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Blogparade: Routine oder nicht Routine?

Es ist Sonntag-Morgen, irgendwas bei 10 Uhr rum. Während ich mich wie Bolle darüber freue, noch im Bett rumzulungern und ein Toast mit Lachs vor der Nase zu haben, fangen meine Gedanken an zu treiben. Dieser wunderbare Prozess, der nur möglich ist, wenn man einfach mal abhängt und nicht 1000 Termine anstehen. Ich freue mich also, mein Lachs-Toast zu essen und denke an ein Gespräch über Frühstücks-Routinen, das ich am Abend vorher mit einer Freundin geführt habe …

Noch ‘n Toast, noch ‘n Ei …

Wir tauschten uns darüber aus, wie wir den (Frühstücks-)Alltag gestalten. Es gibt da ja enorm viele Varianten. Vom Lachs-Toast im Bett bis hin zur großen Tafel mit allen Schikanen: Brötchen, Ei, Käse, Wurst, Süßes, Fruchtiges, Gemüsiges, Müsli, Cornflakes, Kaffee, Tee, Saft, Champagner … Äh, also, das Prinzip ist klar. Nun fange ich über meinem Toast an, darüber nachzudenken, wie ich es am Liebsten habe. Also das Frühstück. Für die Antwort brauche ich nicht lang zu überlegen: Am Liebsten habe ich Abwechslung! Ich mag fast alle Varianten, solange ich möglichst oft spontan entscheiden kann, wie ich gern frühstücken würde. Mit anderen Worten: Die einzige Routine ist, dass es keine Routine gibt.

Abwechslung bitte!

Eine Grundregel für mein persönliches Glück, die nicht beim Frühstück halt macht. Ich liebe Abwechslung. In jeder Hinsicht. Deshalb liebe ich ja auch mein Freiberufler-Dasein so sehr. Mal arbeite ich in einem großen Büro in der Stadt. Dann wieder im Garten oder auf dem Sofa. Dabei arbeite ich gar nicht mal wenig. Es fühlt sich nur irgendwie nicht nach Arbeit an. Weil es mir Spaß bereitet und weil ich die Sache abwechslungsreich gestalten kann. Als ich noch festangestellt in einer Redaktion arbeitete, wählte ich oft morgens einen anderen Weg zur Arbeit als abends nach Hause. Eine andere Bahnlinie zum Beispiel.

Wie wichtig sind Rituale und Routinen?

Obst auf der Terrasse hat auch was

Obst auf der Terrasse hat auch was

Natürlich möchte ich Dinge, die ich mag, auch wiederholen. Klar. Es gibt sicher demnächst mal wieder ein Toast mit Lachs im Bett, aber ganz sicher nicht gleich morgen. Vielleicht möchte ich da lieber einen Obstteller auf der Terrasse … Kinder zum Beispiel lieben ja Routinen und Wiederholungen. 327 mal „Ich einfach unverbesserlich“ gucken, ist ein völlig normaler Vorgang im Leben eines Achtjährigen. Routinen, Wiederholungen und Rituale helfen ihnen dabei, sich im Leben zu orientieren. Sie vermitteln Sicherheit. Auch gibt es unzählige Erwachsene, die sehr akribisch dafür sorgen, dass ihr Leben in geordneten Bahnen verläuft. Frühstück um 8 Uhr, Mittag um 12 Uhr. Jedes Jahr Urlaub am gleichen Ort. Wie wichtig sind also Rituale und Routine? Und warum bin ich so erpicht auf Abwechslung?

Erzählt mir von euch!

An dieser Stelle hätte ich gern eure Hilfe! Wie wichtig sind euch Routine und Rituale? Bei welchen Dingen mögt ihr Abwechslung? Und wo soll bitteschön alles immer in geordneten Bahnen verlaufen? Erzählt mir aus eurem Leben! Hierbei freue ich mich über Beispiele aller Art. Vom Frühstücks-Ritual über den Lieblings-Urlaubsort bis zu Routinen am Arbeitsplatz oder eben in der Familie. Was ist euch wichtig: Routine oder Abwechslung? Und in welchen Bereichen des Lebens zeigt es sich? Die Blogger unter euch möchte ich bitten, einen Beitrag zum Thema Routine oder nicht Routine zu verfassen und auf diese Blogparade zu verlinken. Wer keinen Blog hat, erzählt mir einfach so von seiner Vorliebe für Gleichförmigkeit oder eben Abwechslung. Bis zum 19. September freue ich mich über Input aller Art. Dann fasse ich die Ergebnisse zusammen und verweise noch einmal auf alle Teilnehmer. Vielleicht befrage ich auch mal einen Menschen mit psychologischer Fachkompetenz zum Thema. Ja, ich denke, das werde ich tun. Nun aber erstmal noch einen feinen Sonntag. Das Toast ist vertilgt, ich glotze jetzt mal für ein Stündchen in den Himmel ;)

Und ich freue mich sehr darauf, von euch zu lesen!

PS. In den sozialen Netzwerken nutzt doch den hashtag #routine, dann lassen sich die Beiträge schön geordnet aufstöbern.

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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