch demnächst eine Skipiste auf ihrem Dach beherbergen wird. Jaha, auf solche Ideen muss man erst mal kommen :)

Blick auf die Befestigung von Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Blick auf die Befestigung von Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen im Schnelldurchlauf

Doch was rede ich lang rum, ich zeige euch einfach mal, was vom Boot aus alles so zu sehen war. Für einen Quickie in Kopenhagen gibt es vermutlich kaum etwas besseres als diese Tour, seht selbst:

Restaurant The Standard, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Restaurant The Standard, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Schloss Amalienborg, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Schloss Amalienborg, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Königliche Oper, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Königliche Oper, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Müllverbrennungsanlage Amager Bakke, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Müllverbrennungsanlage Amager Bakke, Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen auf dem Wasser – Foto: Nicole Stroschein

Schwer belagert: Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Schwer belagert: Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Die Circle Bridge in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Die Circle Bridge in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Das königliche Theater in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Das königliche Theater in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen – ich komm wieder!

Hach, wenn ich mir die Bilder so anschaue, könnte ich mich direkt wieder auf den Weg machen. Dieses Wochenende und die Bootstour waren ein Spitzen-Anfang für Kopenhagen und mich, aber da geht noch mehr. Gewohnt habe ich übrigens sehr praktisch im Stadtteil Vesterbro, direkt hinter dem Hauptbahnhof (oder davor, je nachdem, von wo aus man guckt …) Aber auch das ist wieder eine eigene Geschichte, die ich vielleicht bei anderer Gelegenheit mal erzähle. Nun noch ein paar wahllose Impressionen und dann schau ich mal, wann der nächste Bus nach Kopenhagen geht. In diesem Sinne hej hej und bis bald!

Kopenhagens Einkaufsmeile Strøget – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagens Einkaufsmeile Strøget – Foto: Nicole Stroschein

Die Statue von Bischof Absalon am Højbro Platz in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Die Statue von Bischof Absalon am Højbro Platz in Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

Kopenhagen – Foto: Nicole Stroschein

NicMag

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Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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  1. Pingback: Zuhause in Vesterbo, Kopenhagen

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