Büro Mainwunder – Foto: Tanja Rörsch
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Zeig mir deinen Arbeitsplatz: Tanjas Mainwunder

„Egoistisch kann nur der sein, der seine Bedürfnisse kennt und weiß, was er sich wünscht. Egoismus bedeutet nämlich, sein Leben so zu leben, wie man es sich wünscht.“

Was der Lieblings-Arbeitsplatz von Tanja Rörsch mit diesen Sätzen zu tun hat und warum sie ihn sehr liebt, verrät Tanja uns in der neusten Folge meiner Lieblings-Arbeitsplatz-Serie. Tanja betreibt die Agentur mainwunder in Frankfurt. Ihr Job ist es, Autoren, Verlagen und Büchern zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Doch lassen wir sie einfach selbst erzählen:

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Von Himmelsdieben und Bernsteinzimmern – Zu Gast bei Peter Prange

Er schrieb Bestseller wie „Das Bernstein-Amulett“, „Die Principessa“, „Himmelsdiebe“ oder zuletzt „Der Kinderpapst“. Seine Bücher verkaufen sich in Millionen-Auflage und wurden in 24 Sprachen übersetzt und verfilmt. Wer nun aber glaubt, dass historische Romane auch in historisch-angehauchtem Ambiente verfasst werden wollen, täuscht. [Weiterlesen]

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Nina Hölmers Lieblings-Arbeitsplatz ist der Gipfel!

Ich sage es einfach mal wie es ist: Die nicmag-Serie über Menschen und ihre Lieblingsarbeitsplätze ist mir in den letzten Wochen sehr ans Herz gewachsen. So viele tolle Menschen, die ihren Job lieben und uns gezeigt haben, wo sie arbeiten. Heute bin ich richtig stolz darauf, Ihnen und euch Nina Hölmer und ihren atemberaubenden Arbeitsplatz vorstellen zu dürfen. Seit jeher begeistern mich Menschen, die ihre Träume realisieren und den Mut haben, ihrem Leben eine völlig neue Richtung zu geben. Und genau das hat Nina getan. Vor einigen Jahren noch marschierte sie täglich an ihren Schreibtisch in einem Hamburger Zeitschriften-Verlag. Heute sieht ihr Arbeitsplatz so aus:

Nina2 Schnee

Wie es dazu kam? Lassen wir Nina doch einfach selbst erzählen: „Ich bin schon als Kind mit meinen Eltern gewandert, bis die Sohlen glühten – und das ganz ohne traumatische Spätfolgen. Im Gegenteil! Ich konnte einfach nicht genug von den Bergen bekommen. Und so entschied ich im Jahr 2012 mein Lieblingshobby (auch) zum Beruf zu machen. Ich zog ins Allgäu und ließ mich vom Verband der deutschen Berg- und Skiführer zur Bergwanderführerin ausbilden. Seitdem führe ich hauptsächlich für die Firma Hafenmair Wandertouren durch die Berge. Mit kleinen Gruppen von höchstens sieben Personen überqueren wir zum Beispiel die Alpen von Oberstorf nach Meran oder wandern verschiedene Dolomiten-Höhenwege ab. Das Besondere an meinem Arbeitsplatz? Er sieht jeden Tag anders aus. Auch wenn ich den Weg schon 30 Mal gelaufen bin.

Nina3 Schnee_Fotor Mal ist er verschneit, dann verregnet. Mal sind die Felsen von der Sonne ganz warm. Ein Murmeltier hockt am Wegesrand, ein Steinbock beobachtet uns aus der Ferne oder das Alpenglühen der Dolomiten verabschiedet uns farbenprächtig ins Bett. Mehr geht doch wirklich nicht, oder? Natürlich ist es auch eine große Verantwortung, mit Gästen unterwegs zu sein. Auf die Sicherheit zu achten, alles zu organisieren und den Gästen ein unvergessliches Bergerlebnis zu schenken. Aber was ich dafür zurückbekomme, ist unglaublich viel wert. Die guten Gespräche auf den Hütten mit Wirten und Gästen, das Laufen bergauf und bergab, das den Kopf frei und das Herz voll macht. Die ruhigen Momente, in denen ich mit meinen geliebten Bergen ganz allein bin … Großstadt? Vermisse ich überhaupt nicht. Und wenn doch, ist München ja gleich um die Ecke.“

Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, mir jedenfalls gehen Ninas Worte über ihren Arbeitsplatz direkt ins Herz. Wie schön ist es, wenn jemand so glücklich mit dem ist, was er tut? Das mag nic, ohne wenn und aber. Übrigens: Ganz hat Nina dem Journalismus nicht den Rücken gekehrt. Wenn sie mal nicht die Wanderstiefel schnürt, schreibt sie als freie Journalistin über die Themen, die ihr am Herzen liegen: die Berge, Reisen, gutes Essen, Natur, Medizin und vieles mehr. Infos hierzu gibt es auf Ninas Homepage gipfeltexte.de  – außerdem schreibt sie für den Blog der Bergsport-Community mountix.com – eine Art Facebook für Wander-, Kletter- und Bergverrückte, im positivsten aller Sinne natürlich. Ich sag’s mal so: Sollte ich mal in der Gegend sein, steht ein Besuch bei Nina an ihrem Arbeitsplatz ganz oben auf meiner Wunschliste. Bis dahin schau ich mir noch ein bisschen die Bilder an und wünsche Ihnen und euch einen wunderbaren Tag 🙂

 

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nic mag Familie Studt und ihren Arbeitsplatz auf dem Ahrensfelder Hof

Endlich Freitag, endlich die nächste Folge von nics Lieblingsarbeitsplatz-Serie. Und wieder einmal ganz besondere Menschen mit einem ganz besonderen Arbeitsplatz …

Der Reitstall Studt

Stickige Büros, Computer soweit das Auge reicht, die Herren im Anzug, die Damen im Kostümchen? Fehlanzeige! Steffie (48) und Martin Studt (48) haben es mit Kollegen ganz anderer Art zu tun, statt Schlips und Kragen sind hier eher Gummistiefel angesagt. mistSeit 30 Jahren führt das Ehepaar seinen Reitstall in der Nähe von Hamburg. Klingt idyllisch, ist es auch! Aber auch mit harter Arbeit verbunden. „Wir sind sieben Tage in der Woche im Dienst,“ erzählt Martin, „der Tag beginnt um 6.30 Uhr mit dem Füttern der Pferde. Und es gibt immer etwas zu tun. Reitunterricht, Pflege der Außenanlagen – von Rasen-Mähen bis Schnee-Schieben.“ Zusätzlich zu den rund 45 vierbeinigen Bewohnern des Hofes, leben auch einige ihrer Besitzer dort. Quasi Tür an Tür. Denn Martin und Steffie vermieten auch eine Reihe von Wohnungen. Ein tolles Konzept. „Wir sind tatsächlich so etwas wie eine große Familie,“ erzählt das Ehepaar, „natürlich gibt es auch mal Streit. Aber jeder hilft jedem und es gibt viele schöne gemeinsame Aktionen wie Grillfeste oder Weihnachtsfeiern.“ Und nebenbei organisiert Martin auch mal Konzerte, wie zum Beispiel den Auftritt der Band Goodwill Intent, über den nic im August berichtete.hof Dank der Gemeinschaft und drei Hilfskräften können die Hof-Inhaber sich zumindest einmal im Jahr auch einen kurzen Urlaub gönnen und wissen, dass die Tiere trotzdem gut versorgt sind. „Eine Woche im Jahr fahren wir gemeinsam weg, sonst nur getrennt voneinander,“ so Martin Studt.
Der gelernte Pferdewirt übernahm den Hof als junger Mann von seinem Großvater, der ihn nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft gegründet hatte. Seine Steffie lernte Martin allerdings nicht beim Reiten sondern auf einem Konzert kennen. Bei Chris de Burgh funkte es – letztlich ist es aber vermutlich die Liebe zu den Pferden, die das Paar zusammenschweißte. Mit den Kindern Lisa (21) und Paul (22) lebt inzwischen die vierte Generation von und mit den Pferden, auch wenn beide ihre eigenen Jobs, jenseits des Hofes haben – noch. martinsteffi hochSteffie Studt ist besonders stolz darauf, dass auch immer mehr ältere Menschen sich in den Sattel trauen: „Wir geben Reitunterricht für Kinder ab zehn, die ältesten Schüler sind schon fast 70. Es macht viel Spaß, jeden Einzelnen bei seinen Fortschritten zu beobachten.“ Wer kein eigenes Pferd in einer der Boxen auf dem Hof stehen hat, kann für den Unterricht eines der Schulpferde nutzen. Genauso wie seine Frau würde auch Martin Studt seinen Job auf dem Hof gegen keinen anderen eintauschen wollen. „Junge Pferde auszubilden und ihre Entwicklung zu begleiten,“ ist eine tolle Aufgabe“, schwärmt er, „meine Leidenschaft gehört dem Springsport. Deshalb freue ich mich auch sehr, dass unser Parcours in der Umgebung einen ausgezeichneten Ruf hat und viele gern zu unseren Turnieren kommen. Und egal, wie schwer es manchmal ist, in aller Frühe hoch zu müssen, die Arbeit an der frischen Luft mit den Tieren und das, was wir zurückbekommen, ist es immer wert.“

Infos zum Ahrensfelder Hof gibt es auf der Homepage, telefonisch unter:
Tel. 04102 65165 oder bei facebook – aber natürlich kann man Martin, Steffie und ihre Pferde auch persönlich besuchen und sich den Hof zeigen lassen 🙂

schildstudt

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Die geheime Kommando-Zentrale des Eckendenker

Er nennt sich selbst einen total-bekloppten Freizeitblogger und wenn er nicht bloggt, schlägt er sich mit den täglichen Problemen, die Computer so mit sich bringen, herum.

ecki © eckendenker

ecki © eckendenker

Kurz: Der Mann hinter dem Erfolgs-Blog Eckendenker, der sogar einen eigenen Song hat, verbringt richtig viel Zeit an seinem Arbeitsplatz. Laut eigener Aussage kommen da schon mal zwölf Stunden am Tag zusammen. Und weil er das auch noch gern tut, ist er natürlich prädestiniert für eine eigene Folge in nics Lieblings-Arbeitsplatz-Serie.

Wer jetzt allerdings mit einer spektakulären Anhäufung von technischen Geräten gerechnet hat, wird eventuell enttäuscht sein. Der Mann, der sich in Windows 8 besser auskennt als andere in ihrer Hosentasche, hat genau einen Computer und einen Bildschirm (23,9 Zoll). Vermutlich ist es ganz einfach so, dass wahre Ecken-Könner es überhaupt nicht nötig haben, mit sinnlosem Hardware-Aufmarsch zu protzen.Arbeitsplatz Michael2_Fotor
Und weil der Eckendenker eben in keine Schublade passt, wundert man sich auch nicht, dass er voller Überzeugung sagt: „Ich mag keine Smartphones. Das, was da auf meinem Schreibtisch liegt, nutze ich einfach nur als MP3-Player.“ Immerhin ist er seit kurzem Besitzer eines e-readers, über den er natürlich auch ausführlich berichtet hat.

Neben Themen wie WordPress Page Speed, Cynagon Mode mit Android Market (hä?) oder google webmaster tools im täglichen Umgang (na, wenn’s schee macht :D), hat der Eckendenker aber vor allem ein Herz für Menschen. Deshalb gibt es seit kurzem auch zwei Blogs: den für die Technik-Freaks und den Eckendenker selbst, mit Interviews und Geschichten rund um die Spezies Mensch.

Doch zurück zu diesem Arbeitsplatz. Das wichtigste daran ist für den Eckendenker Podestdas kleine Holzpodest, auf dem der Bildschirm steht: „Das hat mir mal eine Freundin zusammengebaut, weil der Monitor zu niedrig stand. Es hat sieben (in Worten: SIEBEN) Schreibtische überlebt und ist gold wert.“ Etwas, dass man vom Schreibtischstuhl des Eckendenkers nicht sagen kann. Der ist ergonomisch-gesehen eher suboptimal und deshalb wird er demnächst gegen einen richtigen Chefsessel ausgetauscht. Zum Wohle des Eckendenker-Rückens und -Nackens und überhaupt.

Wer genau hinguckt, stellt nicht nur fest, dass der Mann linkshänder ist, er entdeckt auch einen, bzw. mehrere ganz besondere Freunde des Eckendenkers: Ecki als kleine Skulptur und Run Mizumushi-Kun. Das sind kleine, kugelrunde Außerirdische, die von Japan aus die Welt und – dank des Eckendenkers – auch Deutschland erobern. Sowohl Ecki als auch die Mizumushi-Kuns wurden exklusiv von Manami Sakata aus Japan entworfen, mit der der Eckendenker eng zusammenarbeitet. Ehrensache, dass der total-bekloppte Freizeitblogger seinen Kaffee auch aus einem echten Mizumushi-Kun-Becher trinkt. Mizu_FotorIm letzten Jahr immerhin 150 Liter – Respekt dafür! Ach, ich weiß ja nicht, wie es Ihnen und euch ging, nic hat sich jedenfalls gefragt, ob der Mann nicht ewig mit den Armen an dieser Glasarbeitsplatte kleben bleibt. Die Antwort: „Mein Tisch ist antihaft-beschichtet, festkleben unmöglich, IKEA sei dank.“

In diesem Sinne: weiterhin frohes Schaffen und vor allem um die Ecke denken 🙂

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Nic mag das Unternehmerhandbuch und seinen Arbeitsplatz

Teil vier der beliebten Serie um Menschen und ihre Lieblingsarbeitsplätze. Nach Fitness-Studio und Clubschiff heute eine Schreibtischtäterin – aber nicht irgendeine 🙂

3,60 m Arbeitsplatte, gut sortiert, Computer, Telefon – dazu ein kluger Kopf – viel mehr braucht Heike Lorenz nicht, um glücklich und erfolgreich zu arbeiten. Seit dreieinhalb Jahren gibtheikelorenz die Diplom-Kauffrau in ihrem Blog Das Unternehmerhandbuch nützliche Tipps für kleine und mittelgroße Firmen. Von A wie Abrechnung bis Z wie Zeit-Management. Heike erzählt: „Ich liebe meinen Arbeitsplatz am Fenster, hier kann ich perfekt denken, planen und schreiben!

Planungs-MappenWichtiges Utensil sind die bunten Mappen neben dem Drucker, darin sammle ich Artikel, Notizen und Unterlagen für kommende Veröffentlichungen im Unternehmerhandbuch. Hier ruht also sozusagen die kreative Zukunft der Seite, dank meiner Mappen habe ich immer genug Inhalte, um gut im Voraus zu planen.“

Und wenn der Kopf mal raucht – was bei komplizierten Themen ja selbst der strukturiertesten Unternehmerin passieren kann – hilft ein Blick auf die Fensterbank, wo Fotos von den Menschen stehen, die Heike wichtig sind.

Treue SchreibtischlampeTreuer Begleiter seit vielen Jahren ist die Schreibtischlampe, in deren Licht Heike früher schon ihre Hausaufgaben erledigt hat. „Sie hat schon mehrere Umzüge hinter sich und es ist immer noch ein bisschen Farbe vom letzten Renovieren dran.“ Ein bisschen überraschend: Bei aller Technik-Affinität, die man als Blogger natürlich mitbringt, zeichnet Heike die Struktur für das Unternehmerhandbuch doch noch ganz altmodisch auf Papier.

Nic mag und meint: Moderne Unternehmerin mit coolem Sinn für Traditionelles!

Scribble

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Inform am Lieblingsarbeitsplatz

Ja, es gibt sie: Menschen, die ihren Arbeitsplatz lieben. In Teil 2 der Nicmag-Serie freue ich mich, euch Maren Höfermann vorzustellen. Sie ist Inhaberin und natürlich Chef-Trainerin in ihrem Fitness-Studio für Frauen im beschaulichen Ahrensburg. Maren liebt, was sie tut, wo sie es tut und sie liebt die Menschen, mit denen sie arbeitet.

Mit ihren eigenen Worten klingt das in etwa so: „Mein Studio ist für mich der schönste Arbeitsplatz der Welt. Ich liebe den täglichen Kontakt zu Menschen, denen ich zu mehr Wohlbefinden verhelfe. Egal, ob ich ein individuelles Programm zum Geräte-Training erstelle oder in einem meiner Kurse die anderen und mich selbst INFORM bringe. Der Job macht mich glücklich und ich komme jeden Tag gern in mein Studio.“

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Infos zu Maren und ihrem Studio gibt es auf ihrer Homepage

oder bei facebook

Und wer gleich selbst seine Turnschuhe schnüren will, kann natürlich einfach mal vorbeischauen:

Hamburger Straße 43
22926 Ahrensburg
Tel. 04102 803569
Fax: 04102 803570

Teil 1 der Serie gibt es übrigens hier