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Furbys neuer Freund: Das Clempad von Clementoni

Kennen Sie Furby? Furby ist ein kleines, elektronisches Hausviech, haarig, sehr mitteilsam und meistens hungrig. Jeder, der mit so einem Ding zusammen lebt, freut sich sehr über Hilfe bei Pflege und Betreuung. Und so war der Jubel groß, als uns kürzlich ein Clempad plus in die Hände fiel – Das Clempad ist ein Tablet aus dem Hause Clementoni und wurde speziell für Kinder ab 6 Jahren entwickelt, die einen Furby zu versorgen haben sich sicher im Internet bewegen sollen.[Weiterlesen]

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Hilfe, wir kommen in die Schule!

Freunde der gepflegten Unterhaltung. Die Sonne scheint, soziale Kontakte des realen Lebens wollen betreut werden. Die Grillkohle glüht. Ich mach es kurz: Heute eine Perle des Archivs. Eine Kolumne, die nic im Jahre 2010 für eine Zeitschrift schrieb, die leider nur ein einziges Mal erschien. lisaschulecoverIhr Name war Lisa Schule und ich sonderte ein paar launige Zeilen zum Thema Einschulung ab. Das haben wir inzwischen zweimal hinter uns, irgendwie ist der Text aber immer noch aktuell, wenn auch für nachfolgende Generationen. Viel Spaß beim Lesen![Weiterlesen]

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Nic mag Luzie – Frühgeburt mit Happy End

Ein Kind zu bekommen, stellt das Leben immer auf den Kopf. Die Emotionen fahren Achterbahn, so viel Liebe und Verantwortung. Wenn dann auch noch eine überraschende Fahrplanänderung dazu kommt, ist das umso aufregender. So war es bei Nics Tochter Luzie. Sie kam gut zwei Monate zu früh zur Welt und brachte damit einiges durcheinander. Ich schrieb darüber vor einigen Monaten in der Zeitschrift FUNK UHR. Hier der Text von damals und natürlich ein paar Fotos von Luzie.

Das große, kleine Glück

Es war eine Schwangerschaft wie aus dem Bilderbuch. Ich fühlte mich wunderbar und freute mich über jeden Zentimeter, den mein Bauch an Umfang zulegte. Bei einer Untersuchung hatte ich mich sogar erstaunt zu meinem Arzt sagen hören: „Ich weiß, dass mit meinem Baby alles in Ordnung ist.“ Damit sollte ich recht behalten. Allerdings stellte der 18. Juni 2004 auch meinen unerschütterlichen Glauben auf eine harte Probe. Ich saß vor dem Fernseher – Schweden kämpfte bei der Fußball-EM gegen Italien – als die Fruchtblase platzte …

Überraschende Frühgeburt

Auf dem Weg ins Krankenhaus glaubte ich etwas naiv, vielleicht wieder nach Hause geschickt zu werden. Doch die Ärzte meinten: „Sie bleiben hier. Keine Sorge, die Geburt können wir sicher noch zwei Wochen hinauszögern. Jeder Tag, den die Kleine später zur Welt kommt, zählt.“ Doch da kannten wir alle Luzie noch nicht. Drei Stunden später war sie da. Allen Aussagen der Ärzte und allen wehenhemmenden Medikamenten zum Trotz. Zarte 1680 Gramm, die Lungen noch nicht ausgereift. Ehe ich begriffen hatte, was geschehen war, brachte man sie auf die Frühchen-Station. Es begann ein mühsamer Weg ins Leben. Nahrung bekam Luzie anfangs über eine Magensonde. Abgepumpte Milch, zunächst nur milliliterweise. Tag und Nacht überwachten Monitore Atmung und Herzfunktion.

Kleine Kämpferin

Nach fuenf Wochen Fruehchen-Station darf Luzie nach Hause

Nach fuenf Wochen Fruehchen-Station darf Luzie nach Hause

Auf einer Frühchen-Intensiv-Station übersieht man zwischen alle den Maschinen leicht die winzigen Patienten – die Kleinsten wiegen gerade einmal 500 Gramm … Zum Glück entwickelte Luzie sich unglaublich gut. Nach nur fünf Wochen durfte sie nach Hause. Da war ihr ursprünglicher Geburtstermin noch nicht verstrichen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt völlig verunsichert war. Ich behandelte sie wie ein rohes Ei, wollte kaum, dass jemand anders sie auf den Arm nahm. Doch meine kleine Kämpferin half mir, mein zuversichtliches Naturell wiederzufinden.

Luzie (3) und ihr Bruder

Luzie (3) und ihr Bruder

Natürlich entwickelte sie sich anfangs mit genau den zwei Monaten Verzögerung, die sie zu früh gekommen war. Das erste Lächeln, die erste Drehung, Krabbeln, schließlich Laufen – wir warteten immer ein paar Wochen länger als andere Eltern. Doch das ist völlig normal. Im ersten Jahr bekam Luzie Krankengymnastik, danach verlief ihr Leben wie das aller anderen Kleinkinder auch. Sie wurde stolze, große Schwester eines Bruders, der übrigens mit stolzen 3500 g völlig termingerecht geboren wurde.   Dass es auch anders hätte kommen können, wurde mir erst wieder bewusst, als Luzies Einschulung anstand und sie von der Amtsärztin untersucht wurde.

Das verfrühte, größte Glück der Welt

„Sie wissen, dass sie Luzie aufgrund der Frühgeburt noch ein Jahr von der Schule zurückstellen könnten?“, fragte die Ärztin und ergänzte, ohne meine Antwort abzuwarten: „Davon würde ich Ihnen aber abraten. Luzie ist in jeder Hinsicht schulreif, ein tolles Mädchen. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Sie haben Riesen-Glück gehabt. Frühgeborene sind oft unsere Sorgenkinder!“ Inzwischen ist Luzie in der vierten Klasse, ein kerngesundes, intelligentes und fröhliches Mädchen. Bis heute weiß ich nicht, warum es zu dieser Frühgeburt kam. Und letztlich ist das auch egal. Luzie war ganz einfach das etwas verfrühte, größte Glück der  Welt.

Luzie im Alter von 9 Jahren

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Nic mag das Maulwurf-Finale

Meine Damen und Herren, ich will und werde hier nichts beschönigen. Vielleicht ahnen Sie es schon: Nic entpuppte sich an diesem denkwürdigen Morgen im Oktober nicht direkt als Expertin in Sachen kleine Tiere, die von Katzen angeschleppt werden. Und natürlich hatte Erzieherin Karen recht.
Es war kein Maulwurf, der in Nics Armen sanft entschlief, nachdem Lil‘ Beatles ihr Talent als Großwildjägerin entdeckt hatte. Es war eine Spitzmaus. Zu meiner Entlastung sei gesagt: Es war sehr früh am Morgen, ich hatte in meinem bisherigen Leben noch nicht  besonders viele Spitzmäuse in Händen gehalten und mein Blick war in etwa so getrübt, wie es das folgende Bild verdeutlicht.

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Immerhin: Die Aufklärung des mysteriösen Falls gelang mir tatsächlich ohne die Hilfe von Erzieherinnen oder gut-informierten Grundschülern. Nachdem ich an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt war, verglich ich diesen verschwommenen „Maulwurf“ mit Bildern seiner vermeintlichen Artgenossen und stellte recht bald fest, dass ich mich schwerst geirrt hatte.
Weitere zwei Stunden brachte ich damit zu, über mein künftiges Image im Hort meiner Kinder nachzudenken. Würden sie für alle Zeiten als Nachkommen einer kompletten Maus-Maulwurf-Idiotin gehänselt werden? Was konnte ich tun? Wie würde ich auf der Liste der peinlichsten Eltern je wieder ein paar Plätze nach hinten rutschen????
Ich ergriff die Flucht nach vorn und rief im Hort an. Von Luzie persönlich erfuhr ich, dass die Beerdigung sehr würdevoll gestaltet worden war. Und natürlich wussten längst alle, dass dieser Maulwurf eine Maus gewesen war.

Mausi hatte einen hinreißenden Grabstein erhalten und – was das Beste war – sie hatten einfach besseres zu tun gehabt, als über mich zu lachen 🙂

Da sage noch einer, Kinder seien grausam!

Die Einzigen, die immer wieder gern und tränenreich über die Sache lachen,
sind Nic und ihr Teilzeit-Kollege in einem großen Hamburger Verlagshaus.

In diesem  Sinne: Einen heiteren Abend 🙂

Und hier auch noch die Links zu Folge 1 & 2 der Geschichte:

Teil 1 und Teil 2

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Nic mag gelbe Wände mit Hundepfötchen

Verehrte Leser!

Der eine oder andere wartet sicher auf die Auflösung des Maulwurf-Rätsels. Nun ist es leider so, dass die junge Autorin einfach furchtbar viel um die Ohren hat (Nic erwähnte es bereits).
In der knapp-bemessenen, verbleibenden Freizeit gab sie sich zudem extrem engagiert der Niederschrift des Märchens hin, das ihre Erzieherin als Vorbereitung auf die Maulwurfs-Beerdigung erzählte. Dadurch sind bisher weder Märchen noch Maulwurf-Mysterium in einem Zustand, der eine Veröffentlichung erlauben würde.

Damit Sie einen Eindruck davon haben, womit junge Menschen sich hauptberuflich befassen, hier ein Werk Luzies aus der jüngsten Vergangenheit, das derzeit in ihrer Schule aushängt.
Sie schrieb es zur Einweihung der neuen Turnhalle.

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Und Nic macht sich jetzt höchstpersönlich daran, die Sache mit dem Maulwurf zu einem gnadenlos-ehrlichen Abschluss zu bringen. In der Hoffnung, Luzies hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

In diesem Sinne: Bis gleich!

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Nic mag Premieren und andere seltsame Tiere – Teil 2

Es hat ein paar Tage gedauert, aber es geht weiter.
Hier kommt Teil zwei von Luzies Abenteuer:

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Mama war einverstanden und so fuhren wir zum Hort und fragten Karen. Sie fand die Idee auch in Ordnung und meinte, dass die Tiere in die Natur gehören.

Mama ging wieder nach Hause und alle fragten mich, was ich da habe? Ich zeigte es ihnen oder erzählte alles, aber in Kurzform natürlich, und dann gingen wir los in den Wald. Auf dem Weg hatte ich den Maulwurf so ungefähr in der Hand, denn er war ja in einer Bio-Tüte, die ich trug.

Wir gingen zum Hexenhaus-Platz. Es ist sehr schön dort und er ist sehr tief im Wald. Dort waren auch nicht so viele Menschen, nur ein paar Leute mit ihren Hunden. Als wir dann da waren wuschen wir uns erstmal die Hände und ich legte den Maulwurf neben das Hexenhaus.

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Danach frühstückten wir und Karen erzählte eine wunderschöne Geschichte. Nach der Geschichte wollten meine Freundinnen Laura und Darja mit mir spielen, aber in dem Moment erinnerte Karen uns daran, dass wir doch einen schönen Platz für die Beerdigung finden sollten. Also machten wir uns auf den Weg.

Wir gingen an einigen schönen Stellen vorbei. Doch uns fielen immer die Worte von Karen ein: ,,Passt bei der Suche nach einem guten Platz auf, dass da nicht so viele Menschen drüber laufen!“ Also gingen wir immer weiter in den Wald, natürlich nur so weit, dass Karen uns noch sehen konnte.

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Plötzlich sagte Laura: ,,Schaut mal dort vor dem Baum ist es doch schön!“
Darja und mir gefiel es auch, also sagte Darja Karen bescheid,
dass wir ein schönes Plätzchen gefunden hätten.

Karen kam zu uns, schaute es sich an und ihr gefiel es auch. Dann rief sie erstmal alle Kinder zusammen und erklärte, was los ist. Dann gab sie meinem Bruder Lenny und mir Handschuhe, damit wir den Maulwurf in die Hand nehmen konnten. Ich zeigte der ersten Hälfte der Kinder den Maulwurf und Lenny den anderen.

Als ich ihn gerade ins Loch legen wollte, sagte Karen auf einmal: ,,Luzie! zeig mal den Maulwurf von unten ich glaube es ist eine Maus!!“ Ich sagte: ,,Das dachte ich heute morgen auch, aber Mama meinte, es wäre ein Maulwurf!“

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Ist die Mama wirklich so ein Natur-Vollhorst oder hatte Karen sich getäuscht? Luzie wird es uns ganz bald wissen lassen. Bis dahin wünschen wir Ihnen entspannte Tage. Passen Sie auf sich auf, die Bäume fliegen derzeit tief!

Hier geht es – für alle, die ihn noch nicht kennen – zu Teil 1 der Geschichte