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Chalk Paint – Der Workshop

Irgendeiner da draußen, der noch nichts von meiner also, ähem, sagen wir mal Verschönerungs-Sucht mitbekommen hat? Sie wissen schon, die Sache mit dieser Farbe, Annie Sloans Chalk Paint. Krasses Zeug, das alles. Und nachdem ich schon mein halbes Haus angepinselt habe, einfach so, freestyle und ohne jede Regel, durfte ich jetzt endlich etwas darüber lernen, mit welchen Techniken Kenner zu Werke gehen. In meinem ersten Chalk Paint Workshop bei den Shabby Sisters.

Chalk Paint Workshop in der Shabby Sisters Laube

Die Shabby-Sisters Laube

Die Shabby-Sisters Laube

Tatort des Geschehens war die Laube von Shabby Sister Kim. Während Sandra sich um den Verkauf kümmert, ist Kim dafür verantwortlich, interessierten Kunden, die verschiedenen Techniken näher zu bringen. Nachdem ich schon so viel gepinselt und auch darüber geschrieben hatte, beschlossen die beiden, mich zu einem Workshop einzuladen. Ich vermute, sie wollten mich davon abhalten, größere Schäden anzurichten 😉 Obwohl das mit dieser Farbe ja eigentlich kaum möglich ist. Nein, ganz im Ernst: Wenn ich eins gelernt habe bei diesem Workshop, dann, dass es durchaus sinnvoll sein kann, Techniken zu erlernen, von denen man gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt! Nehmen wir zum Beispiel den Craquelé-Look. Er erinnert ein bisschen an alte Piraten-Truhen oder auch Schatzkarten. Um ihn zu erzeugen, streicht man einen Farbton seiner Wahl (in unserem Fall war es creme), sehr dick auf die gewünschte Oberfäche. Dann wird die Farbe mit einem Föhn, also mit heißer Luft, angetrocknet. Dies führt zu Rissen und Unebenheiten in der Struktur. Schließlich bearbeitet man die Oberfläche mit hellem und dunklem Wachs und erhält besagte Craquelé-Oberfläche. Nicht nur das Ergebnis sieht toll aus – es macht auch unglaublich viel Spaß, mit der Farbe und den Wachsen zu arbeiten und immer wieder spannende, neue Ergebnisse zu bekommen.

Tolle Atmosphäre beim Rundum-Sorglos-Workshop

Neben dem Craquelé-Look versuchten wir uns am Antik-Look mit ein oder zwei Farben, probierten eine Lasur mit verdünnter Farbe und experimentierten sowohl mit allen Farben, die uns gefielen, sowie beiden Wachsen, also hell und dunkel. Zusätzlich zu dem Brett mit den vier Techniken, durften wir auch noch einen Kerzenständer nach unseren Vorstellungen bearbeiten und mit nach Hause nehmen. Bis zu vier Teilnehmer sind normalerweise bei einem solchen Workshop dabei. Wir waren an diesem wunderschönen Sommer-Vormittag sogar nur zu zweit mit Kim, weil eine Teilnehmerin kurzfristig nicht erschienen war. Eine sehr luxuriöse Situation für uns alle. Konnten wir doch sehr ausführlich alle Fragen klären, die mein Mitstreiter Knud und ich hatten, und auch Dinge ausprobieren, für die sonst vielleicht nicht soviel Raum und Zeit gewesen wäre.

Preis-Leistungsverhältnis von Format

Zusätzlich zu den vier Stunden malen, lernen und üben, wurden wir von Kim und ihrer Familie auch noch mit Getränken, sensationellem Pflaumenkuchen und anderen Snacks versorgt. Für einen Preis von 59,50 Euro eindeutig mehr als ich je erwartet hätte. Besonderer Anreiz: Nach einem Workshop können alle Teilnehmer die Farben und Wachse mit 10 Prozent Ermäßigung erwerben. Da ich ja eh ständig Nachschub brauche, habe ich natürlich auch wieder neue und vertraute Farbtöne mitgenommen. Denn eins ist klar: Der Workshop hat ganz sicher nicht dazu geführt, dass ich demnächst aufhöre mit der Um- und Neugestaltung meines Häuschens. Mein Fazit: Wer sich für die Arbeit mit Chalk Paint interessiert, wird den Besuch eines solchen Workshops auf keinen Fall bereuen. Kim vermittelt die Grundlagen und Techniken mit viel Liebe und es eröffnen sich tatsächlich noch einmal völlig neue Möglichkeiten. Aber nun genug der warmen Worte. Ich muss natürlich dringend wieder an meine Pinsel und verabschiede mich deshalb mit ein paar weiteren Impressionen vom Workshop. Und natürlich den Links zum Shabby-Sisters-Shop sowie der Facebook-Seite der Mädels. Hier gibt es regelmäßig Neuigkeiten über Möbel und Deko-Stücke, die Kim und Sandra gestaltet haben und natürlich allgemeine Infos zu Annie Sloans Chalk Paint.

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Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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