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Ich glaub mein Huhn gackert – Impressionen vom Schulbauernhof

Kueken Schulbauernhof Helle

Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich euch kürzlich den Schulbauernhof in Helle, ziemlich weit oben in Schleswig-Holstein, ans Herz legte. Nun, Um diesen Ort wirklich gut kennenzulernen, schickte ich mein Kompetenzteam für eine ganze Woche dort hin. Nun sind die jungen Leute zurück und voll des Lobes.

Von Schafen und anderen Tieren

Schulbauernhof Helle

Alle packen mit an

Jeden Morgen hatten die Vorstadt-Kinder Stalldienst. Meistens bedeutete dies, dass die Tiere gefüttert und auf die Weide gebracht werden mussten. Aber auch Ausmisten gehörte zum Programm. Und wir reden hier nicht nur von einer Handvoll Tiere. Schafe, Gänse (wusstet ihr, dass Gänseküken auf Norddeutsch Gössel heißen), Esel, Hühner, Enten, Schweine, Hasen … auf dem Schulbauernhof geht es ein bisschen zu wie auf Noahs Arche. Vor allem aber leben die Tiere hier so, wie sie es mögen. Die Schweine können den ganzen Tag mit der Nase im Dreck buddeln, so wie sie es am Liebsten tun. Hasen und Lämmchen büxen auch gern mal aus und liefern sich wilde Verfolgungsjagden mit dem Personal. Ich könnte wetten, dass ich eine Hasendame ziemlich frech habe kichern hören, als sie es wieder einmal geschafft hatte, auf die Weide zu den Schafen rüberzumachen … Die jungen Hoftester sahen im Übrigen am Ende der Woche auch so aus, als hätten sie gemeinsam mit den Schweinen anständig gebuddelt. Eben genau so, wie sich das für Hof-Bewohner gehört. Ein bisschen Misthaufen klebte noch an den Gummistiefeln und mit sämtlichen Tieren waren die Damen und Herren auf du und du.

„Da wollen wir wieder hin …“

So die einhellige Meinung meiner Hof-Tester. Und zwar gemeinsam mit mir. Es ist nämlich auch möglich, sich mit der ganzen Familie auf dem Holunderhof einzumieten. Klingt, als müssten wir das mal tun. Und ehrlich gesagt, habe ich nicht einmal etwas dagegen. Der Hof ist nicht nur toll gelegen und von äußerst charmanten Menschen und Tieren bewohnt, er ist auch definitiv ein Ort, an dem man mal so richtig abschalten kann. Also, falls man das in der gewohnten Umgebung nicht so richtig gut hinbekommt. Nun aber genug der salbungsvollen Worte. Hier die versprochenen optischen Eindrücke. Übrigens habe ich selten Schafe getroffen, die so klar und deutlich mäh sagen, also määääh, ohne dabei so schäfchenartig zu stottern. Ihr versteht? Mäh 🙂

Und hier noch einmal im Überblick, was der Hof alles zu bieten hat:

  • Klassenfahrten & Tagesausflüge
  • Kindergeburtstage & Jahreskurse
  • Fortbildungen & Betriebsausflüge
  • Kochkurse & Hofladen mit Wildobstspezialitäten
  • Seminare für Entspannung
  • Hoffeste im September (letzter Sonntag und in der Adventszeit)
  • Ferienwohnungen in verschiedenen Größen
  • Übernachtung im Heu, z. B. für Radfahrer auf großer Tour
Weitere Infos gibt es im Netz unter: www.schulbauernhof-helle.de und www.holunderhof-helle.de – Außerdem unter der Mailadresse info@schulbauernhof-helle.de oder telefonisch unter 04352 – 911 666

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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