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Vodafone – Die Super-Wochenend-Flat-Verarsche – Das Happy End

Liebe Leser, es ist soweit! Das Vodafone-Drama hat ein Ende gefunden. Und es ist tatsächlich ein Happy End. Wer hätte das nach all der missratenen Kommunikation gedacht? Ich nicht mehr wirklich. Die Super-Wochenend-Flat-Verarsche ist Vergangenheit. Zumindest in meinem Leben. Aber von vorn, bzw. kehren wir zum 29. November zurück. Das war der Tag, an dem Teil 2 der Vodafone-Geschichte online ging. Wer alles noch einmal lesen möchte, findet hier auch Teil 1.

Vodafone – Die Super-Wochenend-Flat-Verarsche – so ging es weiter

Nachdem ich das ganze Elend hier in blumige Worte gefasst hatte, sorgte ich dafür, dass auch wirklich jemand bei Vodafone die Geschichte zu lesen bekommt. Ich mailte die Links über das Kontaktformular an den Kundenservice und postete sie bei Facebook an die Pinnwand der Haupt-Vodafone-Seite sowie des sogenannten 24-Stunden-Services. Ein echt cooler Service. Die Mitarbeiter dort dürfen den ganzen Tag aufgebrachte Kunden besänftigen und ich bin beeindruckt von ihrer Freundlichkeit. In meinem Fall nahm sich ein gewisser Markus der Sache an. Allerdings bat er mich vor allem um Geduld, da ich den Kundenservice ja auch schon per Mail kontaktiert hatte.

Eine Reihe von Freunden und Bekannten kommentierten die Sache ebenfalls. Allerdings geschah zunächst nichts Konstruktives. Eine Woche später – ich war inzwischen doch schon wieder recht ungehalten, Markus war zwar bei Facebook stets zur Stelle, vertröstete mich aber erneut, schrieb ich noch eine Mail und drohte nun endgültig damit, einen Anwalt zu bemühen. Wenig später ein Anruf von Vodafone. Ich teilte dem Kollegen mit, dass ich lieber schriftliche Antworten hätte, telefonisch war es ja bisher nicht sooooo super gelaufen. Er willigte ein, mir zu schreiben und wenig später saß ich sprachlos vor einer Mail, die deutlich erkennen ließ, dass er weder meinen Text gelesen, noch die Problematik verstanden hatte. Ich antwortete dementsprechend:

Vodafone: Nichts verstanden … setzen, sechs

Vodafone: Nichts verstanden … setzen, sechs

Vodafone – endlich ein Lichtblick

Schade, schade, schade … da gebe ich mir so viel Mühe und dann dieser erneute Totalausfall. Doch, ich kürze mal etwas ab, schließlich endlich ein Lichtblick. Frau Haase rief an, trotz ihres Namens, der direkt zu flachen Witzen verleitet, spürte ich sofort: hier sitzt jemand am Telefon, der weiß, was er tut. Ich ließ mich sogar zu einem Telefonat überreden, obwohl sie gestand, meine Texte vorher nicht gelesen zu haben … Frau Haase hatte aber trotzdem Lösungen parat und hörte sich meinen Unmut und die gesamte, bekloppte Vorgeschichte noch einmal in Ruhe an. Ihr Angebot: Wir stornieren den nicht-gewünschten Vertrag namens Super-Wochenend-Flat sofort und sämtliche dadurch entstandenen Kosten werden mir gutgeschrieben. Alle Achtung! Das war tatsächlich mehr als ich erwartet hatte. Frau Haase und ich telefonierten eine ganze Weile, sie sieht den Fehler bei dem Herren im Vodafone-Shop, der mir damals den Vertrag untergejubelt hat, den ich weder wollte noch brauchte. Das lass ich mal so stehen. Schließlich bekam ich noch eine Mail von ihr, in der mir alles schriftlich bestätigt wurde:

Vodafone – Das Happy End

Vodafone – Das Happy End

Und dann kündigte sie mir sogar noch eine kleine Überraschung an. Heidenei, was könnte das sein? Heute war es soweit, nein, leider bekam ich nicht das iPad, das einige Freunde vermutet hatten und das inzwischen schon zu einem kleinen Running-Gag geworden war. Statt dessen wurde mir ein entzückender Strauß Blumen in den Vodafone-Farben geliefert, dazu ein Entschuldigungs-Schreiben. Auch bezaubernd, keine Frage. Fred, der Kater, hätte sich wohl eher etwas Essbares gewünscht, aber er kann in erster Linie froh sein, sich nicht mit Mobilfunkanbietern herumschlagen zu müssen. Für mich ist die Angelegenheit damit nach viel Generve aus der Welt. Euch stets ein wachsames Auge bei Vertragsabschlüssen und gute Verbindungen, egal, bei wem ihr telefoniert und surft 🙂

Kater Fred und die Vodafone-Blumen

Kater Fred und die Vodafone-Blumen

 

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Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

6 Kommentare

  1. Hallo Nicole,
    wirklich sehr unterhaltsam geschrieben!
    Ich hatte auch schon ähnliche Probleme, wobei ich bei einem anderen, ziemlich pinken Anbieter bin. 😉
    Davor ist man wohl nirgends gefeit!
    LG, Jörg

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