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Rettet die Bienen – Save the bees!

Honigbiene mit freundlichem Dank an pixabay.com (Quelle)

Endlich Sommer! Alle Welt ist happy. Baden gehen, leicht bekleidet glücklich sein und Eis essen in der Sonne. Wären da nicht die blöden Insekten. Oder sind die vielleicht gar nicht so blöd? Natürlich sind sie nicht blöd. Ganz im Gegenteil: Bienen zum Beispiel gehören zu den ältesten Lebewesen überhaupt, vermutlich gibt sie schon seit 100 Millionen Jahren auf der Erde. Ohne sie wäre unsere Welt ein grauer und trauriger Ort. Und deshalb bittet ProSieben jetzt: Save the Bees!

Brummer in Gefahr!

Bienen retten? Da bin ich dabei! Schließlich liefern die kleinen Brummer nicht nur Honig. Sie sorgen dafür, dass unsere Pflanzen blühen und wir reichlich Obst und Gemüse haben. Von den 100 wichtigsten Pflanzen, die für unsere Nahrung zuständig sind, bestäubt die Biene allein 70. Doch: Bienen sind in Gefahr und das nicht nur ein bisschen. Die Gründe dafür sind:

Parasiten wie z. B. die Varroamilbe
– Einseitige Ernährung (Monokulturen sind nicht gut für Bienen)
Pflanzenschutzmittel sind Gift für Bienen, sie schwächen sie
– Auch Genmais steht zumindest in dem Verdacht, Bienen zu schädigen. Detaillierte Infos dazu gibt es u. a. bei Spiegel online

Wie dramatisch ist das Bienen-Sterben?

Ziemlich dramatisch, muss man leider sagen. In einigen Regionen Chinas gibt es überhaupt keine Bienen mehr. Hier bestäuben Menschen in unfassbarer Kleinarbeit Millionen von Blüten selbst. Und auch in Deutschland ist die Zahl der Bienen-Völker, laut Imkerverbänden, seit 1900 von gut 2,6 Millionen auf rund 600 000 gesunken. Allein seit 1991 haben sich die Zahlen halbiert. Jeder, der halbwechs rechnen kann, begreift wohl, dass es höchste Zeit ist, hier die Bremse zu ziehen.

Wie kann ich die Bienen retten?

Blumen

Lass blühen!

Das fragt man sich natürlich angesichts der massiven Bedrohungen. Und doch: Jeder kann helfen! Die einfachste Maßnahme: Lasst es blühen! Wildbienen lieben Vielfalt. Wer nur Rasen und ein paar in Form gestutzte Buchsbaumkugeln im Garten stehen hat, bereitet ihnen keine Freude. Lasst einfach der Natur ein bisschen ihren Lauf. Ein Ansatz, den ich ja ganz großartig finde. Ich sitze ohnehin lieber mit einem guten Buch in meinem Garten, statt sogenanntes Unkraut zu zupfen. Vieles von dem, was andere nicht im Garten haben möchten, blüht nämlich ganz wunderbar und wird gern von Bienen besucht. Wer mehr tun möchte, kann sogar selbst zum Imker werden. Inzwischen gibt es sogar Bienenkästen für den Stadtbalkon. Weitere Infos dazu, wie wir Bienen helfen können, gibt es u. a. beim BUND.

Und natürlich bei Pro7. Der Sender widmet den Bienen jetzt die „Green Seven“, eine grüne Woche mit ganz vielen Sendungen zum Thema.

Z. B.  bei „Galileo“
„Superheld Biene“, Mittwoch, 17. Juni, um 19:05 Uhr
„Honig aus dem Zapfhahn“, Donnerstag, 18. Juni, um 19:05 Uhr
Rubrik „Extrem-Makro Blumenwiese“, Freitag, 19. Juni, um 19:05 Uhr
„Honigjäger in Nepal“ am Samstag, 20. Juni, um 19:05 Uhr

Galileo-Moderator Stefan Gödde war u. a. selbst in China und hat sich angeschaut, wie dort menschliche Bienen die Pflanzen bestäuben, außerdem hat er einen Bienen-Königinnen-Züchter auf Malta besucht. Stefans ultimative „Save-the-bees“-Tipps:

  1. In Großstädten und auf dem Land: Mehr Blumen aussäen! Jede Blüte freut die Biene.
  2. Monokulturen vermeiden. Das sichert das Überleben von Mensch und Tier und macht übrigens auch den Honig aromatischer.
  3. Von Bienenvölkern lernen: nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten.
  4. Den Wert des Honigs würdigen: Um ein Kilo Honig zu produzieren, fliegt ein Bienenstock fast 150.000 Kilometer.

In diesem Sinne: Lasst blühen 🙂

Titelfoto mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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