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Die Zweite Heimat an der Nordsee

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat. Kleine Auszeiten und Wochenendtrips sind etwas Feines. Ich habe auf diesem Wege schon oft frische Energie und unvergessliche Momente gesammelt und natürlich immer wieder neue Orte kennengelernt. Kürzlich war nun St. Peter Ording Ziel eines solchen Wochenendausflugs und ich bin immer noch ganz beseelt. Der Grund dafür sind nicht allein die Nordsee, die frische Luft und eine tolle Reisebegleitung …

Ein ganz besonderer Ort

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Als Unterkunft für das Wochenende am Meer hatte ich diesmal ein Hotel ausgesucht. Ich liebe es, vor einer kleinen Reise in Ruhe das Angebot zu sichten und so die Vorfreude ordentlich anzukurbeln. In St. Peter-Ording gibt es eine Reihe cooler Adressen und nach sorgfältiger Recherche fiel meine Wahl auf das Hotel Zweite Heimat. Ein relativ kleines Haus, direkt am Deich gelegen, die Homepage versprach individuell und mit Liebe gestaltete Räume und Wohlfühlatmosphäre. Klang gut, aber wie das in der Realität aussieht, weiß man ja letztlich vorher nie.

Im Bett mit Willi Jensen

Eine Besonderheit des Hotels ist, dass die Zimmer nicht nummeriert sind, statt dessen tragen sie die Namen von Menschen aus der Region. Jeder Gang auf einer Etage ist einer alteingesessenen Familie gewidmet, jedes Zimmer einem Mitglied dieser Familie. Und so landeten meine Begleitung und ich im Bett mit Willi Jensen ;)

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Zimmerschlüssel – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Um es gleich vorwegzunehmen: wir würden jederzeit wieder eine Nacht mit Willi verbringen. Unser Zimmer war so charmant und liebevoll eingerichtet, dass ich mich immer wieder über kleine Details freute. Ein großes Doppelbett, eine kleine Sitzecke, ein Balkon, das Bad aufgeteilt: Die Toilette in einem eigenen kleinen Raum, der Waschtisch offen im Zimmer und dann noch eine separate Dusche, sozusagen direkt neben dem Bett … Alles sehr hochwertig und schick, dabei aber irre gemütlich. Aber seht einfach selbst:

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Waschtisch im Zimmer – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Wohnen bei Willi Jensen – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Wäschekorb im Zimmer – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Sitzecke im Zimmer – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Blick in die Dusche – Foto: Nicole Stroschein

Ein Fernseher, kostenloses WLAN und ein Tablet mit den wichtigsten Informationen zu Hotel und Umgebung gehörten auch noch zur Ausstattung. Was uns neben dem wunderschönen Zimmer aber besonders beeindruckte, waren die Menschen, die in diesem Hotel arbeiten.

Service mit Persönlichkeit

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Die Rezeption – Foto: Nicole Stroschein

Guter Service und freundliche Menschen zeichnen natürlich jedes Hotel aus. Die Art und Weise, wie die Mitarbeiter sich hier Zeit nehmen, lächeln und echtes Interesse zeigen, ist sehr besonders. Nach dem Check In begleitete uns die junge Dame von der Rezeption persönlich in unser Zimmer. Sie erzählte uns etwas über die Philosophie des Hotels und erklärte uns alles, was für den Aufenthalt wichtig war.

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Wegweiser – Foto: Nicole Stroschein

So gibt es im Hotel Zweite Heimat keine Mini-Bar im Zimmer, dafür aber eine Etagen-Bar, die Kaffee, kalte Getränke, Snacks und Alkoholisches bereithält. Eine sehr charmante Sache. Ein Sauna- und Wellnessbereich gehört ebenfalls zum Haus und dann ist da noch das Restaurant namens Esszimmer. Ursprünglich hatten wir vor, einen der zwei Abende dort zu essen und am anderen Abend ein Restaurant im Ort auszuwählen.

Wenn du gar nicht wieder weg möchtest …

Ihr ahnt es vielleicht schon – wir aßen beide Abende im Hotel. Zum Einen, weil das Essen sehr gut ist, vor allem aber, weil wir uns so unglaublich wohl fühlten. Die Menschen in diesem Restaurant gehen sehr persönlich auf jeden Gast und seine Wünsche ein. Auch sie nehmen sich die Zeit für einen Schnack, wenn die Gäste denn Freude daran haben. Und die Mitarbeiter in diesem Hotel liegen dabei auch noch ziemlich genau auf meiner Humor-Wellenlänge – Für mich ein Aspekt, der glatt einen Extra-Stern wert ist :D

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Das Esszimmer – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Empfangsbereich – Foto: Nicole Stroschein

Rundum-Wohlfühl-Glücksgefühl-Hotel

Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass auch das Frühstück zu 100 % ein Glücksfrühstück war. Fassen wir also zusammen: Ich finde nichts, was ich an diesem Hotel auszusetzen hätte. Halt, doch, vielleicht ist der Parkplatz etwas zu knapp bemessen, wir durften aber auf einen Parkplatz dem Hotel gegenüber ausweichen. Wie das in den Sommermonaten geregelt ist, möchte ich bei Gelegenheit mal rausfinden. Abgesehen davon ein Rundum-Wohlfühl-Glücksgefühl-Hotel und -Wochenende. Unbezahlbar! Aber natürlich haben wir ganz brav bezahlt ;) Für zwei Nächte und zwei Personen kostete der Aufenthalt bei Willi Jensen knapp unter 400 Euro. Kein Super-Schnäppchen, aber jeden Cent wert. Im Preis inbegriffen war das Frühstück, das Abendessen schlug extra zu Buche. Falls ihr euch fragt, wie das Publikum sich so gestaltete: Da war von allem etwas dabei. Junge und ältere Paare, Familien mit kleinen und mittelgroßen Kindern und auch Hunde.

Ich komme wieder!

Ich möchte auf jeden Fall zurückkehren und mich wieder wie zuhause fühlen im Hotel Zweite Heimat. Zumal es dort auch noch größere Zimmer gibt, die über eine freistehende Badewanne mit Meerblick oder eine eigene Sauna verfügen … Wie cool ist das bitte? Steht jetzt auf meiner Will-ich-mir-unbedingt-mal-gönnnen-Liste. Abschließend habe ich jetzt noch ein paar Impressionen für euch. Bilder von unserem Winter-Spaziergang durch die Dünen und am Strand entlang zeige ich in einem eigenen Beitrag. Das sprengt hier sonst den Rahmen. Nur ein Blick auf das Hotel vom Strand aus, darf natürlich nicht fehlen. In diesem Sinne: Lasst es euch gut gehen und gönnt euch doch auch mal wieder eine kleine Auszeit ❤

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording. Blick vom Strand – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Die Terrasse – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Historische Motive im Treppenhaus – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording. Blick aus den Dünen – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

Hotel Zweite Heimat in St. Peter-Ording – Foto: Nicole Stroschein

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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