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Slim Belly – Das Finale

Jeder kennt sie wohl, diese Anzeigen in Zeitschriften, die irgendwelche Diätpulver bewerben. Gezeigt wird eine Frau, vorher und nachher. Irgendwie lässt einen aber das Gefühl nicht los, man habe es einfach nur mit zwei extrem-unterschiedlichen Aufnahmen zu tun. Die simulieren, jemand habe fix abgenommen, obwohl er auf beiden Bildern genau dasselbe wiegt. Was das mit mir zu tun hat? Nun ja. Ich habe heute versucht, ein Vorher-Nachher-Beweis-Lichtbild für mein Slim-Belly-Experiment zu basteln. Die acht Wochen sind nämlich tatsächlich um. Nach dem Basteln saß ich dann ziemlich lange grüblnd vor den zwei Aufnahmen und war mir nicht sicher, ob der Unterschied erkennbar ist? Oder ob man mir heimtückische Schummelei unterstellen könnte? Ist aber letztlich ziemlich egal. Wichtig ist schließlich bei diesem Experiment, was ich für mich mitgenommen und herausgefunden habe. Denn: selbst beschummeln hat eh noch niemandem etwas genützt. Hier also mein Abschluss-Bericht, bevor ich mich in neue Experimente stürze.

Wie im Januar angekündigt, habe ich in den acht Wochen immer zwei bis dreimal den Weg ins Fitness-Studio gefunden und ziemlich viele verschiedene Kurse und Trainings-Einheiten mit dem brrrrrr-pfffffff Schlimm Slim-Belly ausprobiert. Standard waren immer 20 bis 40 Minuten Cardio-Training, meistens Ergometer, manchmal Cross-Trainer.flexinic Dazu Pilates, Hot Iron, Zirkel-Training, Zumba und zum Finale heute Flexi-Workout. Ein launiger Kurs mit Schwung-Stab – ziemlich unterschätzt, weil harmlos-aussehend und echt anstrengend. Wichtigste Erkenntnis: Der lustige Gürtel mit dem Luftmatrazten-Effekt funktioniert tatsächlich! Es ist schwer zu beschreiben, wie sich das Körpergefühl durch die Stabilisierung der Mitte verändert. Irgendwie gehe ich anders durch die Welt, grader, (selbst-)bewusster, fitter und gestraffter. Ein tolles Gefühl. Und auch die nackten Zahlen sind nicht zu verachten. Drei Kilo sind mir abhanden gekommen, ganz leicht, ohne dass ich mich extrem hätte geißeln müssen. Gesunde Ernährung, ohne, dass irgendetwas grundsätzlich verboten gewesen wäre (hab ich einfach so für mich entschieden. Schließlich ist ein Leben ohne Cheesecake möglich aber sinnlos).

Kompliziertes Mess-System

Insgesamt ist mein Bauchumfang um knapp sieben Zentimeter geschrumpft, gemessen drei Zentimeter oberhalb des Bauchnabels. Drei Zentimeter unterhalb des Bauchnabels sind es fünf. An dieser Stelle muss ich allerdings mal anmerken, dass ich diese Methode des Messens irgendwie zu kompliziert finde. Also zwei Werte zu nehmen. Natürlich unterscheiden sich die Figuren und die Maße. Wo der eine mehr einer Birne ähnelt, erinnert der nächste an einen Apfel oder sogar einen Sack Sülze… Mir hätte trotzdem ein Wert in der Mitte gereicht. Die reinen Maße finde ich allerdings eh zweitrangig. Viel wichtiger ist das oben-beschriebene Gefühl. In der letzten Woche habe ich außerdem ein paar Slim-Belly-Kolleginnen befragt, welche Erfahrungen sie gesammelt haben. In meinem Studio trainieren nämlich ziemlich viele Damen sehr fleißig mit dem Gürtel. Keine von ihnen hat mir ein negatives Feedback gegeben. Spannend fand ich einen angenehmen Nebeneffekt, den mir eine von ihnen beim gemeinsamen Radeln verriet: Sie hat wohl eine ziemlich markante Narbe, von einer lang-zurückliegenden Blinddarm-OP. Durch das Slim-Belly-Training ist die Narbe unauffälliger geworden. Ich glaube, ich hatte es noch gar nicht erwähnt, aber die Luftdruck-Massage soll auch das Hautbild verbessern. Da hab ich bei mir natürlich gar nicht so drauf geachtet, ich Schlumpf… Für mich geht heute ein lustiges und absolut-lohnenswertes Experiment zu Ende. Ich werde auch in Zukunft mit dem Gürtel trainieren und halte Sie auch sicher mal wieder auf dem Laufenden, wenn mir danach ist. Nur nicht mehr jede Woche. Es gibt schließlich noch andere Dinge, die erzählt werden wollen. Und während Sie das hier lesen, sitze ich ganz heimlich bei einer Slim-Legs-Präsentation. Jaaaahaaa, schlimme Beine 😉 Es gibt nämlich auch eine Hose nach dem brrrrrrrr-pfffffff Prinzip. Und die würde ich zu gern mal testen. Mal sehen, ob ich das in die Tat umsetze. Ihnen und euch einen sonnigen Tag  und genau soviel Sport, wie Sie sich wünschen 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (7)

Wieder ist eine Woche (diesmal sogar plus zwei Tage) rum und nic sportelt weiter fleißig vor sich hin. Wie schon erwähnt, habe ich im Moment nur an zwei von sieben Tagen die Möglichkeit, dafür versuche ich einfach, ein bisschen mehr Gas zu geben. Gar nicht mal ausschließlich, weil so viele die Sache mit dem Slim Belly gespannt verfolgen, sondern auch, weil es Spaß macht und – ich erwähnte es wohl schon – ich ganz anders durchs Leben gehe, wenn ich zusätzlich zum Kopf auch den Körper nutze. Seit dem letzten Beitrag, habe ich im Wesentlichen weiter den Ergometer (also das lustige Fahrrad) getreten nicsport2und dazu Gerätetraining absolviert. Donnerstags gibt es in meinem Fitness-Club immer ein Geräte-Zirkel-Training unter strenger Anleitung. Das macht viel mehr Spaß als allein Eisen zu biegen und man strengt sich auch mehr an. Aber natürlich besteht das Leben aus mehr als Sport. Und so ergab es sich, dass es am Wochenende zu Feierlichkeiten kam, natürlich mit gutem Essen und geistigen Getränken. Das muss erlaubt sein, wo bliebe sonst der Spaß? Einmal weniger Sport, dafür einmal mehr Party – kühle Rechner würden jetzt vielleicht fürchten, das könne die Bilanz negativ beeinflussen. Ich hatte allerdings trotzdem ein gutes Gefühl. Liegt vielleicht auch daran, dass ich generell ein gutes Gefühl für mich, das Leben und die schönen Seiten desselben habe – und zu diesen gehört jetzt eben auch wieder meine Mitte. Dank Slim Belly, sag ich einfach mal. Zumindest äußerlich hat der lustige Gürtel einen tollen Effekt. Aber kommen wir zum Punkt: Wieder einmal hat mich mein gutes Gefühl nicht getrogen. Die amtlichen Messergebnisse von heute Mittag ergaben: Seit dem Start des Experiments Mitte Januar, sind  oberhalb des Bauchnabels tatsächlich 6 – in Worten SECHS – Zentimeter Bauchumfang verschwunden. Zack, weg, wo mögen sie nur hinsein? Am unteren Messpunkt sind es vier. Dazu kommt eben dieses ganz andere Körpergefühl. Es trägt zu einer besseren Haltung und hervorragender Laune bei. In Kombination mit dem aktuellen Wetterchen einfach unschlagbar. Und deshalb gibt es jetzt ein Stück Schokolade und ein Tässchen Tee in der Sonne. Ihnen und euch wünsche ich derweil einen wunderbaren Tag 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (6) – seid nett zueinander!

Nein, sie sehen kein aktuelles Bild, statt dessen habe ich mal wieder im Archiv gewühlt, um eins von damals rauszukramen. Denn es ist schon wieder ein Dienstag, schon wieder Zeit für die Slim-Belly-News bei nicmag und frische Bilder gibt es erst nächste Woche wieder. Ich musste tatsächlich erst nachgucken, wieviele Wochen der brummende Gürtel mich jetzt begleitet. Will sagen: Er ist Alltag geworden, er gehört einfach dazu. Er und natürlich der Sport. Was ein bisschen gleichzusetzen ist mit einem neuen Leben. Oder besser gesagt, einem Leben, das ich schon mal hatte und mir lange zurückgewünscht habe. Ein Leben, in dem Sport selbstverständlich ist.

Jeder wie er mag!

Nun gibt es natürlich Menschen, die das überhaupt nicht nachvollziehen können. Macht nichts. Jeder soll ja so glücklich sein wie es ihm gefällt. Der aufmerksame Leser merkt es schon: nic kommt heute eher philosophisch daher. Also schnell zu den Fakten, bevor ich noch etwas Grundsätzliches ansprechen möchte. Wichtigste Veränderung der letzten sieben Tage war, dass ich einen Tag mehr im Büro verbringe und dadurch tendenziell einen Tag weniger für Sport habe. Das heißt, am Donnerstag vergangener Woche fuhr ich 40 Min. auf dem Ergometer durch die Gegend, weitere 45 Minuten schloss ich mich einem lustigen Trüppchen an, das sich jede Woche zum Fitness-Zirkel an den Geräten des Studios trifft.slimbelly hinten Beim Gerätetraining ist der Slim Belly tendenziell störend, ich trug ihn also nur beim Radeln. Heute dann endlich mal wieder Hot Iron, das ist und bleibt einer meiner Lieblingskurse. Während mir das Brummen des Slim Belly schon gar nicht mehr auffällt, gucken einige Sportskolleginnen ab und zu noch verwundert, wenn er brummt, andere tragen selbst einen und scheinen auch sehr zufrieden damit. Auch über meine Anwesenheit wundert sich inzwischen keine mehr. Durfte ich mir vor ein paar Wochen noch regelmäßig anhören: „Duuu warst aber lange nicht hier“, heißt es jetzt eher, „du bist jetzt aber wieder regelmäßig da.“ Und dann kam er, der goldene Satz: „Du, ich finde, man sieht schon richtig was. Darf ich das sagen?“ Natürlich durfte sie. Wer würde das nicht gern hören? Wir freuten uns beide und erinnerten uns an eine andere Dame, die da weniger positiv eingestellt war. Eine, die mir irgendwann mal spontan an den Kopf geknallt hatte, dass ich ja doch gaaaaanz schön zugelegt hätte.

Wir müssen nicht alles verstehen …

Und die gar nicht wieder mit dem Thema aufhören wollte. Sie folgte mir damals sogar bis in die Örtlichkeit des Studios, um durch die Trennwand zu fragen: „Wieviel hast du denn eigentlich zugenommen? Ist ja echt ganz schön viel, oder?“ Ja, wirklich bezaubernd, solche Menschen. Wer würde sich nicht freuen, nochmal ganz direkt auf etwas hingewiesen zu werden, das er sonst gar nicht bemerkt hätte … Doch mal im Ernst: Was sind das für Menschen? Warum machen die das? Hatten die eine schlimme Kindheit? Wir werden es vermutlich nicht erfahren. Genauso wenig, wie wir je verstehen werden, dass es Zehnjährige gibt, die ihren Klassenkameradinnen an den Kopf knallen, dass sie hässlich seien …
Eins allerdings können wir tun: Wir können selbst anders durch die Welt laufen. Natürlich muss man niemanden anlügen und behaupten, er, sie, es sähe toll aus, wenn dem nicht so ist. Aber es ist ziemlich einfach, jemandem etwas Nettes zu sagen oder ihn einfach anzulächeln. Das macht nicht nur den anderen ein bisschen glücklicher, man fühlt sich auch selbst gut!dips Fast so, als hätte man grad diese widerliche Übung für die Oberarme erfolgreich hinter sich gebracht, die Maren so liebt. Dips nennt sie das. Hat natürlich nichts mit Essen zu tun, soll aber dafür schicke Arme machen. Und tut es auch, wenn man es oft genug macht. Und wer keinen Stepper hat, nimmt einfach einen Stuhl, die Badewanne oder, oder 😉 Ich verspreche Ihnen und euch, ihr werdet die Übung hassen, aber das ist sie wert. Und nächste Woche gibt es dann wieder Fakten, Fakten, Fakten. Mal schauen, ob das geschulte Auge meiner Sportskollegin die Wahrheit gesehen hat 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch 5 (yeah)

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Es ist Montag, am Himmel kein Wölkchen und … quasi gleichzeitig mit den ersten, frühlingshaften Sonnenstrahlen kommt Ihre Taille unter dem Winterspeck zum Vorschein. Nettes Märchen denkt sich der eine oder andere jetzt vielleicht. Aber: So etwas gibt es wirklich! Ich habe es gestern selbst erlebt. Und dass, obwohl die vier Wochen-Startphase mit dem Slim Belly erst heute rum ist 😉 Wie schon letzte Woche, erlaubt es mein Arbeitsplan allerdings nicht, heute sportlich-tätig zu werden. Deshalb stellte ich mich schon gestern der Herausforderung. Aber von vorn. Seit Teil vier dieser beinharten Serie, geschah folgendes:

nicradeltDonnerstag: 40 Minuten radeln auf dem Ergometer, danach ein paar leichte Übungen für die Arme im Gerätepark des Inform.
Freitag: Zeit für etwas Verrücktes. Eher übellaunig kam ich ins Studio geschlappt, gäbe es diesen Blog und vor allem die Slim-Belly-Selbstversuch-Serie nicht, wäre ich vermutlich gar nicht hingegangen (…). Kaum hatte ich die heiligen Hallen betreten (immer noch leicht grummelig), kam mir eine gutgelaunte Sportskameradin entgegen und wollte wissen: „Machst du mit beim Zumba?“ „Äh, öh, weißnich, bin ich dafür nicht schon zu spät dran?“, „überhaupt nicht“, trällerte sie, „los, mach mit, das ist suuuuper!“ Hmpf, wollte ich das wirklich? Zumba – ihr habt vielleicht schon davon gehört – das ist laute, vornehmlich afrikanisch- oder lateinamerikanisch-angehauchte Musik und dazu wird sich bewegt. Also richtig bewegt. Hüftschwung, Arme hoch, tschakkalakka … da sieht man als als norddeutsche Durchschnittsperson leicht aus, als hätte man einen Besenstil verschluckt, während die Vorturnerin mit dem gestählten Körper filmreif lächelt, und anmutig zu besagter Musik herumtobt.

Einfach mal zum Löffel machen

In mir sträubte sich einiges. Aber da war eben auch dieses kleine Stimmchen, das sagte: „Scheißegal wie du dabei aussiehst, die anderen sind auch keine Samba-Tänzerinnen. Ihr seid hier unter euch. Und: wer sich zum Löffel macht und zu lauter Musik alberne Tänzchen aufführt, hat hinterher oft ziemlich gute Laune.“ Kurz: ich habe es getan, natürlich mit dem Bauch-Weg-Gürtel (brrrrrr-pffffff). Und natürlich hat es Spaß gemacht. Auch wenn ich mir hier und da die Füße verknotet habe. Fakt ist: die anderen mussten sich genauso mühsam konzentrieren wie ich und hatten weder Zeit, noch Gelegenheit, sich ausgerechnet über mich zu amüsieren. Abgesehen davon gehöre ich auch nicht zu der Kategorie, die grundsätzlich alles spiegelverkehrt nachturnt und so ernsthafte Auftanz-Unfälle verursacht … Die bezaubernde Anastasia, die uns im Namen der Geschmeidigkeit anleitet, ist ja eh Kummer gewohnt. Sie lässt sich natürlich nicht anmerken, falls sie uns alle für Zumba-Volltrottel hält. Sogar zu einem kleinen Foto-Shooting war sie spontan bereit, damit Sie und ihr wenigstens einen Eindruck davon bekommt, wie das aussehen kann:

Anastasia3_Fotor_Collage

Vielleicht drehe ich mit ihr irgendwann nochmal ein Filmchen, das wäre natürlich noch aussagekräftiger. Mit viel Schwung tanzte ich also ins Wochenende, wohlwissend, dass direkt danach wieder das große Messen anstünde. Und so ernährte ich mich auch brav von weitgehend sinnvollen Dingen. Obst, Gemüse, Geflügel, Vollkornbrot. Die meisten der leckeren Zimtröllchen überließ ich anderen. Der Druck der Öffentlichkeit hat doch eine enorme Wirkung 😉

Gestern dann setzte ich dem gesunden Treiben noch ein Krönchen auf: 35 Minuten Ergometer mit Slim Belly, in Kombinatin mit 60 Minuten Pilates ohne. Sie erinnern sich, beim Pilatisieren stört das brrrrrrr-pffffffff nur, außerdem ist der Gürtel beim anstrengenden Rumliegen hinderlich.
Schließlich der Moment der Wahrheit. Was soll ich sagen? Mein gutes Gefühl hatte nicht getrogen. Trommelwirbel, Tusch: Oberhalb des Bauchnabels sind amtliche fünf Zentimeter geschmolzen, unterhalb immerhin zwei. Insgesamt trage ich zwei Kilo weniger mit mir rum als vor einem Monat. Da soll noch einer sagen, Bewegung und gesunde Ernährung erfüllten nicht ihren Zweck! Und auch der Slim Belly sei mal lobend hervorgehoben. Ich fühle nicht nur, dass er formend unterstützt, das belegen auch die Zahlen. Denn soooo viel sind zwei Kilo nicht, also verteilt auf einen ganzen Körper. Ihr versteht, was ich sagen will. In diesem Sinne: Auf in die nächsten vier Wochen. Ich halte Sie und euch auf dem Laufenden, bzw. Radelnden 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (4)

Ja, Sie und ihr habt absolut recht: Die Zeit rast. Der Januar ist Geschichte, viele gute Vorsätze für das Jahr 2014 sicherlich ebenso. Ich für meinen Teil habe ja zum Glück traditionell keine guten Vorsätze 😉
Nur den frommen Wunsch, wieder mehr Sport zu treiben, den ich ja auch vorbildlich in die Tat umgesetzt habe. Die Idee mit dem Bauch-Weg-Gürtel war, wie aufmerksame Leser wissen – das Bonbon obendrauf – oder sagt man in diesem Fall, das Möhrchen extra? Drei Wochen sind seither vergangen. Und, wie schon berichtet, bin ich heilfroh, in meinem Sport-Studio endlich wieder mit dem Vornamen angesprochen zu werden. Zumal Sport auch den Nebeneffekt hat, das körperliche und seelische Wohlbefinden enorm zu steigern – bei mir jedenfalls. Nun aber zum Programm der letzten Woche.

Radeln mit dem Slim Belly

Nachdem ich mich ja doch ziemlich durch die Hot-Iron-Stunde am Dienstag gequält hatte, fand ich Donnerstag und Freitag Zeit zum Radeln mit Slim Belly. 1506707_1457437054469041_892314320_nDie 40 Minuten fallen mir von mal zu mal leichter, vor allem ist es überhaupt kein Problem mehr, die vorgeschriebene Herzfrequenz von ca. 140 Schlägen pro Minute einzuhalten. Im Anschluss daran habe ich dann jeweils noch ein paar ausgewählte Übungen für die Arme absolviert, die langweilen sich ja tendenziell beim Radfahren und wollen auch mal was richtiges leisten, statt immer nur zu tippen. Heute nun ist wieder Dienstag und so wäre ich unter normalen Umständen schon wieder beim Hot Iron aufgeschlagen, um lustige Gewichte zu heben. Wir haben aber keine normalen Umstände. Denn diese Woche ist mein Arbeitsalltag leicht modifiziert. Will sagen: Ich sitze am Schreibtisch und kann somit nicht sportlich aktiv werden.

Pilates statt Eisenbiegen

Statt dessen war ich gestern schon am Ort des Geschehens und habe einfach mal was ganz anderes gemacht: Pilates! Allerdings ohne Slim Belly, der hätte dabei nur gestört. Denn beim Pilates wird ziemlich viel auf dem Boden rumgelegen. Das klingt jetzt vielleicht nach einer faulen Nummer, ist es aber nicht.
Ganz im Gegenteil: es war der perfekte Kurs zum perfekten Zeitpunkt. Erst monatelang nur auf Schreibtisch-Stühlen hocken und dann die müden Muskeln mit Hantel-Training zum Leben erwecken, kann nämlich dazu führen, dass der Mensch irgendwie stark unterstretcht ist – man könnte auch sagen verspannt. Wenn Sie wissen, was ich meine? Ich jedenfalls liebe es, immer mal Pilates oder Yoga einzustreuen und somit ganz andere Muskeln zu nutzen und vor allem zu strecken. Wer das alles noch nie gemacht hat, sitzt jetzt vermutlich mit dem einen oder anderen Fragezeichen vor der Stirn da. In diesem Fall empfehle ich: ausprobieren. Lichtbilder von nic mit ohne Slim Belly beim Pilates gibt es nämlich leider nicht. Die Presse ist bei solchen Kursen nicht zugelassen 😉 Aber ich verspreche Ihnen und euch, in Kürze mal ein paar aussagekräftige Fotos von Maren bei todschicken Pilates-Übungen zu machen. Und natürlich nächste Woche wieder konkreter in Sachen Slim Belly zu berichten. Schließlich sind dann die ersten vier Wochen rum und wir zücken wieder Maßband und Waage. Und bis dahin ist bestimmt auch dieser bezaubernde Muskelkater Historie, den ich mir beim Pilates auf wundersame Weise zugezogen habe. Von wegen – nur rumliegen …
In diesem Sinne: Eine sportliche Woche und das Stretching nicht vergessen 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (3)

Sie sind neu hier und möchten auch endlich tiefe Einblicke in das sportliche Mühen nics? Dann herzlich willkommen, allerdings empfehle ich, zunächst Teil 1 und Teil 2 dieser launigen Serie zu lesen. In Hinblick auf Spannungsbogen und Hintergründe, Sie verstehen sicherlich. Und dann gehen wir hier mal ans Eingemachte. Denn: heute sind zwei Wochen rum, seit ich mein kleines Sportexperiment gestartet habe. Zeit also für eine erste Bestandsaufnahme und vor allem das erste Messen und Wiegen seit dem Start (huääää). Vorab aber kurz ein Überblick über die sportlichen Aktivitäten seit dem letzten Dienstag, wie immer in meinem Lieblings-Club.

bizepsDonnerstag: 40 Minuten radeln mit dem Slim Belly
Freitag: 20 Minuten radeln und danach 45 Minuten Bauch-Beine-Po-Gymnastik
Heute (Dienstag): 45 Minuten Hot Iron, Sie erinnern sich, das war die Sache mit dem Gewicht-Heben. Der aufmerksame Leser merkt es schon: Damit habe ich tatsächlich die drei empfohlenen Sport-Einheiten absolviert. Und natürlich geht das nicht spurlos an mir vorbei. Will sagen: Zum Einen fühle ich mich großartig, irgendwie so dynamisch 🙂 Allerdings kam heute auch ein leichtes Schwächeln dazu. Zum Glück nicht nur bei mir. Während ich mich sehr mühte, das Hantelchen korrekt und effektiv zu bewegen, gab urplötzlich das Slim-Belly-Maschinchen auf – Akku leer. Dabei hätte es noch durchhalten sollen. Zum Glück war schnell Ersatz gefunden. Kurze Zeit später bekam auch noch eine Mitstreiterin in Sachen Eisenbiegen leichte Kreislaufprobleme und musste sich vorübergehend hinsetzen. Ich sag mal: das war heute energetisch-gesehen nicht optimal. Ich denke, Sie verstehen, worauf ich hinaus will: Müde Entschuldigungen, einfach schon mal prophylaktisch dahingeschrieben, damit keiner sagen kann, ich hätte versagt 😉
guertelanlegen Ok, ok, ich hör ja schon auf mit dem Quatschen und Hinauszögern dessen, was Sie und euch eigentlich interessiert. Here are the results of the first Zwischen-Messung: nic hat in den letzten 14 Tagen ein Kilo Gewicht verloren und zwei Zentimeter Bauchumfang (über dem Nabel gemessen). Der Wert unter dem Nabel hat sich nicht verändert, zumindest wollen wir ihn noch etwas genauer im Auge behalten. Das sind Ergebnisse, mit denen ich zufrieden bin. Mehr als 500 g in einer Woche abzuwerfen ist ohnehin im Allgemeinen nicht nachhaltig-förderlich. Ob die zwei Zentimeter nun aber dem Slim-Belly oder der allgemeinen Abnahme zuzuschreiben sind, vermag ich so noch nicht zu beurteilen. Muss ja zum Glück auch gar nicht sein. Denn wir machen natürlich weiter, nach jetzigem Stand der Dinge noch sechs Wochen. Die werden sicher zeigen, wo der Speck begraben ist – äh, oder so. Nach all der Aufregung und der wackeligen Verfassung durch Training, Messen und Wiegen hab ich mich jedenfalls erstmal in der Sauna abgelegt. In diesem Sinne: Einen schönen Abend allerseits und sportliche Grüße 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (2)

Eine Woche ist rum, Zeit für die erste, vorsichtige Bilanz. Wer die Hintergründe noch nicht kennt, sollte sich zunächst Teil 1 der Bauch-Weg-Testreihe zu Gemüte führen und dann hierher zurückkehren. Alle anderen dürfen direkt weiterlesen.shirt Der Spontan-Start meines Slim-Belly-Selbstversuchs geschah an einem Dienstag. Wie zu erwarten, hatte ich zwei Tage etwas vom Hot-Iron-Training. Damit meine ich dieses wohlige Ziehen in Armen und Beinen, das manch einer wohl Muskelkater nennen würde. Für mich ist es die ständige Erinnerung daran, dass ich meinen Körper zu etwas Sinnvollem genutzt habe. Am Freitag dann schnürte ich wieder die Sport-Schuhe und den Slim-Belly-Gürtel. Diesmal entschied ich mich, zu einem 40-Minütigen Ergometer-Training. Zur Erinnerung: An den Cardio-Geräten sind die Slim-Belly-Schläuche direkt montiert, so dass man nicht den kleinen Apparat mit sich rumtragen muss, der beim freien Training das System betreibt. Im Anschluss daran trainierte ich noch ein bisschen Arme, Beine, Po und was der Mensch sonst noch so hat, mit einem schweißtreibenden Hantel-Training, bei dem sechs Übungen jeweils sechsmal hintereinander mit leichten Gewichten wiederholt werden. Natürlich alles mit Gürtel. ergometerBeim Radfahren fand ich es gewöhnungsbedürftig, dass ich mich mit dem Gürtel nicht so vorbeugen konnte wie ich das sonst gern tue. Aber von nix kommt halt nix. Da ich Anweisungen hatte, einen Puls von ca. 140 Schlägen in der Minute zu halten, und in den letzten Monaten ja eher untrainiert war, musste ich ganz schön ackern und kam amtlich ins Schwitzen, das Fit-6-Training im Anschluss tat sein Übriges. Das Gefühl, als ich den Gurt wieder abnahm, war allerdings sensationell. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob diese Leichtigkeit in der Körpermitte allein daher kommt, dass der Gurt ja recht eng sitzt und man dadurch irgendwie „aufatmet“. Trainerin Maren ist auf jeden Fall fest davon überzeugt, dass das schon der Effekt des Slim Belly ist. Wie auch immer – es ist klasse, und ich meine, der Hosenknopf ließ sich auch schon viel leichter schließen. Heute nun, wieder Dienstag, Teil drei. Wieder Hot Iron. Langsam gewöhne ich mich an den Gürtel. Und auch daran, für Heiterkeit zu sorgen, wenn er sich brummend daran macht, Luft in die Kammern zu pumpen. Gemessen haben wir den Umfang heute nicht, das ist nächste Woche dran. Aber ich war heimlich auf der Waage: Null Unterschied zu letzter Woche. Gigantische Abnahmen hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Denn von strenger Diät war ja nicht die Rede. Also war auch ein Glas Wein und mal etwas Süßes erlaubt. Allerdings habe ich mich tendenziell sehr gesund ernährt. Der Sport an sich führt irgendwie dazu, dass ich Appetit auf viel Salat, Gemüse, Obst und eher leichte Kost habe.

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Erstes, kleines Fazit:

Es geht mir großartig, ich bin absolut glücklich und froh darüber, wieder regelmäßig Bewegung zu bekommen. Und auch wenn es bisher nur drei Einheiten waren, merke ich schon, wie sich meine Haltung verändert, körperlich wie mental. Ich gehe stolz und glücklich durch die Welt und allein das macht schon eine gute Figur. Aber, laber, laber, natürlich bin ich mächtig gespannt, ob wir nächste Woche eine Veränderung am Bauchumfang feststellen können. Vermutlich kann ich es sogar einrichten, noch eine Trainings-Einheit mehr zu reißen. Damit wäre ich dann bei den empfohlenen drei Malen pro Woche. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch eine sportlich-dynamische Woche 🙂

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Slim Belly der Selbstversuch (1)

Ich denke, ich erwähnte es schon beim Thema Wurzelbehandlung: Ein guter Reporter geht auch mal dahin, wo es weh tut. Doch letzten Endes war die Sache mit dem Zahnarzt ein Witz gegen das, was nic jetzt – dank einer sponanen Idee – anzettelt. Denn wir sind uns doch wohl alle einig, dass die meisten Frauen lieber dreimal wöchentlich zum Zahnarzt gehen würden als der Öffentlichkeit etwas über Bauchspeck zu verraten, also den eigenen.

damalsDoch dafür ist es jetzt zu spät. Aber von vorn: Nic ist von Haus aus eine durchaus sportbegeisterte Person. Passiv wie aktiv. Und vor nicht allzu langer Zeit gehörte ein kleines Fitness-Studio für Frauen zu ihrer erweiterten Wohnung. Also, naja, um ehrlich zu sein (und darum geht es hier mal wieder), ist es doch schon etwas länger her, als mir lieb wäre. Sagen wir mal, in den letzten zwei Jahren bin ich dort nur sporadisch aufgeschlagen. Es gab halt anderes zu erledigen. Das war eine traurige Zeit (in Hinblick auf das körperliche Wohlbefinden) und das drahtige Figürchen entwickelte sich zu dem, was man – also, äh, tja, wie nennt man das, ohne sich selbst in die Pfanne zu hauen – sagen wir mal, es setzte sich hier und da deutlich sichtbar Speck an. (Puh, jetzt isses raus).

Nun aber, erlauben Arbeitssituation und Umstände es mir wieder, regelmäßig in die heiligen Fitness-Hallen zu marschieren. Und so war ich heute schon zum zweiten Mal in diesem noch jungen Jahr vor Ort. Und – als wäre das nicht schon spektakulär genug – ich heckte direkt einen teuflischen Plan mit Maren, der Inhaberin des Inform aus. Nicht nur, dass ich, wie eh geplant, am Kurs namens Hot Iron teilnehmen würde. Das ist ein Kurs, in dem es darum geht, ziemlich anstrengende Sachen mit Langhanteln voller Gewichte zu veranstalten. Kniebeugen, Bankdrücken und so. Und so sieht das in etwa aus, wenn Maren das macht.
hot ironAber, jaaaaadoch, ich komm schon noch zum Punkt. Denn: um Maren geht es hier ja nicht. DIE ist eh tadellos in Form. Nun bietet sie in ihrem Fitness-Club nicht nur Kurse und Gerätetraining aller Art an, nein, speziell für die bauchspeckigen unter uns, gibt es den slim belly. Das ist ein Gürtel, an den zwei Schläuche angeschlossen werden, die ihn während des Trainings immer wieder mit Luft aufpumpen und selbige wieder ablassen (pffffffffffffffffff). Klingt lustig, ist es irgendwie auch. Tja, Sie und ihr ahnt es schon, nic schleppte sich nicht nur mit elendig-schweren Hanteln ab und ging in die Knie, bis nix mehr ging – sie tat es mitsamt des slim belly.
Ich sag mal so: Das war alles nicht frei von Anstrengung. Wäre es auch ohne das Luft-Korsett nicht gewesen. Der launige Air-Bag-Gürtel nun aber machte die Sache auch nicht unbedingt leichter. Zumal man ja auch das mobile Pump-Gerät am Rücken trägt, das bestimmt so ein bis zwei Kilo wiegt. Aber: Jammern gilt nicht. Was wir anpacken, packen wir richtig an. Ich absolvierte also Hanteltraining und Air-Bag-Behandlung ohne mit der Wimper zu zucken (höchstens mit dem rechten Oberschenkel bei der letzten Kniebeuge). Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Neeeeein, DAS wäre ja viel zu einfach. Mit anderen Worten: Nic testet jetzt den slim belly sozusagen im Mittelzeit-Versuch. Normalerweise müssen die Teilnehmer vier Wochen lang, drei mal pro Woche mit dem Gürtel trainieren. Es sollte immer ein Training sein, bei dem Herz und Kreislauf in Bewegung kommen. Radfahren oder Step-Maschine sind also genauso erlaubt wie launige Kurse. Und natürlich wird man vorher und nachher vermessen, um den Effekt auch dokumentieren zu können. Anleitung Die Einheiten werden immer von einem Trainer begleitet, der auch hilft, den slim belly anzulegen. Und dadurch verschwindet die Plauze? Das fragt man sich da natürlich … Maren sagt: Ja, das tut sie, zumindest wird sie kleiner, als das durch Training ohne den Gürtel der Fall wäre. Grund laut Hersteller: „Die aktivierende Wechseldruckmassage des Slim Belly fördert die Durchblutung im Bauchbereich. In Kombination mit regelmäßigem Ausdauertraining und bewährten Ernährungsregeln können Sie Ihren Bauchumfang reduzieren.“ – Aha! Gemessen wird der Bauchumfang übrigens an zwei Stellen: drei Zentimeter über dem Nabel und drei Zentimeter darunter. Nur mal so als Beispiel: Eine Teilnehmerin startete mit einem Umfang von 109 cm (oberhalb des Nabels) und 92 cm (unterhalb). Nach vier Wochen lag sie bei 98 cm und 85,5 cm. Und laut Maren liegt dieser Unterschied nicht unbedingt an einer generellen Abnahme des Körpergewichts. Viele verlieren in den vier Wochen nicht mal ein Kilo, trotzdem reduziert sich der Bauchumfang um mehrere Zentimeter. Nun sind Statistiken natürlich geduldig. Das MUSS ich selbst testen. Zugegeben: Mein Bauch ist nicht die schlimmste aller Problemzonen, es verteilt sich alles relativ gleichmäßig und überall. Doch natürlich gibt es hier genug von dem, was keiner am Bauch haben will. AnsichtenJa, ich gebe zu, die Fotos könnten noch aussagekräftiger sein. Aber dafür hatte ich heute nicht die Kraft. Und weiß auch nicht, ob ich stark genug bin, meine Ausgangswerte hier niederzuschreiben. Soviel kann ich auf jeden Fall verraten: oberer und unterer Wert waren identisch, entsprachen allerdings nicht direkt dem, was man so klassische Modell-Maße nennt, also zumindest nicht im Taillenbereich 🙂 Hätten wir das also auch geklärt! Und nun werde ich die Sache weiter testen – und brav dokumentieren.Tagebuch Nicht dreimal in der Woche, das ist zeitlich nicht drin. Aber ein bis zweimal und dafür eben über sechs bis acht Wochen. Wie klingt das? Gut, sind wir uns also einig. Ich verspreche auch, begleitend dazu, nicht wettbewerbsverzerrend in den Hungerstreik zu treten (das ist eh doof). Höchstens mal ein Schokoriegelchen weniger, versprochen 🙂 Übrigens: Es ist nicht sooo schlimm, den Gurt zu tragen. Es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Korsett mit Eigenleben. Ich vergleiche es mit dem Gefühl, ein Dirndl zu tragen, es streckt irgendwie und man nimmt Haltung an. Und eins kann ich jetzt schon verraten: Wenn das Ding nach einer (amtlich-verschwitzten) Stunde wieder abgenommen wird, ist das Gefühl grandios. Da fühlt man sich direkt diverse Zentimeter schmaler. Immerhin schon mal was 😉 Und nun lege ich meine wackelpudding-wackeligen Beinchen hoch und wünsche Ihnen und euch einen entspannten Abend. Auf dass wir bald alle so heiter durch die Gegend hüpfen, wie diese junge Dame:

Plakat

Hier geht es zu Teil zwei der Serie