Artikel
0 Kommentare

Nic mag Pauline Osterhorn

Er gehört zu den großen Charakter-Köpfen Deutschlands, schrieb nicht nur in seiner Amtszeit als Bundeskanzler von 1974 – 1982 Geschichte. Zum 95. Geburtstag Helmut Schmidts am 23. Dezember 2013 ehrt die ARD ihn mit einer filmischen Rekonstruktion seines Lebens. 

Exklusiv-Interview

„Helmut Schmidt – Lebensfragen“ ist ein Dokumentarspiel mit Original-Bildern aus den Archiven und Spielszenen mit Schauspielern.
Nic freut sich mächtig darüber, Ihnen und euch Pauline Osterhorn (10) vorstellen zu dürfen. Pauline spielt in der ARD-Produktion Helmut Schmidts Tochter Susanne in jungen Jahren. Und sie war so nett, mir ein exklusives Exklusiv-Interview zu geben, bzw. hat mir meine wunderbare Assistentin dabei ein wenig geholfen.

Nicmag: Du spielst in der ARD-Doku über Helmut Schmidt seine Tochter. Wusstest du vorher, wer Helmut Schmidt ist?

Pauline: Nein

Nicmag: Aber jetzt weißt du es?

Pauline: Mein Papa hat mir die ganze Geschichte erzählt. Jetzt weiß ich, dass er früher Bundeskanzler war.

Nicmag: Hast du Susanne Schmidt persönlich getroffen?

Pauline: Nein, ich weiß nur, dass sie auch blond war, aber nicht so lockig wie ich. Der Regisseur hat mir vorher erzählt, was für ein Charakter Susanne Schmidt war. Also was ich spielen soll. Er hat mir gesagt, dass sie ein fröhliches Mädchen war.

Nicmag: Musstest du viel Text lernen?

Pauline: Eigentlich waren es nur zwei Sätze. Aber bei der Leseprobe habe ich aus Versehen meiner Filmmutter Loki Schmidt ein bisschen Text geklaut und das haben wir dann auch so gelassen.

Nicmag: Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?

Pauline: Ich hab den Text immer wieder geübt vor der Probe, und ich war aufgeregt, weil da so viele alte Sachen rumstanden, alte Kameras und so. Es war nicht so wie man denkt. Bei einer Anprobe habe ich Kleidung ausprobiert. Schuhe und Socken und Kleider.

Nicmag: Erzähl doch mal von den Dreharbeiten – wie haben sie dir gefallen?

Pauline: Es war ein Drehtag und da musste ich nicht in der Schule. Es hat mir viel Spaß gemacht. Am Set waren alle richtig nett. Es gab eine Garderobe, die ich benutzen durfte. Die Haare wurden ganz glatt gekämmt und ich bekam einen Zopf. Sogar das Zopfgummi war ein altmodisches aus der damaligen Zeit. Geschminkt wurde ich gar nicht.

Pauline als Susanne Schmidt mit ihren Filmeltern Britta Hammelstein und Ludwig Blochberger

Ein bisschen lustig war, dass ich in einer Szene in ein Stück Kuchen beißen sollte. Der Kuchen schmeckte mir nicht, aber ich sollte dabei fröhlich gucken. Es gab immer wieder neue Kuchenstücke, bis die Szene perfekt war. In einer Szene war mein Vater, also der Helmut Schmidt, sehr streng und hat geschrien, das war kurz bevor ich raus musste und da hab ich mich schon erschrocken. Zum Glück hat er nicht mich angeschrien.

Nicmag: Möchtest du später Schauspielerin werden?

Pauline: Mir macht das jetzt viel Spaß, aber ich weiß nicht, ob das so bleibt. Mal gucken. Früher wollte ich Tierärztin werden, dann wollte ich einen Reiterhof haben und etwas später ein Kinderheim. Auch Balletttänzerin war mal ein Berufswunsch von mir. Ich hab noch so viele Ideen, das sehen wir später

Nicmag: Hast du einen Lieblingsschauspieler oder eine Lieblingsschauspielerin?

Pauline: Meine Lieblingsschauspielerin ist Luzie. Wir haben schon ein paar Mal zusammen in Stücken gespielt und ich habe zugeguckt, als sie Alice im Wunderland war. Sie macht das mit sehr viel Gefühl und Energie. Und sie hat viel Spaß an der Sache. Nach Luzie mag ich auch Selena Gomez.

Luzie und Pauline nach dem Interview

Luzie und Pauline nach dem Interview

Nicmag: Was ist dein Lieblingsfilm?

Pauline: Das Hunde-Hotel

Nicmag: Was hast du noch für Hobbies?

Pauline: Ich singe im Chor, bei den Alsterspatzen. Außerdem tanze ich und mache manchmal bei Schauspielworkshops mit.

Nicmag: Und was ist dein Lieblingsfach in der Schule?

Pauline: Englisch und Sport

Sendehinweis: Helmut Schmidt – Lebensfragen, Mo., 23.12., 21.45 Uhr, ARD
Die ARD zeigt den Film auch im Livestream und später in der Mediathek

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

Leave a Reply

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Wenn Du wissen möchtest, welche Daten wir beim Hinterlassen eines Kommentars speichern, schau bitte in unsere Datenschutzerklärung.