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Zeig mir deine Tasche: Isabelle

Frauen und Handtaschen – eine Verbindung fürs Leben. Sie sind Ausdruck der Persönlichkeit, aber auch Stimmungsbarometer. Vor allem aber beherbergen sie alles, was unterwegs Leben den Tag retten könnte. Bei nicmag öffnen jetzt regelmäßig Menschen ihre Tasche und zeigen uns, was sie immer dabei haben. Heute: Isabelle, Studentin aus Schweden.

Für jeden Anlass die passende Tasche

Isaelle

Isabelle aus Schweden

Schon bevor wir Isabelles braune Leder-Tasche unter die Lupe nehmen erklärt sie mir, dass sie eigentlich immer mehrere Taschen in Gebrauch hat. Je nachdem, was anliegt: Uni, Sport, Party, Shopping. Eine Erklärung, die mir absolut einleuchtet. Und deshalb halten wir fest: Die Tasche, um die es heute geht, ist das Modell Shopping, Restaurant-Besuch oder eben Handtasche auf Reisen. Und daraus ergibt sich auch gleich eine Besonderheit beim Inhalt. Wer sich im Ausland aufhält, braucht nämlich keine Haustürschlüssel. Überhaupt ist der Inhalt von Isabelles Tasche relativ überschaubar. Eine aufgeräumte, junge Frau, könnte man sagen ;)

Handschuhe nicht vergessen!

handschuhe & Sonnenbrille

Handschuhe & Sonnenbrille

Portemonnaie, Sonnenbrille, Lipgloss, Kopfhörer, ein iphone 5, das dazu passende Ladekabel, sowie ein Ladekabel für ein ipad, das allerdings nicht in dieser Tasche transportiert wird. Und – Handschuhe – ja, Handschuhe. Wer nun denkt, Isabelle sei nebenberufliche Handschuh-Killerin, täuscht sich allerdings. Ich denke einfach, der Skandinavier an sich ist grundsätzlich und immer auf strenge Wetterlagen vorbereitet. Selbst bei einem Besuch im muggelichen Hamburg (gnihihihihi) dürfen also Handschuhe nicht fehlen. Zur Tasche selbst verrät Isabelle: „Ich habe sie second hand auf einer Art Floh-Markt in Johannesburg gekauft. Zusammen mit einem paar Stiefeln. Die Tasche hat so ca. 20 bis 30 Euro gekostet. Ich mag besonders, dass sie schon einige Gebrauchsspuren hat. Dieser Markt war so toll. Es gab unglaublich viele, schöne Sachen und es roch überall köstlich nach Essen. Deshalb ist diese Tasche nicht nur schön, sondern natürlich eine tolle Erinnerung an das Auslands-Semester, das ich in Südafrika absolviert habe.“

Übrigens: Wer zum Tascheninterview persönlich hier vorbeischaut, bekommt mit Glück etwas leckeres zu essen. Ganz besonders liebe Gäste werden von der Junior-Chefin persönlich befragt und unterhalten. In diesem Sinne: Zeigt her eure Taschen :)

Interview & FTacos

Interview & Tacos

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

4 Kommentare

  1. Avatar

    Also in diesem Fall sehe ich eindeutig Optimierungsbedarf. Einerseits gibt es da in der Quantität (also in der Transportmenge) noch ziemlich viel Luft nach oben, da passt eindeutig noch mehr rein, in die Handtasche! Anderseits kann man auch noch mehr herausholen, der Ladeadapter ist zu groß (und gleichzeitig auch zu schwer), mittlerweile gibt es von Apple auch kleinere Exemplare, die nicht so viel Platz wegnehmen und viel leichter sind! Weiterhin kann man ein Kabel durch einen kleinen Adapter einsparen. Aus Zwei mach Eins. Das macht auch das „blinde“ Greifen viel einfacher. Fragt doch einfach den Handtaschen-Experten! :-)))

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    • NicMag

      Ich sehe da schon eine Geschäftsidee für dich. Die Menschen werden dir zu Füßen liegen, wenn du erst als professioneller Handtaschen-Optimierer arbeitest … Abgesehen davon solltest du aber bedenken, dass a. (auf Reisen) überhaupt nicht wünschenswert ist, möglichst viel in eine Handtasche zu stopfen und b. eine Studentin (wie auch andere Menschen) vielleicht kein Geld für platzsparendere Lade-Kombinationen zu investieren und c. ist es eben genau das Unperfekte, was doch den Charme einer Handtasche ausmacht (wobei diese hier ja weit entfernt vom üblichen Chaos ist). Aber meine Handtasche ist doch normalerweise ein geschützter Raum, der eben Spiegel meiner Persönlichkeit ist. Und so wird sich da immer ein ganz individuelles Bild ergeben. Das einen Perfektionisten wie dich ggf. irritieren kann. Wart’s ab, bis die wahren Handtaschen-Künstler sich hier outen ;)

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        Also ich will jetzt nicht unbedingt meine Persönlichkeit über Ladekabel und Stromadapter widergespiegelt wissen. :-))) Im Kontrast dazu wäre die Frage, gibt es denn überhaupt etwas, das unsere Persönlichkeit nicht (wenn auch nur kleinteilig) reflektiert. Und zuletzt ist meine Handtasche auf Reisen eigentlich inhaltlich eine ganz andere Handtasche als in der üblichen Alltagsperformance.

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        • NicMag

          Ich gehe mal davon aus, dass der letzte Satz eine Frage ist, auch wenn ihm das Fragezeichen fehlt? Die Antwort darauf lautet: ich habe keine Ahnung, wie es sich mit deiner Handtasche auf Reisen verhält. Isabelle aber sagt: „Ja, ihre Handtasche sieht anders aus wenn sie reist.“ Und um sie geht es ja hier in dieser Geschichte. Natürlich spiegelt alles, was wir tun und besitzen unsere Persönlichkeit. Und deine lässt sich auch mit Hilfe von Ladekabel-Strategien ein bisschen besser einordnen. Das Besondere an Handtaschen ist, dass sie eben meistens zur Privatsphäre gehören. Da schauen normalerweise nur wir selbst rein. Deine Schuhe sieht jeder auf den ersten Blick. Den Inhalt deiner Tasche nicht. Und das ist das Schöne an dieser Serie.

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