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Mit dem Camper am Mega-Strand von Rømø

camper am Strand von Rømø

Camper oder Ferienhaus? 5-Sterne-Hotel oder Jugendherberge? Wer hier regelmäßig mitliest, ahnt es vermutlich schon: Ich bin überhaupt nicht festgelegt, wenn es um die Gestaltung meines Urlaubs geht. Ganz im Gegenteil: Es ist wie beim Frühstück – einen Tag Obstsalat, den anderen Toast mit Lachs. Genau so möchte ich das Leben haben. Bunt und abwechslungsreich. Aber zum Thema: kürzlich bereiste ich erstmals die kleine, dänische Nordseeinsel Rømø.

Mit dem Camper direkt am Strand

Auf den ersten (und auch vierten bis fünften) Blick ist Rømø eher unspektakulär. Landschaftlich reizarm, schnell umrundet und eher dünn besiedelt. Und doch ist die Insel ein ganz wunderbarer Ort. Denn, hier gibt es

  • sehr fröhliche und freundliche Dänen
  • Die Nordsee (erwähnte ich schon, dass ich ein großer Fan dieses Gewässers bin?)
  • Einen gigantischen Strand, auf dem man mit dem Auto bis ans Meer fahren darf
römö strand rømø

Am Strand von Rømø

Letztlich hat schon dieser Strand allein dafür gesorgt, dass ich mich ab sofort als Rømø-Fan bezeichne. Die Atmosphäre hier lässt sich so mit kaum einem (mir bekannten) Strand in Deutschland vergleichen. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Streifen Sand mit bis zu 4 km irre breit ist und man sich dadurch nicht so unangenehm stapelt. Oder ist der Mensch einfach entspannter, wenn er sein gesamtes Hab und Gut mit ans Wasser nehmen darf? Was immer dahinter steckt – es führte bei mir dazu, dass ich mich innerhalb von Minuten komplett innerlich zurücklehnte. Spazierengehen, baden, rumliegen, im Sand ein Rad schlagen oder stundenlang dabei zuschauen, wie übermotivierte Menschen sich mit ihren Autos festfahren – das Freizeit-Programm am Lakolk-Strand lässt nichts zu wünschen übrig.

römö strand rømø

Besagtes Festfahren scheint hier auch eine Art Ritual darzustellen. Während viele Fahrer problemlos den sicheren Weg ans Wasser finden, steuern andere direkt auf die nächste Verwehung zu, um dann unter großem Hallo und mit der Hilfe anderer Strandbesucher – sowie patrouillierender Strand-Trucks – ihre Autos wieder freizuarbeiten – auch ein Hobby und für den Zuschauer durchaus unterhaltsam 🙂

Wichtig im Camper: Der angenehmste aller Reisebegleiter

Auch das Leben im Camper, Bulli oder meinetwegen Wohnmobil empfinde ich als absolut angenehm. Es ist schon enorm praktisch, immer ein Bett dabei zu haben. Wichtig hierbei ist natürlich, sich bei dieser Art des Reisens mit den angenehmsten aller angenehmen Begleiter zu umgeben. Also die Art von Reisebegleiter, der man auch nach zwei bis vier Wochen auf engstem Raum morgens noch ein Lächeln schenkt, weil sich die gemeinsame Zeit so harmonisch gestaltet. Alle anderen müssen leider zu Hause bleiben …

Hach, ja, schon schön auf Rømø. Ich schätze, ich sollte mich bald wieder auf eine kleine Reise begeben. Natürlich keine exakte Kopie des letzten Kurztrips. Das entspräche nicht meinem Naturell. Aber es gibt ja noch so viele andere Möglichkeiten. Kuschelige Ferienhäuser in Dänemark oder anderswo. Oder vielleicht mal etwas exotischere Ziele mit einem Camper ansteuern. Wer bei der Auswahl Hilfe braucht, bekommt sie z. B. bei Anbietern wie dertour. Ich könnte mir ja übrigens durchaus vorstellen, mir irgendwann selbst mal so ein fahrbares Bett anzuschaffen. Nötig ist das aber nicht wirklich. Es gibt weltweit viele Möglichkeiten, einen Camper zu mieten.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Insgesamt waren wir übrigens zwei Nächte auf Rømø, von denen wir eine auf dem Camping-Platz am Lakolk-Strand verbrachten. Nachts ist es nämlich nicht erlaubt, direkt am Meer zu stehen, auch wenn das sicher maximal romantisch wäre. Andererseits ist die Sache mit Ebbe und Flut ja auch für manch einen etwas unübersichtlich und irgendwann möchte auch der größte Strand mal seine Ruhe haben. Der Camping-Platz ist zwar für meinen Geschmack grundsätzlich etwas zu groß, er entspricht einer Art Camping-Kleinstadt, aber das auf unglaublich charmante Art mit bezaubernden Mitarbeitern und Top-Organisation. Solltet ihr euch also mal nach Rømø verirren, könnt ihr hier bedenkenlos nächtigen 🙂 Ich gehe jetzt mal an die Planung für den nächsten Kurz- oder Länger-Urlaub und halte euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden – Ehrensache!

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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