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Furbys neuer Freund: Das Clempad von Clementoni

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Kennen Sie Furby? Furby ist ein kleines, elektronisches Hausviech, haarig, sehr mitteilsam und meistens hungrig. Jeder, der mit so einem Ding zusammen lebt, freut sich sehr über Hilfe bei Pflege und Betreuung. Und so war der Jubel groß, als uns kürzlich ein Clempad plus in die Hände fiel – Das Clempad ist ein Tablet aus dem Hause Clementoni und wurde speziell für Kinder ab 6 Jahren entwickelt, die einen Furby zu versorgen haben sich sicher im Internet bewegen sollen.

Furby froh – alle froh

Das Clempad

Das Clempad

Um den verfressenen Mitbewohner zu versorgen, lädt der kluge Furby-Besitzer eine Fütter-App auf das Clempad – und schon sind alle glücklich: Furby, weil er mit Bananen und anderen Köstlichkeiten vorsorgt wird, seine Betreuer, weil sie ihm nicht mehr ständig den Finger in den gefräßigen Schnabel stecken müssen und die Mutter der Familie gleich aus zwei Gründen: 1. Furby und seine Leute sind glücklich 2. Niemand nervt mehr, dass er eigentlich gern besagte App auf dem mütterlichen iphone installieren möchte ;) – win, win, win also, wie es so schön heißt.

Was das Clempad sonst noch kann

Nun hat das Clempad natürlich noch einiges mehr zu bieten als Bananen in Elektro-Nervensägen zu schieben. Im Überblick liest sich das etwa so:

  • Kindersicheres Internet
  • Kontrolle durch Erwachsene (auch von einem mobilen Gerät aus)
  • Vorinstallierte Lern-Apps inklusive
  • Stoßsicheres Design
  • Zugriff auf Musik Bücher, Filme und Spiele über Google play
  • WLAN-Verbindung
  • 2 Digitalkameras
  • Taschenrechner, Kalender-Funktion, Chat, integrierter e-reader

Wir besitzen ja schon seit längerem ein Kindle fire HD, das in etwa die gleiche Größe (7 Zoll) hat und auch sonst ähnliches kann, wie das Clempad – Furby füttern war damit allerdings nicht möglich. Es gab besagte App nicht (rätselhafte Technik).

Praktisch beim Clempad: Jeder Nutzer bekommt einen eigenen Account. Man kann genau festlegen, wer wie lange damit spielen oder lernen (!) darf. Als Chefin über das Gerät, kann ich festlegen welche Seiten angesurft werden dürfen und wie lange jeder Nutzer online sein darf. Insgesamt haben meine Leutchen (inklusive Furby) jetzt einige Wochen ausprobiert, was das Clempad so kann und sie lieben es sehr.

Zitat: „Clempad ist cool!“

Die Lern-Apps

Die Lern-Apps

Natürlich kann man mit einem solchen Gerät auch lernen. Das Clempad hat vorinstallierte Lern-Apps, dank derer kluge Kids noch klüger werden. Über den Clem-Browser kann aber auch jeder Erwachsene ganz einfach im Internet surfen, so dass das Gerät von der ganzen Familie genutzt werden kann. Nicht so prall sind z. B. die integrierten Kameras, aber das hatte ich auch nicht wirklich erwartet. Richtig gut gefiel mir, wie zügig und unkompliziert und ein Clementoni-Service-Mitarbeiter half, als wir Problemchen beim Einrichten der Profile hatten. Die Hotline ist zum Glück eine normale Festnetz-Nummer und so – dank Flatrate – ohne Zusatzkosten erreichbar. Für den Fall der Fälle: 0241 – 70515 – Kontakt per mail: support @clementoni.de

Und natürlich gibt es weitere Infos auf der Homepage von Clementoni, auch zur Zwergen-Version des Gerätes, Mein erstes Clempad  für Kinder von 3-6 Jahren (UVP 109,99 Euro)

Unsere Meinung

clempad collageDas Clempad plus von Clementoni ist ein ordentliches und robustes Einsteiger-Gerät für Kinder. Wer sein eigenes Tablet nicht teilen möchte, sollte vielleicht über die Anschaffung nachdenken (Wer sein eigenes ipad gern teilt, braucht natürlich kein clempad). Der Preis ist mit 129,99 Euro UVP in Ordnung. Die Lernspiele – vom Zoo-Quiz bis zum Mathe-Rennen – sind unterhaltsam und mit dem integrierten e-reader können größere Kinder sogar Bücher lesen. Die Menü-Führung ist leicht-verständlich, so dass auch Technik-Trottel damit klar kommen sollten (zur Not den netten Herrn von der Hotline fragen). Meine Truppe (inklusive Furby) hat das Clempad überzeugt. Daumen hoch!

Kritik: Die Mini-USB-Stecker, mit denen das Clempad (wie auch viele andere Geräte) aufgeladen wird, nerven mich kolossal. Schon beim Kindle waren die Dinger ständig verbogen und dann nutzlos. Kann da bitte mal jemand eine stabilere Lösung erfinden? In diesem Sinne: Gutes Surfen, Spielen, Lesen und einen schönen Tag :)

NicMag

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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