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Adieu, mein wunderbares Schneckenhaus!

Schnecke – Foto: Nicole Stroschein

Freunde der gepflegten Unterhaltung! Dieser Beitrag über mein Schneckenhaus schlummert seit Monaten in den Tiefen des nicmag-Blogsystems. Aber solche Dinge haben ja oft gute Gründe. Nun ist inzwischen tiefster Winter – oder das, was wir hier im Norden darunter verstehen – und ein paar sommerliche Bilder, etwas virtuelle Wärme tun uns allen sicher gut. Ursprünglich wollte ich etwas über Schnecken erzählen, aber das ist jetzt nur noch ein Randaspekt. Viel mehr möchte ich die Gelegenheit zum Abschied nutzen. Zum Abschied von meinem wunderbaren Schneckenhaus ❤️

Das Schneckenhaus

Vier Jahre lebte ich in einem kleinen Häuschen am Hamburger Stadtrand. Ich habe es sehr geliebt und werde das auch immer tun. Es war ein Haus mit Herz und Seele, in einigen Beiträgen hier habe ich euch an der Renovierung teilhaben lassen, z. B. das Make Over der Treppe 🙂 Ich hatte auch immer den Wunsch, das Haus irgendwann sanieren zu können. Aber dazu kommt es nun nicht mehr.

Das wunderbare Schneckenhaus – Foto: Nicole Stroschein

Das wunderbare Schneckenhaus – Foto: Nicole Stroschein

Es ergab sich im letzten Sommer, dass ein Verkauf des Schneckenhauses und der Neukauf eines anderen Häuschens rentabler und in vielerlei Hinsicht sinnvoll sein würden. Da ich grundsätzlich nicht lang fackel, wenn sich eine gute Gelegenheit bietet, ging ich es an. Im Schneckenhaus leben jetzt zwei ganz bezaubernde junge Menschen mit ihren zwei Katzen (das war natürlich Verkaufsbedingung 😁). Wir mögen uns und ich werde das Schneckenhaus auch in Zukunft regelmäßig besuchen können. Allerdings heißt es jetzt Daxbau, so nennen die lieben, neuen Besitzer es. Wieder eine andere Geschichte …

Die Sache mit den Schnecken

Nun aber zu den Schnecken. Im Frühjahr 2017, noch bevor ich wusste, dass ich die Hütte verkaufen würde, beobachtete ich eine regelrechte Schneckeninvasion. Sie waren überall, rund um das Haus. Nicht die ekligen Nacktschnecken. Nein, ganze Schneckenfamilien mit Haus. Ich wollte seitdem immer rausfinden, woran es liegen könnte. Also, warum es auf einmal so viele Schnecken waren? Wie Schnecken leben, welche familiären Bande sie pflegen … Dazu bin ich natürlich noch nicht gekommen. Ich werde es aber bei Gelegenheit noch rausfinden. Oder vielleicht hat einer von euch eine Ahnung? Immer her mit dem Fachwissen zu Schnecken. Aber hier zunächst ein paar Lichtbilder von meinen Mitbewohnern im Schneckenhaus.

Babyschnecke – Foto: Nicole Stroschein

Babyschnecke – Foto: Nicole Stroschein

Schnecke – Foto: Nicole Stroschein

Schnecke an Margerite – Foto: Nicole Stroschein

Babyschnecke – Foto: Nicole Stroschein

Auf der Mauer, auf der Lauer – Foto: Nicole Stroschein

Schnecke – Foto: Nicole Stroschein

Blatt-Schnecke – Foto: Nicole Stroschein

Schnecke – Foto: Nicole Stroschein

Schnecke hängt ab – Foto: Nicole Stroschein

Babyschnecke – Foto: Nicole Stroschein

Foto: Nicole Stroschein

Krass, oder? Ich mochte die Schnecken, sehr. Vor allem die winzigen Babyschnecken. Und ich habe mich sehr bemüht, nicht aus Versehen auf eine von ihnen zu treten. Meistens erfolgreich 🙂

Adieu Schneckenhaus – Willkommen Zukunft!

Nun ist das Schneckenhaus Vergangenheit. Vielleicht sogar im doppelten Sinne? Wer weiß das schon? Das neue Häuschen ist bisher schneckenfrei, also der Garten. Es ist aber auch weniger wild. Weniger Garten, weniger Gestrüpp. Mit anderen Worten: Herrlich pflegeleicht. Ich habe es mithilfe tatkräftiger Handwerker aufwändig renoviert, vieles sogar saniert. Wir sind sehr glücklich und fühlen uns wohl hier. Lange geplant sind auch ein paar Beiträge zu eben dieser Renovierung. Natürlich ist wieder reichlich Chalk Paint geflossen 😉 Aber fertig bin ich damit noch nicht. Zwischendurch muss ich ja auch ein bisschen Geld verdienen, um Farbe und Handwerker zu bezahlen. Aber demnächst gibt es ein paar Einblicke zur neuen Bude. Bis dahin: Euch alles Liebe! Adieu, wunderbares Schneckenhaus und willkommen Zukunft ❤️

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Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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