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nicmag – Interview mit mir selbst

Nicole Stroschein nicmag

Beim Stöbern durch das große, weite Netz stieß ich kürzlich auf eine Bloggerin, die regelmäßig andere Blogs vorstellt. Dazu gibt sie Fragen vor, sodass ein Interview entsteht. Ich schrieb ihr eine Mail, erhielt aber keine Antwort … Die Fragen hatte ich allerdings längst beantwortet. Und deshalb möchte ich euch jetzt auch daran teilhaben lassen. Nennen wir es einfach Interview mit mir selbst. Und los geht’s 🙂

nicmag – wie alles begann!

Fast vier Jahre gibt es diese kleine Insel meines Wirkens jetzt schon. Und so war das damals genau:

Wie kam ich auf die Idee für nicmag?

Hamburg

Hamburg und die Elbe – Das erste Foto überhaupt auf nicmag

Die Idee zum Bloggen kam von meiner lieben Freundin Heike. Sie war die erste in meinem Umfeld, die sich ihre virtuelle Visitenkarte in Form eines Blogs schuf, er heißt das-unternehmerhandbuch.de und Heike gibt dort kluge Tipps für Unternehmen und Selbständige. Im nächsten Schritt meinte Heike, ich als Journalistin sei doch sozusagen prädestiniert zum Bloggen.

Bevor ich es dann aber tatsächlich auch versuchte, verging noch etwas Zeit. Im Sommer 2013 dann aber bastelte ich mir spontan nicmag.de – ohne einen blassen Schimmer von der Technik und eine konkrete Vorstellung, wohin das führen könnte oder sollte. Ich überlegte mir den Namen, legte den Blog bei wordpress an und veröffentlichte erstmal ein Foto. Später folgten dann erste Texte. Nicmag sollte mir als Plattform für Geschichten dienen, die keinen Platz in den Zeitschriften fanden, für die ich arbeite(te).

Über was blogge ich heute am liebsten?

Gute Frage und gar nicht so einfach zu beantworten. Ich liebe es, bei nicmag einfach über das zu schreiben, was mir in den Sinn kommt und auch zu experimentieren. Am liebsten mag ich aber Geschichten über Menschen, z. B. im Rahmen meiner Arbeitsplatzserie, bei der mir Menschen ihren Arbeitsplatz zeigen, das kann ihr Schreibtisch sein oder ihr Geschäft, ich habe aber auch schon über einen Kuhflüsterer geschrieben oder über die Arbeit in einem Pflegeheim. Menschen und ihre Geschichten finde ich immer wieder spannend.

Welche Hinkelsteine lagen anfangs auf dem Blogger-Weg?

SEO Suchmaschinenoptimierung

wer ist eigentlich dieser SEO?

Da ich überhaupt keine Ahnung vom Bloggen hatte, war es ganz einfach die Technik. Mir war ja nicht mal im Ansatz klar, was letztlich alles dazu gehört, wenn man auch möchte, dass der Blog von mehr Menschen als der eigenen Familie gefunden wird 😉 Zum Glück hatte ich keine Ahnung davon. Denn wäre mir damals klar gewesen, was ich alles lernen würde, hätte ich vielleicht die Finger davon gelassen. Allein schon das Stichwort Suchmaschinenoptimierung erschien mir ein bisschen ekelhaft. Technik? Och nö, ich wollte nur schreiben. Letztlich lernte ich dann doch all das, was an technischem Know How nötig ist, weil die liebe Heike nicht müde wurde, mich darauf hinzuweisen … und bin heute sehr froh darüber 🙂

Was gefällt mir am meisten beim Bloggen?

Das Schönste am Bloggen ist für mich die Pippi Langstrumpf-Haltung, die ich auf nicmag einnehme: Ich mach mir meine (Blog-)Welt, widde widde wie sie mir gefällt! Soll heißen: Ich schreibe über das, was mir in den Sinn kommt. Ohne darüber nachdenken zu müssen, ob das erfolgversprechend ist oder was ein Textchef dazu sagen würde. Nicmag ist meine Spielwiese und das ist zu und zu schön. Abgesehen davon kenne ich aber inzwischen auch schon sehr viele schöne Blogs und sehr viele tolle Blogger. Der Blickwinkel erweitert sich, der Horizont und der Kreis an spannenden Menschen ebenfalls – großartig!

Wie hat das Bloggen mein Leben verändert?

Ganz enorm! Vor allem mein Berufsleben. Nicmag selbst ist zwar bis heute ein Hobby, meine private Spielwiese, aber inzwischen blogge ich auch beruflich, z. B. auf zaubertopf.de, einem Blog für Thermomix®-Rezepte, für den ich auch sämtliche socia-media-Kanäle betreue. Gemeinsam mit Heike habe ich außerdem noch das-elternhandbuch.de gegründet, einen Familienblog, der stetig wächst. Und es sind auch viele Zeitschriften-Jobs durch nicmag entstanden. Der Blog hat also alles verändert 🙂

Mein ZauberTopf

Mein ZauberTopf

Was halten Freunde und Familie von der Sache?

Freunde? Welche Freunde? 😂 Aber im ernst: Es kommt regelmäßig vor, dass mein Umfeld sich über Blogbeiträge freut und mir dazu auch Rückmeldung gibt. Manchmal sprechen mich auch Bekannte auf Beiträge an, wenn ich sie zufällig treffe. Auch solche, von denen ich gar nicht wusste, dass sie den Blog lesen. Die Leserschaft ist überschaubar, wenn man sie mit anderen Blogs vergleicht, aber es gibt viele Menschen, die sich über das, was ich schreibe freuen, und mir das auch sagen.

Was waren meine ersten Erfolge mit nicmag?

Hm, mal überlegen. Die ersten kleinen Erfolge waren wohl genau die Rückmeldungen, von denen ich gerade sprach. Zu den echten Highlights gehören für mich z. B. die große Resonanz auf meine Experimente mit Chalk Paint, dieser tollen Farbe, mit der man quasi allem einen wunderbaren neuen Look verpassen kann.

Die Liebe zu dieser Farbe sorgte dafür, dass ich 2015 ein eigenes DIY-Magazin entwickeln und gestalten durfte. Glückswerk – leider lebte es nicht lang, aber es war ein toller Job und eine spannende Erfahrung. Ebenfalls 2015 bewarb ich mich mit nicmag für den Job des Elbebloggers. Die Telekom suchte einen Blogger, der für sie die Elbe entlang reisen und darüber berichten sollte. Ich schaffte es in die Auswahl der letzten fünf Blogger und die Unterstützung meiner Leser war großartig. Am Ende bekam den Job ein anderer, aber es war trotzdem ein Riesenspaß.

nicmag und ihr Elbsegler

Elbeblogger

Was sind meine Ziele mit nicmag?

Der aufmerksame Leser ahnt es vielleicht schon: ich möchte genau so weitermachen wie bisher. Das heißt: einfach die Themen, die mir am Herzen liegen bearbeiten, wann und wie es mir gefällt. Über Menschen, Tiere und anderes schreiben, das mich interessiert. Und so immer wieder neues ausprobieren. Im Moment schreibe ich ein wenig zu unregelmäßig für nicmag. Also könnte ich vielleicht das Ziel benennen, den Blog häufiger zu füttern.

Das also mal dazu! Ihr habt noch Fragen, auf die ich hier keine Antwort gegeben habe? Stellt sie! Zum Beispiel in den Kommentaren. Und falls ich über euch auch mal schreiben soll – lasst es mich wissen! Fast jeder Mensch hat eine Geschichte, die es zu erzählen gibt. Und ich erzähle sie gern 🙂

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Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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