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Blogparade: Routine oder nicht Routine?

Es ist Sonntag-Morgen, irgendwas bei 10 Uhr rum. Während ich mich wie Bolle darüber freue, noch im Bett rumzulungern und ein Toast mit Lachs vor der Nase zu haben, fangen meine Gedanken an zu treiben. Dieser wunderbare Prozess, der nur möglich ist, wenn man einfach mal abhängt und nicht 1000 Termine anstehen. Ich freue mich also, mein Lachs-Toast zu essen und denke an ein Gespräch über Frühstücks-Routinen, das ich am Abend vorher mit einer Freundin geführt habe …[Weiterlesen]

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Nervenfalle facebook!

Zunächst mal: Ich liebe soziale Netzwerke von ganzem Herzen. Als Freiberuflerin stellt facebook mir zum Beispiel die virtuellen Kollegen für die Tee-, Mittags- oder Kaffeepause im Homeoffice. Meine Lieblings-Zeitungen bekomme ich hier übersichtlich zusammengefasst, die neuesten Nachrichten erreichen mich oft schneller als im Radio. Auch habe ich schon oft begeistert beobachtet, wie Menschen einander spontan helfen, Mut zusprechen und tatsächlich füreinander da sind. Ob sie sich nun persönlich kennen oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Aber natürlich gibt es auch Postings oder Phänomene bei facebook, die mich nerven.[Weiterlesen]

Rückblick und Vorschau 2014 2014
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Mach’s gut 2014 – moin, moin 2015!

Zahlen, Statistiken, Business-Pläne? Grundsätzlich eine feine Sache … für die anderen. So oder so ähnlich würde ich mich wohl an mindestens 350 Tagen im Jahr äußern. Und damit ein bisschen übertreiben. Denn natürlich sind auch Spontan-Blogger und -Schreiber wie ich ganz klug beraten, sich ab und zu einen Überblick darüber zu verschaffen, was sie tun, wieviel davon, für wen und vielleicht auch warum.[Weiterlesen]

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Träume unterm Dachfenster

Für ungewöhnliche Blickwinkel und Ansichten ist bei nicmag immer Platz. Meistens eher in getexteter Form, aber ein gut-gemachtes Lichtbild schmückt natürlich jede erlesene Anhäufung von Worten ganz ungemein. Und so freue ich mich sehr darüber, das Konzept mal ein bisschen auf den Kopf zu stellen. Foto-Bloggerin Marie hat nämlich bei wandelbar eine Blogparade zum Thema Fensterbilder initiiert.[Weiterlesen]

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Der beste aller Chefs

Heike Lorenz hat sich in ihrem Blog Das Unternehmerhandbuch kluge Gedanken unter dem Oberbegriff „Zur Sache Chef“ gemacht. Und als gute Chefin des Unternehmerhandbuchs interessiert sie sich auch dafür, was andere zu diesem Thema zu sagen haben. Da lässt nic sich natürlich nicht lang bitten:

Der beste aller Chefs

 Als Freiberuflerin bin ich in erster Linie mein eigener Chef.
Und das ist eine großartige Sache, seit fast zehn Jahren.

Nic in Personalunion als Chefin und Angestellte – ein gutes Team. Immer im Dialog miteinander. Eine engagierte Angestellte und eine strenge, wenn auch verständnisvolle, Chefin. Die Buchhalterin in mir könnte vielleicht noch einen Zacken zulegen. Aber irgendwas ist ja immer.

Die glückliche Situation, für verschiedene Auftraggeber zu arbeiten und Einblicke in unterschiedliche Redaktionen zu bekommen, führt aber auch dazu, dass ich schon eine stattliche Zahl von Chefs kennenlernen durfte.

Nicht zu vergessen die Zeit, in der ich selbst als Redakteurin angestellt war.

Da gab es Chefs und -Innen, die nic sprachlos machten, solche, die sie zum Weinen brachten, andere, die als Förderer auf ewig unvergessen sind.

Um die Sache übersichtlich – und vor allem im Stile von nic mag – zu gestalten, hier zehn Eigenschaften, die einen für mich wirklich guten Chef auszeichnen:

 1.   Gesprächsbereitschaft: Wie wunderbar, wenn ein Chef nicht nur hinter verschlossenen Türen vor sich hinwurschtelt. Vorgesetzte mit Stil pflegen ein – im wesentlichen – offenes Büro. So dass man sich mit Fragen, Sorgen und Anregungen jederzeit willkommen und ernstgenommen fühlt. Im Gegenzug streunen sie auch mal aus eigenem Antrieb durch die Büros und suchen den Dialog mit ihren Arbeitsbienen. So bekommen sie auch gleich etwas von der Stimmung um sie herum mit.

 2.   Kompetenz: Sollte selbstverständlich sein, glänzt aber bei einigen Exemplaren durch Abwesenheit. Wenn ich weiß, dass mein Chef ein echter Experte in dem ist, was er tut, kann ich von ihm lernen und setze gern um, was er wünscht. Ein kompetenter Chef kann natürlich auch viel besser vermitteln, was er erwartet und wo die Reise hingehen soll.

 3.   Bodenständigkeit: Ein guter Chef packt auch mal mit an, wenn es nötig ist. Weil er es kann!

 4.   Selbstbewusstsein: Nur, wer weiß, wo er steht und was er kann, ist auch in der Lage, mal einen Fehler einzugestehen. Und nur ein solcher Mensch ist offen für Verbesserungsvorschläge von Untergebenen – Vom Abteilungsleiter bis zum Boten. Unsichere Chefs, die fürchten, dass andere an ihrem Stuhl sägen, können kein Team führen. Und nur ein selbstbewusster Chef schart wirkliche Top-Leute um sich, weil er keine Angst hat, dass sie ihm den Rang ablaufen könnten.

 5.   Humor: Die wichtigste Eigenschaft, nicht nur für Chefs. Wo gelacht wird und werden darf, herrscht eine gute Atmosphäre und das fördert die Kreativität. Der beste aller Chefs kann vor allem auch über sich selbst lachen.

 6.   Privatleben: Ein guter Chef hat eins. Nichts ist schlimmer als ein Vorgesetzter, der seine Freizeit mit Einsamkeit und Langeweile verbringt. Wer zwischendurch auftankt, strotzt vor Energie und versteht, dass auch Angestellte mit Privatleben ausgesprochen nützlich und effektiv sind.

 7.   Einfühlungsvermögen: Übereifrige Kollegen einfangen, schüchterne motivieren, Talente erkennen und fördern. Und im Zweifel auch sehen, wenn jemand dem Team schadet und deshalb besser woanders sein Glück suchen sollte. Chefs, die diese Fertigkeiten beherrschen, können Top-Teams zusammenstellen und formen.

 8.   Ruhe und Gelassenheit: Wer seine Standpunkte, Forderungen und Wünsche sachlich und in angemessenem Ton formuliert, wird auch gehört. Choleriker braucht die Welt so wenig, wie eine Qualle ein Holzbein. Ein Hoch auf Chefs, die auch im größten Stress einen klaren Kopf bewahren.

 9.   Entscheidungsfreude: Neue Wege oder Anschaffungen, aber auch Einsparungen oder Rationalisierungsmaßnahmen – nur wenn ein Chef rechtzeitig die richtigen Entscheidungen trifft, haben langfristig alle etwas davon. Zögern und zaudern hilft selten weiter. Führungsqualitäten hat der, der den Weg weist und das auch kommuniziert, bzw. umsetzt. Wobei es natürlich absolut wünschenswert ist, sich zu beraten.

 10.                Sinn für die richtigen Kleinigkeiten: Eine Schale mit frischem Obst, Kaffee oder Getränke für die Mitarbeiter, Wohlfühlbereiche oder Sportangebote – wer auf solche Feinheiten wert legt, investiert klug. Nämlich in das Wichtigste, was er als Chef hat: Seine Mitarbeiter. Und dazu gehört auch mal ein Umtrunk und natürlich eine Weihnachtsfeier, bei der alle fühlen, dass ihr Engagement geschätzt wird. Ein guter Chef sorgt dafür, dass seine Leute gern zur Arbeit kommen und wird dafür belohnt!

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