Nicole Stroschein nicmag
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nicmag – Interview mit mir selbst

Beim Stöbern durch das große, weite Netz stieß ich kürzlich auf eine Bloggerin, die regelmäßig andere Blogs vorstellt. Dazu gibt sie Fragen vor, sodass ein Interview entsteht. Ich schrieb ihr eine Mail, erhielt aber keine Antwort … Die Fragen hatte ich allerdings längst beantwortet. Und deshalb möchte ich euch jetzt auch daran teilhaben lassen. Nennen wir es einfach Interview mit mir selbst. Und los geht’s 🙂

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krokus
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Mach hinne, Frühling!

Freunde der gepflegten Unterhaltung – nicmag ist wieder da. Zurück aus dem Winterschlaf, mit der klaren Ansage: „Mach hinne, Frühling!“ Und ein paar Überlegungen dazu, wie es hier weitergehen könnte. Denn bei allen Vorteilen, die so ein gepflegter Winterschlaf bietet, soll dieser Blog ja ein lebendiger Ort sein. Ein Ort, an dem man sich gern mal trifft, an dem man Geschichten liest, die unterhalten, erfreuen, vielleicht auch mal erstaunen.

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Hilfsaktion für den Wonnigen – Die Mai-Challenge (1)

Da isser nun also, der Mai. Wohl der Monat mit dem besten Image überhaupt. Aber vermutlich lastet auf ihm auch der größte Druck. Allein sein Vorname: Wonne! Andere Monate haben überhaupt keine Vornahmen. Und niemand käme auf die Idee, sich zum Tanz in den November zu verabreden. Dazu noch die drei Millionen Paare, die verdammt nochmal im Mai heiraten wollen. Ehrlich gesagt tut er mir fast schon ein bisschen leid, der kleine Mai. Vielleicht wäre er auch gern mal unscheinbar oder ein winziges bisschen depressiv …
AprilUnd in diesem denkwürdigen Jahr 2014 hat er es doppelt schwer. Sein Vorgänger, dem eigentlich der Charakter einer Hollywood-Diva nachgesagt wird, hat sich diesmal von der schokoladigsten aller Schokoladenseiten präsentiert. Mal ehrlich? Was soll nach diesem April noch kommen? Ich kam ja kaum noch zu etwas anderem, als ständig malerische Sonnenuntergänge, Rapsfelder und Tiere vor Blumen zu fotografieren, alles Privilegien, die doch sonst dem Mai zustehen, könnte man mainen.

Wonne-Monat fällt dieses Jahr aus?

Wäre ich nun also er, also der Mai, würde ich mich ins hinterste Eckchen verkriechen und der Welt mitteilen, dass ich leider erst 2015 wieder Zeit für sie habe. Geht aber nicht. Da muss er jetzt durch. Und das Bürschchen hat Glück. Nic höchstselbst hat sich etwas überlegt, das von ihm selbst ablenkt und ihm im Optimalfall zu ganz neuem Ruhm verhelfen könnte: Die Mai-Challenge bei nicmag!

Daily-Soap á la nic

ListeWasndas fragen Sie sich jetzt vielleicht. Und so ganz sicher bin ich auch noch nicht, ob ich verstanden habe, was meinem April-verwirrten Hirn da entsprungen ist … Aber was red ich um den heißen Brei herum?!? Der Plan ist, dass ich, auch genannt nic, im Mai 2014 diesen kleinen Blog jeden einzelnen Tag mit einem neuen Beitrag schmücke. Klingt lächerlich? Für mich nicht. Es ist ja schließlich durchaus so, dass ich hin- und wieder noch andere Dinge zu erledigen habe. Schlafen, Wäsche waschen, arbeiten … Trotzdem zieh ich das jetzt durch. Eine kleine Liste mit Ideen für Beiträge habe ich schon erstellt. Der erste ist hiermit entstanden und schon fehlen nur noch 30 … Falls da draußen irgendjemand mitliest, der Anregungen oder Wünsche hierzu hat – immer her damit! Wir (mein Team und ich) arbeiten auch auf Bestellung. Vorausgesetzt die Sache passt zu nicmag. In diesem Sinne: einen wonnigen Abend und bis morgen 🙂

 

 

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nicmag – wie alles begann …

Kürzlich bat mich ein Blogger-Kollege um einen Gefallen: Er versucht, im Rahmen einer Artikel-Reihe, gängige Vorurteile zu widerlegen oder zumindest zu entkräften. Da der Beruf des Journalisten natürlich mit jeder Menge Pauschalurteilen belegt ist, hoffte er, ich könnte mit einigen dieser Urteile aufräumen. Obwohl ich ihn sehr schätze und (fast) immer gern helfe, lehnte ich ab. Es ist einfach nicht mein Ding, für eine ganze Berufsgruppe zu sprechen, von der ich – selbst nach über 20 Jahren – nur einen kleinen Ausschnitt kenne. Natürlich gibt es die ganze Bandbreite von Journalisten: Vom rücksichtslosen Skandal-Reporter bis zum politisch-korrekten Weltverbesserer. Und dazwischen alle Farben und Formen, die dieser Beruf nun einmal mit sich bringt.
Ich kann also immer nur für mich sprechen und aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen. Natürlich kenne ich auch viele, sehr korrekte und wunderbare Journalisten. Aber auch andere. Aber wer wäre ich, zum großen Rundumschlag auszuholen und zu erzählen, was ich alles schon an suboptimalen Arbeitsbedingungen, rücksichtslosen Kollegen und liderlichen Redaktions-Umfeldern erlebt habe? Das mag nic nicht und deshalb lässt sie es bleiben. Im Zuge meiner Überlegungen habe ich aber entschieden, Sie und euch einen kleinen Einblick in nics Werdegang zu verschaffen. Das erklärt ein bisschen, wer hier schreibt, warum genau in dieser Art und wie es überhaupt soweit kommen konnte.

Wie alles begann

nic usa1Damals, im Jahr 1990, kurz nach dem Abitur entschwand ich für ein Jahr in die USA, um als AuPair-Mädchen Land und Leute kennenzulernen. Ich lernte dort nicht nur Windeln-Wechseln und wie man ein R-Gespräch anmeldet (an mails, facebook oder skype war ja noch gar nicht zu denken). Nein, ich traf auch eine Journalistin, die für den Daily Herald in Chicago eine regelmäßige Kolumne schrieb. Sie ermöglichte mir ein Praktikum bei dieser Tageszeitung und meine erste Veröffentlichung bestand darin, den Lesern des Daily Herald von meinen Eindrücken zu berichten. Danach war dieser Berufsweg irgendwie nicht mehr aufzuhalten. Zurück in Deutschland folgten Praktika und Jobs bei großen Verlagen, schließlich ein Volontariat. Mit Stationen bei Funk, Fernsehen, einer Tageszeitung und vielen, bunten Blättern. Nic schrieb über Familien, deren Kinder sich mit Läusen herumplagten, über neue Toiletten in Kindergärten, Bauarbeiten in der Magdeburger Innenstadt, sowie kulturelle Höhepunkte und solche, die es werden wollten. volkstimme zeugnisUnvergessen: Ein Besuch im Kloster-Museum der Stadt Magdeburg. Stolz führte man mich – mit wichtigen Gesichtern – durch die Ausstellungsräume und als ich es wagte, bei dem einen oder anderen Werk um ein bisschen Interpretations-Hilfe zu bitten, war das Entsetzen groß.

Fernsehen, Fussball, Filme

Es folgten Festanstellungen und freiberufliche Einsätze in den verschiedensten Bereichen. Nic war Fußball-Reporterin, legte den Lesern mehr oder weniger sehenswerte Fernseh-Highlights ans Herz, verbrachte zahllose Stunden in dunklen Kinosälen, um auch hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Rückblickend war es wie ein Fluss. Eines ergab sich aus dem anderen. Ich probierte immer gern neues aus und das ist bis heute so geblieben. Falls die Frage aufkommt: Nein, es war nie mein Bestreben, die Welt zu retten und dunkle Machenschaften aufzudecken.

Allerdings mochte und mag ich es, zu unterhalten, vielleicht ein anderes Licht auf die Dinge zu werfen oder zu erzählen, was Menschen bewegt, wo sie Hilfe brauchen, was sie glücklich macht und was sie verändern möchten. Denn ich glaube daran, dass das die Welt zumindest zu einem etwas schöneren Ort macht. Es folgten Jahre, in denen ich abwechselnd mit prominenten oder weniger prominenten Menschen sprach. Über außergewöhnliche Lebensgeschichten, Dinge für die sie sich engagieren. Durch Zufall tauchte ich für zirka zwei Jahre in die Welt des deutschen Schlagers ein. Auch hier betrachtete ich die Menschen und ihr Schaffen. Eindeutige Erkenntnis: Egal ob Schauspieler, Fußball-Profi oder Schlager-Star – wir haben es immer mit Menschen zu tun, die in vielerlei Hinsicht sogar die gleichen Sorgen, Nöte und Glücksmomente verbinden.

Endlich mal normale Leute

Es kommt auch heute noch vor, dass nic einen Schauspieler, Moderator oder Musiker vor den Kugelschreiber bekommt, seit einiger Zeit allerdings liegt der Schwerpunkt wieder deutlich auf nicht-prominenten Menschen. Eine ganze Reihe dieser Geschichten findet sich ja auch schon hier bei nicmag in der gleichnamigen Kategorie. Und das ist es auch, was mir besonders am Herzen liegt. Menschen, die Mut haben, Menschen, die Neues wagen, Menschen die uns zum Lachen oder zum Weinen bringen, Menschen, die anderen helfen, Menschen und ihre Geschichte. Das ist es, was nic mag. In Kombination mit meiner Leidenschaft dafür, Neues auszuprobieren,Sportabzeichen war dieser Blog also die logische Konsequenz. Warum nur gedruckte Geschichten unter die Leute bringen, wenn es doch auch das große, weite Netz gibt? Wo jeder sich genau das raussuchen kann, was ihm gefällt. Umso besser, wenn es sich hier und da mit dem deckt, was nic mag. In diesem Sinne: Auf viele, weitere Geschichten über Menschen aller Art. Wer eine Idee oder Wünsche hat, ist natürlich jederzeit herzlich eingeladen, sie nic ans Herz zu legen. Mein kleines, engagiertes Team, nimmt auch Auftragsarbeiten entgegen. Also immer her damit, wenn es da etwas gibt, über das Sie schon immer mehr wissen wollten. Und natürlich: einen schönen Abend 🙂

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Nics Lieblings-Arbeitsplatz

Arbeiten müssen die meisten von uns, viele haben sogar Spaß daran. Und auch Nic gehört zu den Menschen, die das lieben, was sie tun, um ihr Geld zu verdienen. Und weil Nic ihren (Heim-)Arbeitsplatz in der kleinen Küche ihres Häuschens so mag, hat sie sich etwas überlegt. Ab sofort gibt es eine neue Rubrik bei NicMag: Nic mag (Lieblings-)Arbeitsplätze. Jede Woche stelle ich an dieser Stelle einen Menschen und seinen Arbeitsplatz vor. Vom Handwerker bis zum Quantenphysiker (kennt hier jemand einen?), vom Studenten bis zur Hausfrau, vom Altenpfleger bis zur Gastronomin – Jeder kann mitmachen.

Und natürlich macht Nic selbst mal den Anfang. Hier ein Lichtbild des besagten Küchentischchens, an dem ich zur Zeit am Liebsten schreibe. Es ist so ein famoses Ding aus den 70er Jahren, das komplett im Schrank verschwinden kann und dann, als Schublade getarnt, brav wartet, bis es wieder zum Einsatz kommt. Zugegeben: Die Haltung auf dem Hocker davor ist nicht im eigentlichen Sinne das, was Experten rückenfreundlich nennen würden. Aber irgendwas ist halt immer. Ich wünsche Ihnen und euch einen wunderbaren Freitag 🙂

arbeitsplatzneu

Tolle Idee: bei der Geldblog gibt es derzeit eine Blogparade zum Thema. Darin stellen Blogger ihren Arbeitsplatz oder ihre Arbeitsplätze vor. Und nicmag ist natürlich dabei 🙂