Artikel
3 Kommentare

Die besten Kekstester der Welt

Es ist vielleicht nicht jedem da draußen bewusst, deshalb möchte ich heute einmal betonen: Ein Leben als Blog-Wart ist nicht frei von Herausforderungen.nic Schon gar nicht, wenn man es so unbedacht angeht, wie nic dereinst. Themenfindung, Fotografieren und Schreiben – schon das Standard-Programm nimmt eine Menge Zeit in Anspruch –  auch die Technik fordert regelmäßig Streicheleinheiten.[Weiterlesen]

Artikel
4 Kommentare

Slim Belly der Selbstversuch (3)

Sie sind neu hier und möchten auch endlich tiefe Einblicke in das sportliche Mühen nics? Dann herzlich willkommen, allerdings empfehle ich, zunächst Teil 1 und Teil 2 dieser launigen Serie zu lesen. In Hinblick auf Spannungsbogen und Hintergründe, Sie verstehen sicherlich. Und dann gehen wir hier mal ans Eingemachte. Denn: heute sind zwei Wochen rum, seit ich mein kleines Sportexperiment gestartet habe. Zeit also für eine erste Bestandsaufnahme und vor allem das erste Messen und Wiegen seit dem Start (huääää). Vorab aber kurz ein Überblick über die sportlichen Aktivitäten seit dem letzten Dienstag, wie immer in meinem Lieblings-Club.

bizepsDonnerstag: 40 Minuten radeln mit dem Slim Belly
Freitag: 20 Minuten radeln und danach 45 Minuten Bauch-Beine-Po-Gymnastik
Heute (Dienstag): 45 Minuten Hot Iron, Sie erinnern sich, das war die Sache mit dem Gewicht-Heben. Der aufmerksame Leser merkt es schon: Damit habe ich tatsächlich die drei empfohlenen Sport-Einheiten absolviert. Und natürlich geht das nicht spurlos an mir vorbei. Will sagen: Zum Einen fühle ich mich großartig, irgendwie so dynamisch 🙂 Allerdings kam heute auch ein leichtes Schwächeln dazu. Zum Glück nicht nur bei mir. Während ich mich sehr mühte, das Hantelchen korrekt und effektiv zu bewegen, gab urplötzlich das Slim-Belly-Maschinchen auf – Akku leer. Dabei hätte es noch durchhalten sollen. Zum Glück war schnell Ersatz gefunden. Kurze Zeit später bekam auch noch eine Mitstreiterin in Sachen Eisenbiegen leichte Kreislaufprobleme und musste sich vorübergehend hinsetzen. Ich sag mal: das war heute energetisch-gesehen nicht optimal. Ich denke, Sie verstehen, worauf ich hinaus will: Müde Entschuldigungen, einfach schon mal prophylaktisch dahingeschrieben, damit keiner sagen kann, ich hätte versagt 😉
guertelanlegen Ok, ok, ich hör ja schon auf mit dem Quatschen und Hinauszögern dessen, was Sie und euch eigentlich interessiert. Here are the results of the first Zwischen-Messung: nic hat in den letzten 14 Tagen ein Kilo Gewicht verloren und zwei Zentimeter Bauchumfang (über dem Nabel gemessen). Der Wert unter dem Nabel hat sich nicht verändert, zumindest wollen wir ihn noch etwas genauer im Auge behalten. Das sind Ergebnisse, mit denen ich zufrieden bin. Mehr als 500 g in einer Woche abzuwerfen ist ohnehin im Allgemeinen nicht nachhaltig-förderlich. Ob die zwei Zentimeter nun aber dem Slim-Belly oder der allgemeinen Abnahme zuzuschreiben sind, vermag ich so noch nicht zu beurteilen. Muss ja zum Glück auch gar nicht sein. Denn wir machen natürlich weiter, nach jetzigem Stand der Dinge noch sechs Wochen. Die werden sicher zeigen, wo der Speck begraben ist – äh, oder so. Nach all der Aufregung und der wackeligen Verfassung durch Training, Messen und Wiegen hab ich mich jedenfalls erstmal in der Sauna abgelegt. In diesem Sinne: Einen schönen Abend allerseits und sportliche Grüße 🙂

Artikel
4 Kommentare

Slim Belly der Selbstversuch (2)

Eine Woche ist rum, Zeit für die erste, vorsichtige Bilanz. Wer die Hintergründe noch nicht kennt, sollte sich zunächst Teil 1 der Bauch-Weg-Testreihe zu Gemüte führen und dann hierher zurückkehren. Alle anderen dürfen direkt weiterlesen.shirt Der Spontan-Start meines Slim-Belly-Selbstversuchs geschah an einem Dienstag. Wie zu erwarten, hatte ich zwei Tage etwas vom Hot-Iron-Training. Damit meine ich dieses wohlige Ziehen in Armen und Beinen, das manch einer wohl Muskelkater nennen würde. Für mich ist es die ständige Erinnerung daran, dass ich meinen Körper zu etwas Sinnvollem genutzt habe. Am Freitag dann schnürte ich wieder die Sport-Schuhe und den Slim-Belly-Gürtel. Diesmal entschied ich mich, zu einem 40-Minütigen Ergometer-Training. Zur Erinnerung: An den Cardio-Geräten sind die Slim-Belly-Schläuche direkt montiert, so dass man nicht den kleinen Apparat mit sich rumtragen muss, der beim freien Training das System betreibt. Im Anschluss daran trainierte ich noch ein bisschen Arme, Beine, Po und was der Mensch sonst noch so hat, mit einem schweißtreibenden Hantel-Training, bei dem sechs Übungen jeweils sechsmal hintereinander mit leichten Gewichten wiederholt werden. Natürlich alles mit Gürtel. ergometerBeim Radfahren fand ich es gewöhnungsbedürftig, dass ich mich mit dem Gürtel nicht so vorbeugen konnte wie ich das sonst gern tue. Aber von nix kommt halt nix. Da ich Anweisungen hatte, einen Puls von ca. 140 Schlägen in der Minute zu halten, und in den letzten Monaten ja eher untrainiert war, musste ich ganz schön ackern und kam amtlich ins Schwitzen, das Fit-6-Training im Anschluss tat sein Übriges. Das Gefühl, als ich den Gurt wieder abnahm, war allerdings sensationell. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob diese Leichtigkeit in der Körpermitte allein daher kommt, dass der Gurt ja recht eng sitzt und man dadurch irgendwie „aufatmet“. Trainerin Maren ist auf jeden Fall fest davon überzeugt, dass das schon der Effekt des Slim Belly ist. Wie auch immer – es ist klasse, und ich meine, der Hosenknopf ließ sich auch schon viel leichter schließen. Heute nun, wieder Dienstag, Teil drei. Wieder Hot Iron. Langsam gewöhne ich mich an den Gürtel. Und auch daran, für Heiterkeit zu sorgen, wenn er sich brummend daran macht, Luft in die Kammern zu pumpen. Gemessen haben wir den Umfang heute nicht, das ist nächste Woche dran. Aber ich war heimlich auf der Waage: Null Unterschied zu letzter Woche. Gigantische Abnahmen hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Denn von strenger Diät war ja nicht die Rede. Also war auch ein Glas Wein und mal etwas Süßes erlaubt. Allerdings habe ich mich tendenziell sehr gesund ernährt. Der Sport an sich führt irgendwie dazu, dass ich Appetit auf viel Salat, Gemüse, Obst und eher leichte Kost habe.

informtresen

Erstes, kleines Fazit:

Es geht mir großartig, ich bin absolut glücklich und froh darüber, wieder regelmäßig Bewegung zu bekommen. Und auch wenn es bisher nur drei Einheiten waren, merke ich schon, wie sich meine Haltung verändert, körperlich wie mental. Ich gehe stolz und glücklich durch die Welt und allein das macht schon eine gute Figur. Aber, laber, laber, natürlich bin ich mächtig gespannt, ob wir nächste Woche eine Veränderung am Bauchumfang feststellen können. Vermutlich kann ich es sogar einrichten, noch eine Trainings-Einheit mehr zu reißen. Damit wäre ich dann bei den empfohlenen drei Malen pro Woche. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch eine sportlich-dynamische Woche 🙂

Artikel

Abenteuer HKX – Der Test

Wer sich regelmäßig an fremde Orte bewegt, kennt das Dilemma der verschiedenen Fortbewegungsmittel. Mit dem Auto landet man leicht im Stau, lesen oder schlafen ist am Steuer ganz schlecht. Fliegen lohnt sich oft erst bei etwas längeren Strecken. Die Bahn ist bei mittleren Distanzen grundsätzlich sinnvoll – wenn auch nicht ganz frei von Risiken aller Art. Nun machte ich mich jüngst auf den Weg nach Köln – eindeutig eine Bahndistanz, wenn ich allein reise. Und gleichzeitig die perfekte Gelegenheit für einen Test aus dem Hause nicmag. [Weiterlesen]

Artikel
4 Kommentare

Slim Belly der Selbstversuch (1)

Ich denke, ich erwähnte es schon beim Thema Wurzelbehandlung: Ein guter Reporter geht auch mal dahin, wo es weh tut. Doch letzten Endes war die Sache mit dem Zahnarzt ein Witz gegen das, was nic jetzt – dank einer sponanen Idee – anzettelt. Denn wir sind uns doch wohl alle einig, dass die meisten Frauen lieber dreimal wöchentlich zum Zahnarzt gehen würden als der Öffentlichkeit etwas über Bauchspeck zu verraten, also den eigenen.

damalsDoch dafür ist es jetzt zu spät. Aber von vorn: Nic ist von Haus aus eine durchaus sportbegeisterte Person. Passiv wie aktiv. Und vor nicht allzu langer Zeit gehörte ein kleines Fitness-Studio für Frauen zu ihrer erweiterten Wohnung. Also, naja, um ehrlich zu sein (und darum geht es hier mal wieder), ist es doch schon etwas länger her, als mir lieb wäre. Sagen wir mal, in den letzten zwei Jahren bin ich dort nur sporadisch aufgeschlagen. Es gab halt anderes zu erledigen. Das war eine traurige Zeit (in Hinblick auf das körperliche Wohlbefinden) und das drahtige Figürchen entwickelte sich zu dem, was man – also, äh, tja, wie nennt man das, ohne sich selbst in die Pfanne zu hauen – sagen wir mal, es setzte sich hier und da deutlich sichtbar Speck an. (Puh, jetzt isses raus).

Nun aber, erlauben Arbeitssituation und Umstände es mir wieder, regelmäßig in die heiligen Fitness-Hallen zu marschieren. Und so war ich heute schon zum zweiten Mal in diesem noch jungen Jahr vor Ort. Und – als wäre das nicht schon spektakulär genug – ich heckte direkt einen teuflischen Plan mit Maren, der Inhaberin des Inform aus. Nicht nur, dass ich, wie eh geplant, am Kurs namens Hot Iron teilnehmen würde. Das ist ein Kurs, in dem es darum geht, ziemlich anstrengende Sachen mit Langhanteln voller Gewichte zu veranstalten. Kniebeugen, Bankdrücken und so. Und so sieht das in etwa aus, wenn Maren das macht.
hot ironAber, jaaaaadoch, ich komm schon noch zum Punkt. Denn: um Maren geht es hier ja nicht. DIE ist eh tadellos in Form. Nun bietet sie in ihrem Fitness-Club nicht nur Kurse und Gerätetraining aller Art an, nein, speziell für die bauchspeckigen unter uns, gibt es den slim belly. Das ist ein Gürtel, an den zwei Schläuche angeschlossen werden, die ihn während des Trainings immer wieder mit Luft aufpumpen und selbige wieder ablassen (pffffffffffffffffff). Klingt lustig, ist es irgendwie auch. Tja, Sie und ihr ahnt es schon, nic schleppte sich nicht nur mit elendig-schweren Hanteln ab und ging in die Knie, bis nix mehr ging – sie tat es mitsamt des slim belly.
Ich sag mal so: Das war alles nicht frei von Anstrengung. Wäre es auch ohne das Luft-Korsett nicht gewesen. Der launige Air-Bag-Gürtel nun aber machte die Sache auch nicht unbedingt leichter. Zumal man ja auch das mobile Pump-Gerät am Rücken trägt, das bestimmt so ein bis zwei Kilo wiegt. Aber: Jammern gilt nicht. Was wir anpacken, packen wir richtig an. Ich absolvierte also Hanteltraining und Air-Bag-Behandlung ohne mit der Wimper zu zucken (höchstens mit dem rechten Oberschenkel bei der letzten Kniebeuge). Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Neeeeein, DAS wäre ja viel zu einfach. Mit anderen Worten: Nic testet jetzt den slim belly sozusagen im Mittelzeit-Versuch. Normalerweise müssen die Teilnehmer vier Wochen lang, drei mal pro Woche mit dem Gürtel trainieren. Es sollte immer ein Training sein, bei dem Herz und Kreislauf in Bewegung kommen. Radfahren oder Step-Maschine sind also genauso erlaubt wie launige Kurse. Und natürlich wird man vorher und nachher vermessen, um den Effekt auch dokumentieren zu können. Anleitung Die Einheiten werden immer von einem Trainer begleitet, der auch hilft, den slim belly anzulegen. Und dadurch verschwindet die Plauze? Das fragt man sich da natürlich … Maren sagt: Ja, das tut sie, zumindest wird sie kleiner, als das durch Training ohne den Gürtel der Fall wäre. Grund laut Hersteller: „Die aktivierende Wechseldruckmassage des Slim Belly fördert die Durchblutung im Bauchbereich. In Kombination mit regelmäßigem Ausdauertraining und bewährten Ernährungsregeln können Sie Ihren Bauchumfang reduzieren.“ – Aha! Gemessen wird der Bauchumfang übrigens an zwei Stellen: drei Zentimeter über dem Nabel und drei Zentimeter darunter. Nur mal so als Beispiel: Eine Teilnehmerin startete mit einem Umfang von 109 cm (oberhalb des Nabels) und 92 cm (unterhalb). Nach vier Wochen lag sie bei 98 cm und 85,5 cm. Und laut Maren liegt dieser Unterschied nicht unbedingt an einer generellen Abnahme des Körpergewichts. Viele verlieren in den vier Wochen nicht mal ein Kilo, trotzdem reduziert sich der Bauchumfang um mehrere Zentimeter. Nun sind Statistiken natürlich geduldig. Das MUSS ich selbst testen. Zugegeben: Mein Bauch ist nicht die schlimmste aller Problemzonen, es verteilt sich alles relativ gleichmäßig und überall. Doch natürlich gibt es hier genug von dem, was keiner am Bauch haben will. AnsichtenJa, ich gebe zu, die Fotos könnten noch aussagekräftiger sein. Aber dafür hatte ich heute nicht die Kraft. Und weiß auch nicht, ob ich stark genug bin, meine Ausgangswerte hier niederzuschreiben. Soviel kann ich auf jeden Fall verraten: oberer und unterer Wert waren identisch, entsprachen allerdings nicht direkt dem, was man so klassische Modell-Maße nennt, also zumindest nicht im Taillenbereich 🙂 Hätten wir das also auch geklärt! Und nun werde ich die Sache weiter testen – und brav dokumentieren.Tagebuch Nicht dreimal in der Woche, das ist zeitlich nicht drin. Aber ein bis zweimal und dafür eben über sechs bis acht Wochen. Wie klingt das? Gut, sind wir uns also einig. Ich verspreche auch, begleitend dazu, nicht wettbewerbsverzerrend in den Hungerstreik zu treten (das ist eh doof). Höchstens mal ein Schokoriegelchen weniger, versprochen 🙂 Übrigens: Es ist nicht sooo schlimm, den Gurt zu tragen. Es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Korsett mit Eigenleben. Ich vergleiche es mit dem Gefühl, ein Dirndl zu tragen, es streckt irgendwie und man nimmt Haltung an. Und eins kann ich jetzt schon verraten: Wenn das Ding nach einer (amtlich-verschwitzten) Stunde wieder abgenommen wird, ist das Gefühl grandios. Da fühlt man sich direkt diverse Zentimeter schmaler. Immerhin schon mal was 😉 Und nun lege ich meine wackelpudding-wackeligen Beinchen hoch und wünsche Ihnen und euch einen entspannten Abend. Auf dass wir bald alle so heiter durch die Gegend hüpfen, wie diese junge Dame:

Plakat

Hier geht es zu Teil zwei der Serie

Artikel
3 Kommentare

Nic mag Mähroboter

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Ich bin keine Freundin von Gartenarbeit. Ich mag es, im Grünen zu wohnen und einmal rund um mein Haus laufen zu können. Ich mag auch wenn alles blüht und ich mit einem guten Buch auf einer Liege in meinem Garten sitzen kann.

Rasenmähen gehörte bisher nicht zu meinen Hobbies, nicht mal zu meinen Aufgaben. Bisher hatte ich immer Glück, dass das jemand für mich erledigt hat. Das Haus, in dem ich seit einigen Monaten wohne, ist von 600 Quadratmetern Grundstück umgeben. Da es vorher viele Jahrzehnte Menschen gehörte, die den Garten liebevoll gepflegt haben, konnte ich mich bisher vor allem an dem erfreuen, was schon angelegt war. Der Rasen war und ist allerdings schon ziemlich lädiert. Ein großer Kirschbaum nimmt ihm Licht und wirft permanent Blätter und Stöckchen ab, viele Stellen sind vom Moos durchwachsen.

Trotzdem schlug ich der Zeitschrift FUNK UHR vor einiger Zeit vor, mich mal sogenannten Mährobotern zu nähern. Also kleinen, automatischen Rasenmähern, die einem das Mähen abnehmen. Ich testete gleich zwei der Geräte, um auch einen Vergleich zu haben.

mährobotter ausriss

Weil es hier ja vor allem um Dinge geht, die Nic mag,
erzähle ich auch nur von meinem Favoriten.

Das Wunderbare: Der Gardena R40Li gehört mit einem Preis von ca. 1100 Euro zu den günstigeren Geräten. Alles, was in diesem Bereich noch weniger kostet, ist dann auch als billig zu werten, auf einen Kundendienst braucht man bei Mähern weit unter 1000 Euro nicht zu hoffen. Nach oben gibt es natürlich, wie so oft, kaum Grenzen. Der R40Li kam auf einer rund 300 qm großen Fläche hinter dem Haus zum Einsatz, also genau unter besagtem Kirschbaum.

 IMG_0051

Bei meinem Test ging es nicht darum, alle technischen Finessen zu checken. Ich wollte einfach nur sehen, ob ich allein in der Lage bin, so ein Gerät zu installieren und wie es unter nicht-wirklich optimalen Bedingungen funktioniert. Für Technik-Freaks und Experten ist mein Test also vermutlich völlig uninteressant. Sollte sich einer von ihnen hierher verirrt haben, bitte jetzt zu geeigneteren Berichten wechseln 😉

Und so lief die Sache ab:

Der Gardena ist das zweite Gerät, das hier eintrifft, ich weiß also zu diesem Zeitpunkt schon, dass es keine Sache von fünf Minuten ist, ihn zum Laufen zu bringen.

 Damit er weiß, wo er mähen soll, muss das Rasenstück nämlich von einem Begrenzungskabel umgeben sein, das Funksignale an den Mäher sendet und so verhindert, dass der Kollege sich durch die Beete auf zum Nachbarn macht. Zirka eine Stunde lang krieche ich durch den Garten und stecke das Kabel mit den mitgelieferten Plastik-Spießen fest, die ein bisschen an Heringe erinnern, wie man sie beim Zelten braucht.

Die klugen Menschen bei Gardena haben aber nicht nur eine ausführliche Gebrauchsanweisung mitgeliefert, sondern sogar eine DVD, auf der jeder Handgriff wirklich idiotensicher erklärt wird. Sogar bei YouTube kann man sich das Ganze anschauen. Zusätzlich zu dem Begrenzungskabel, gibt es auch ein sogenanntes Leitkabel, das direkt zur Ladestation führt und den Roboter so immer sicher nach Hause führt.

Eine Super-Sache, die bei meinem Vergleichs-Mäher leider nicht vorgesehen war. Weshalb der auch ziemliche Schwierigkeiten hatte, sich auf dem rechten Weg zu halten. Und dass, obwohl ich bei seinem Aufbau Hilfe von einem Experten hatte!!

Aber zurück zum Gardena. Nach ungefährt zwei Stunden nimmt er seinen Dienst auf und ich bin zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich begeistert davon, wie einfach das Gerät zu installieren ist. Sowohl der Mäher, als auch die Ladestation und sämtliches Zubehör sind robust und simpel gestaltet, was man von Gerät Nummer eins nicht sagen konnte.

Im Menü des Mähers lässt sich einstellen, wann er arbeiten soll und wann nicht. Ich lasse ihn in einem Zeitraum von 7 bis 22 Uhr selbständig darüber entscheiden. Er fährt immer wieder auf zufällig-gewählten Wegen durch den Garten und macht Pause, wenn er neuen Saft braucht.

 IMG_4635

So ein Mähroboter verpasst dem Rasen immer nur eine Art Spitzenschnitt. Und das kennen, zumindest Frauen, ja von ihren Haaren. Beim Gras führt dieser Schnitt dazu, dass es gleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Die kaum-erkennbaren Schnipsel bleiben nämlich einfach liegen und wirken wie eine Kur. Was noch besser ist: Dadurch, dass der Rasen gleichmässig und kontinuierlich gekürzt wird, steckt er seine Energie mehr in die Dichte als ins Höhenwachstum. Mit dem Ergebnis, dass er satter und schöner wird.

Die nächsten zwei Wochen bin ich immer wieder begeistert, wenn unser Familienfreund an die Arbeit geht. Zumal er so leise ist, dass ich nur milde lächeln kann, wenn die Nachbarn mit ihren Benzinmähern durch ihre Gärten knattern. Und sogar unser Hund Elvis findet das Gerät ziemlich in Ordnung, auch wenn die beiden aus Sicherheitsgründen nicht allein im Garten spielen dürfen.

IMG_0046

Auch kleine Stöckchen vom Kirschbaum bringen den Gardena nicht aus dem Konzept. Regen ist ihm egal, er arbeitet bei jedem Wetter (bei Tiefschnee hält er natürlich auch Winterschlaf). Und während die Nachbarn riesige Fangkörbe voll Grasschnitt entsorgen müssen, mache ich mir noch einen kühlen Drink.

Nach wenigen Tagen bilde ich mir ein, dass unser Rasen (zumindest hinter dem Haus) schon fast wie der Rasen anständiger, deutscher Gartenfreunde daher kommt. Nach zwei Wochen bin ich mir sicher, dass wir dem zumindest schon ein gutes Stück näher gekommen sind.

Leider muss ich unseren Freund, den wir Toni genannt haben, dann wieder zurückschicken. Jetzt knattern wir wieder mit den Nachbarn um die Wette. Nur vielleicht nicht ganz so oft. Das ist einfach nicht unsere Welt.

Eins kann ich aber ganz klar sagen: Der Gardena ist sein Geld in jedem Fall wert. Es gibt ihn schon ab ca. 1100 Euro. Damit ist er natürlich teurer, als ein normaler Handrasenmäher, aber deutlich günstiger als viele seiner Roboter-Kollegen. Und wenn ich mir mal einen kaufe, kann ich – während er mäht – ja einfach Geld mit dem verdienen, was ich viel besser kann als er: Schreiben!

Weitere Infos zum R40Li gibt es auf der Homepage von Gardena:

www.gardena.com

Artikel
0 Kommentare

Nic mag Weihnachtsgebäck (vielleicht im nächsten Leben) – oder auch: Hilfe gesucht!

Aufmerksame NicMag-Leser wissen, dass Nic so ziemlich vor gar nichts zurückschreckt. Wurzelbehandlung, Autozug oder Extreme-Chillen – was ausprobiert werden muss, wird ausprobiert. Auch in kulinarischer Hinsicht stellt Nic sich gern der Herausforderung. Für die FUNK UHR aßen Nic und Familie sich vor einiger Zeit sogar durch zehn verschiedene Sorten Tiefkühl-Pizza (hier bisher unveröffentlicht, da nur ein kleiner Prozentsatz unter den Begriff Nic MAG fiel …)

Nun aber geschah folgendes: Der nette Herr vom Paketdienst lieferte ein Mega-Paket mit Kekswaren – kluge Keksproduzenten hatten sich gedacht: Die mag Nic bestimmt, die lassen wir Nic testen. Und das ist wirklich ein cleverer Gedanke, bis zu diesem Punkt ein großes Kompliment an die Herren Keksproduzenten! Es handelte (und handelt sich immer noch) um eine stattliche Kollektion, weihnachtlicher Backwaren:
Domino-Steine, Spekulatius, Lebkuchen, Printen … doch sehen Sie selbst:

Übersicht

Ja, Sie haben vollkommen recht: da ist für jeden was dabei, für jeden zumindest, der auf Weihnachtsgebäck steht. Nic gehört leider nicht dazu. Natürlich ist es auch nicht jedermanns Sache, im Oktober schon volle Kanone in die Printen zu langen – das allerdings ist nicht Nics Problem. Nic isst gern und auch viel davon, nur die Sache mit den Weihnachts-Gebäcken hat sich ihr nie erschlossen. Also nichts gegen einen gut-gemachten Weihnachtsmann aus Nics Lieblingsschokolade – DER geht immer, da kennt sie keine Schmerzen. Um es kurz zu machen: Nic mag Domino-Steine, Lebkuchen, Printen, Spekulatius & Co.… vermutlich erst in einem ihrer nächsten Leben.

Deshalb kann sie sich dem Test nicht mit gewohntem Einsatz hingeben. Doch wäre es natürlich gelacht, wenn Nic nicht eine Lösung für das Problem fände! Natürlich hat sie zwei ebenso wunderbare wie hochtalentierte Keks-Tester-Gehilfen engagiert:

Die Tester

Ja, der aufmerksame Leser sieht es sofort: Diese zwei sind mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Und sie testen wirklich engagiert: Die tapferen, jungen Menschen haben sich jetzt also binnen kürzester Zeit durch folgende Spezialitäten getestet: Double Chocolate Mini Cookie, Edle Marzipan-Täfelchen, Mandel-Haselnuss-Butter-Florentiner, Domino-Steine und Mini-Schokoladen-Täfelchen … Ihr Urteil bis hierher: Auswahl, Optik, Frische, Geruch und Geschmack der Test-Objekte sind durchweg positiv zu bewerten! Nun allerdings sind die Tester voll, die Keks-Kartons dagegen noch nicht annähernd leer zu nennen. Mit anderen Worten: Wir brauchen Hilfe!! Dringend!!!

Blonder Tester kann sich nicht entscheiden

Blonder Tester kann sich nicht entscheiden

Wer also auch nur annähernd in der Nähe von Nic und ihrer Test-Gang lebt, ist herzlich eingeladen, dem Test-Team beizutreten – zumindest als Gast-Tester! Immer her mit euch und zugelangt. Es besteht aber das Risiko, dass ihr im Lichtbild verewigt und – unter Angabe eures Namens und eurer Meinung – eben hier veröffentlicht werdet!

Wir freuen uns auf zahlreiche Helfer 🙂

DIE HINTERMÄNNER

Und nun noch ein paar Hintergründe –  die edlen Keksfabrikanten wollen und sollen natürlich nicht anonym bleiben. Es handelt sich um die freundliche Henry Lambertz Aachener Printen- und Schokoladenfabrik, die in diesem Jahr ihren,
325. Geburtstag feiert (Respekt!)

Im Netz zu Hause unter:

http://www.lambertz-shop.de

https://www.facebook.com/Lambertz.Gruppe

http://www.lambertz.de

https://twitter.com/Lambertz_Gruppe

http://www.youtube.com/user/LambertzGruppe

http://pinterest.com/lambertzgruppe

(puh, moderne Keksfabriken sind wirklich mit allen Multi- und Social-Media-Wassern gewaschen)

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten 😉

Blog-Marketing ad by hallimash