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Lesen – das Outing!

Ohne geht es nicht, soviel ist klar! Lesen muss sein. Zumindest für mich. Nun fragt Ann-Bettina Schmitz vom Blog ABS-Lese-Ecke freundlich in die Runde, wie wir es gern tun, also das Lesen. Gemeint ist natürlich nicht, ob wir dabei liegen, sitzen oder stehen. Vielmehr möchte sie wissen, ob wir gern ein klassisches Buch in Händen halten, so mit Umblättern und Seiten aus echtem Papier, oder aber ob wir zur Digital-Fraktion gehören und lieber auf einem e-reader lesen.

Klassisch oder digital?

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screenshot iphone nicmag mit kindleapp

Beste Gelegenheit also für nic, ihr persönliches Lese-Outing zu absolvieren. Und das wäre vor gar nicht allzu langer Zeit noch ganz anders ausgefallen. Bis vor rund 1,5 Jahren gehörte ich zur klassischen Fraktion der Print-Liebhaber. Bücher mussten auf dem herkömmlichen Wege inhaliert werden. Dann aber lud ich mir aus einer Laune heraus die Kindle-App auf mein Telefon und es war quasi sekündlich um mich geschehen. Fortan war ich der modernen Technik verfallen. Es ist einfach zu großartig, zu jeder Tages- und Nachtzeit nach neuem Lesestoff zu stöbern und ihn innerhalb von Sekunden zur Verfügung zu haben. Abgesehen davon muss ich kein Licht anmachen, wenn ich zum Beispiel nachts im Bett lesen möchte. Das Telefon ist beleuchtet und ich kann es wunderbar in einer Hand halten. Und natürlich ist es auch unfassbar praktisch, damit so viele Bücher umhertragen zu können, wie ich möchte. Es gibt kein Platzproblem mehr. Die meisten Menschen in meinem Umfeld reagieren mit dezentem Befremden, wenn sie hören, dass ich tatsächlich ganze Bücher auf dem Telefon lese. Manchmal sprechen mich sogar Fremde in der U-Bahn an. Meistens wollen sie wissen, wie ich die Buchstaben auf dem kleinen Display überhaupt entziffern kann. Nun: ich kann. Ist einfach so. Vielleicht nicht mehr ewig, auch meine Augen werden älter, aber bisher ist das überhaupt kein Problem. Ich habe übrigens auch einen richtigen e-rader. Einen kindle fire hd. Tolles Gerät, man kann sogar Filme darauf schauen und im Internet surfen und all solche Dinge. Und genau deshalb ist es meistens in den Klauen meiner jugendlichen Mitbewohner, die wichtige Dinge mit dem Kindle zu erledigen haben.

Ausnahmen bestätigen die Regel

kindlebibliothekMacht aber nichts, irgendwie mag ich es einfach, auf dem Telefon zu lesen. Das habe ich eh immer dabei und fertig ist der Lack. Ab- und zu allerdings greife ich doch noch zum klassischen Paperback. Zum Beispiel, wenn ich ein Buch für die HÖRZU rezensiere und es vom Verlag nur in gedruckter Form zur Verfügung gestellt wird. Und so gibt es bei mir zu Hause dieses Stapelchen mit Büchern. Einige davon sind also zum Zwecke der Rezension in meinem Besitz, einige von Ihnen habe ich aber auch in digitaler und gedruckter Form, weil mir die Autorinnen am Herzen liegen und sich ebooks so schlecht signieren lassen :)

lesen

In diesem Sinne: Belesenen Abend noch!

Und hier noch einmal der Link zur Blogparade von ABS-Lese-Ecke!

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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