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Cheesecake im Jan Style

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Ich weiß allerdings, dass Käsekuchen bei mir ganz oben auf der Beliebtheits-Skala steht. Und die amerikanische Variante im Stile des New York Cheesecake toppt das klassische, deutsche Modell noch. Nun ergab es sich zu meinem Geburtstag, dass eine Reihe bezaubernder Gäste mit mir feierten. janUnd einer von ihnen, der werte Jan, mit dem ich mir oft auch eine Wabe in meinem Lieblingsgroßraumbüro teile, erschuf doch tatsächlich zu meinen Ehren diesen unfassbar-leckeren Cheesecake und brachte ihn natürlich auch noch mit zum geselligen Beisammensein. Nun stelle man sich folgendes Szenario vor: Eine Gruppe mehr oder weniger erwachsene Menschen und ein paar minderjährige Zeitgenossen feiern fröhlich vor sich hin. Es ist Samstag-Abend, man konsumiert geistige Getränke (zumindest die Teilnehmer über 18) und herzhafte Speisen. Sie werden zugeben: Bei einer solchen Gelegenheit und um diese Uhrzeit gehört Kuchen nicht zu den klassischen Selbstgängern. Anders dieser Cheesecake im Jan Style. Ausnahmslos alle Anwesenden aßen davon und für eine ganze Weile hörte man nur noch glückliches Seufzen, Kauen und begeisterte Geräusche, die teilweise an diese legendäre Szene aus „Harry und Sally“ erinnerten. Sie wissen schon …
Jeder, der ein Stück verputzt hatte, grinste grenz-debil. Jeder, der zwei Stücke intus hatte, lehnte sich zurück und hielt sich den Bauch, in der Hoffnung, möglichst schnell zu platzen. Und dann kam natürlich bei einigen der Wunsch auf, selbst auch mal so ein Kunstwerk zu zaubern. Dahinter steckte wohl der Gedanke: Wer so einen Kuchen backt, dem liegt die Welt zu Füßen, der kann im Gegenzug täglich Blumen, Massagen oder Kaffee ans Bett einfordern. Keine Frage, an diesem Abend gewannen Jan und sein Kuchen viele, neue Fans. Noch Tage später bekam ich als Gastgeberin Komplimente für die brillante Idee, einen solchen Künstler einzuladen.boden Und so beschlossen Jan und Nic, das Geheimnis dieses Käsekuchens für die Weltöffentlichkeit zu lüften. Wir trafen uns zum Cheesecake-Congress in meiner kleinen Küche und zauberten gleich zwei Varianten der Köstlichkeit. Eine mit dem klassischen Boden aus zerstoßenen Haferkeksen. Die zweite Cremigkeit wurde auf einem Oreo-Cookie-Boden angerichtet. Und, was soll ich sagen: Das Ding ist kein Hexenwerk. Es handelt sich sogar um ein recht simples Rezept, das auch für Anfänger problemlos machbar ist. Und den sensationellen Geruch nach feinstem Kuchen im ganzen Haus gab es als Zugabe obendrauf. Selbst die Katze duftete wie ein wandelnder Cheesecake. Nun hätten wir natürlich wahnsinnig gern jedem nicmag-Leser ein Stück angeboten, aber die Statistik zeigt, dass doch der eine oder andere nicht im direkten Umfeld des Kuchens lebt. Daher dürfen in diesem Fall erstmal die bezaubernden Kollegen des besagten Großraumbüros ihr Urteil abgeben.

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Die Ergebnisse geben wir später bekannt. Übrigens: Mag ja sein, dass viele Menschen genau heute mit dem Fasten anfangen. Da halte ich mich raus. Ich karnevaliere nicht und deshalb ist heute auch nichts vorbei, überhaupt gar nichts! In diesem Sinne cheesigen Tag noch :) Und hier das Rezept für alle, die auch gern täglich Kaffee ans Bett hätten:

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Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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