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Mein ZauberTopf – Die Sache mit dem Thermomix®

meinThermo 1-2017

Wer mein Schaffen auch außerhalb nicmags verfolgt, weiß es längst: Der Grund für das phasenweise Schweigen hier auf dem Blog ist diese Küchenmaschine, die die Menschheit spaltet. Der Thermomix®. Ihr habt noch nie von dem Ding gehört? Nun, ich erkläre euch kurz, was sich dahinter verbirgt.

Die Küchenmaschine, die die Menschheit spaltet

Der Thermomix® ist also eine Küchenmaschine. Eine Küchenmaschine von Vorwerk, ja genau, das sind die mit den Staubsaugern. Tolle Dinger, aber auch gehobene Preisklasse. Genau wie der Thermomix®. Das Ding kostet schlappe 1200 Euro und schon an dieser Stelle ist für viele der Spaß vorbei. Nachvollziehbar. Niemand muss eine solche Summe in Küchengerätschaften investieren. Mein Herd zum Beispiel kostet deutlich weniger. Nun gibt es aber mehr und mehr Menschen, die das Preis-Leistungs-Verhältnis für angemessen halten. Sie sagen sich: „Ich bekomme für das Geld so viel, das ist es mir wert“. Und so kommt es, dass die Fangemeinde des Thermomix® wächst und wächst und wächst.

Das Magazin zur Küchenmaschine

der Thermomix

Der Thermomix® – die Küchenmaschine, die provoziert

Nun arbeite ich ja gern und regelmäßig für einen kleinen, gutgelaunten Verlag in Kiel. Bei falkemedia erscheinen so schöne Magazine wie So is(s)t Italien!, LandGenuss und sweet paul, für den dazugehörigen Blog sweetpaul.de koche und backe ich schon seit einer ganzen Weile. Und weil die Menschen bei falkemedia wissen, dass ich immer für neue, spannende Aufgaben zu haben bin, baten sie mich, Mein ZauberTopf auf seinem Weg in die Zeitschriftenregale zu betreuen, ein nagelneues Rezepte-Magazin für Thermomix®-Besitzer. Gesagt, getan, ich mixte und mixte und im September erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift. Was dann geschah, war schier unglaublich. Die Menschen kauften das Heft schneller, als es ausgeliefert werden konnte. In kürzester Zeit waren knapp 100 000 Hefte vergriffen, falkemedia druckte flink noch 30 000 weitere, auch sie sind inzwischen ausverkauft.

Warum provoziert der Thermomix® viele Menschen?

Eine unglaubliche Begeisterung, allerdings bemerkte ich auch noch ein anderes Phänomen: Den begeisterten Thermomix®-Fans stehen viele Menschen gegenüber, die sich von dem Gerät regelrecht provoziert fühlen. Anders kann ich mir die Kommentare nicht erklären, die ich zu lesen oder zu hören bekomme, wenn ich von diesem Teil meines Daseins berichte: „Du kannst doch kochen, was willst du mit dem Ding?“, gehört noch zu den harmloseren Sätzen. All diese Thermomix-Hasser möchte ich heute gern mal fragen: „Warum fühlt ihr euch von einer Küchenmaschine provoziert? Ist das nicht ein bisschen seltsam? Sollte euch das Ding nicht im schlimmsten aller Fälle einfach egal sein?

Hat euch der Thermomix® etwas getan? Oder einer der vielen Fans? Schwer vorstellbar. Lasst doch die Menschen mit ihrer Küchenmaschine zaubern!“ Das Ding knetet großartige Brote und Pizzateige, es zerkleinert Gemüse aller Art in Sekundenschnelle, man kann darin großartig Suppen kochen, sogar das Eis für einen leckeren Cocktail schreddert es. Ich habe schon Bier darin gebraut und eine Ente für meine fleischfressenden Mitbewohner gegart. Ich nutze den TM5 (so heißt das aktuelle Gerät) fast täglich, schon allein aus beruflichen Gründen. Er ist nämlich definitiv einer der eifrigsten und kompetentesten Küchenhelfer, die mir je begegnet sind.

5 x Mein ZauberTopf für euch

Also: Leben und leben lassen, oder sollte es in diesem Fall heißen: mixen und mixen lassen? Niemand muss sich einen Thermomix® anschaffen, das Leben ist auch ohne wirklich schön. Aber Menschen dafür anzugreifen, dass sie Freude an einer Küchenmaschine haben, finde ich doch schon sehr unhöflich :)

Nun aber zurück zu meiner Aufgabe bei der Sache: Nach dem ersten Heft, habe ich auch noch das zweite entscheidend mitgestaltet, es erscheint heute, also am 10. November 2016. Für alle, die sich persönlich ein Bild davon verschaffen möchten, verlose ich 5 Hefte, wer will, bekommt auch noch eine persönliche Widmung dazu ;) Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, in dem ihr mir verratet, warum ihr das Heft gern haben möchtet. Jeder, der bis zum 30. November sein Interesse bekundet hat, nimmt an der Verlosung teil und am 1. Dezember gebe ich die Gewinner bekannt.

Kleiner Abschied und ein Neuanfang

Ich selbst verabschiede mich mit dieser Ausgabe von Mein ZauberTopf, es ist allerdings nur ein kleiner Abschied. Ich bin ab sofort nicht mehr entscheidend an der Gestaltung des Heftes beteiligt. Dieses Kind ziehen jetzt liebe Kolleginnen weiter auf. Statt dessen widme ich mich dem dazugehörigen Online-Baby, mixe also heiter weiter. In den nächsten Wochen entsteht auch ein MeinZaubertopf-Blog, den ich ab sofort mit Leben und Rezepten fülle. Wir lesen uns also hoffentlich dann auch dort. Alle, die nichts mit dem Thermomix® am Hut haben, können sich auch weiterhin hier bei nicmag ab und zu darüber informieren, was ich außerhalb meiner Küche so anstelle. Also: seid nett zueinander und bleibt mir gewogen – egal, ob ihr zu dem Mixern gehört oder eben nicht :)

PS. Ja, ich kann kochen. Auch ganz klassisch mit Bratpfanne, Topf und Schneebesen. Und ich weiß ganz sicher, dass auch viele Thermomix®-Besitzer klassisch kochen können. Aber: Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm, wenn jemand nicht kochen kann! Es gibt sehr liebenswerte und unterhaltsame Nicht-Kocher. Und ich gehe lieber mit einem fröhlichen Nicht-Kocher schick essen als mich von jemandem bekochen zu lassen, der arrogante Fragen stellt und keinen Sinn für Humor hat ;)

Update! Die Gewinner stehen fest: Es sind Barbara, Regina, Steph, Tina und Strabel – bitte schickt mir eure Adresse an nic@nicmag.de, dann geht euer Heft auf die Reise :)

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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