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3 Blogger, 3 Tage – 10 Top-Erkenntnisse einer Blogger-Tagung

Bloggen ist Rock’n’Roll und Pippi Langstrumpf – das wissen nicmag-Leser längst. Was aber passiert, wenn sich drei Blogger treffen? Nicht im Netz, da ist das ja nicht ungewöhnlich. Nein – im echten Leben, Real Life, wie Internet-Menschen oft sagen.

Sie ahnen es vielleicht schon – nic hat die Sache getestet. Vor einigen Wochen gab es bereits ein Warm Up-Treffen in Köln. Die Teilnehmer: Heike von Das Unternehmerhandbuch, Marco, auch bekannt als der kluge Kopf hinter unmus und natürlich nic. Jetzt der Härtetest. 3 Blogger, 3 Tage – kleine Blogger-Tagung bei nic. Und hier die 10 Top-Erkenntnisse dieser Veranstaltung.

1. Planung ist alles?

Marcos Reiseplan aus Papier

Marcos Reiseplan aus Papier

Jedes Kind weiß, dass Blogger voll die Technik-Typen sind. Sie haben Computer und Smartphones, sind ständig mit diesen Geräten beschäftigt und machen verrückte Sachen damit. Marco zum Beispiel hat sogar eine eigene Cloud, also so eine dufte Wolke, die quasi irgendwo über dem Internet schwebt und Daten für ihn verwahrt. Einer, der technisch seiner Zeit echt voraus ist. Denkt man so. Für die Reise zur Blogger-Tagung bei nic, erstellte Marco nun einen Reise-Plan. Soweit, so nachvollziehbar. Dann allerdings tat er nicht, was man von einem Technik-Experten erwarten würde. Also zum Beispiel den Plan in seiner Cloud abspeichern und – wenn nötig – von unterweg darauf zugreifen. Oder ihn einfach in seinem klugen Telefon aufbewahren und ihn von dort abrufen, wenn Fragen auftauchen. Nein, Marco druckte diesen Plan aus … (bedeutungsvolles Schweigen). Auf Papier. Total altmodisch. Verrückt, oder? Kann man natürlich auch alles machen, wenn es der Sache zuträglich ist. Was Marco nicht bedacht hatte: Exakt zum Zeitpunkt seiner Ankunft (und auch der Ankunft von Heike), kämpfte Deutschland im Viertelfinale der Fußball-WM gegen Frankreich

2. Lösungen finden

Nun wäre es sicher denkbar, sich über so eine Situation einfach mal gepflegt zu streiten. Frei nach dem Motto: Wie blöd ist das denn? Hättest du die Fahr- und Spielpläne nicht synchronisieren können? Aber: Von so einem Streit hätte ja keiner was gehabt. Deshalb kam diese Variante nicht mal in die engere Auswahl. Statt dessen wurde zügig eine Lösung herbeigeführt: Fußball gucken in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes mit exzellenter Pizza. Alle glücklich, alle satt, Deutschland gewann gegen Frankreich – die klassische win-win-win-Situation.

Kleines Zwischenfazit: Planungen können helfen, im Real Life ebenso wie beim Bloggen. Manchmal ist Spontaneität aber nötig und auch hilfreich.

3. Manuel Neuer ist toll

Ohne weiteren Erklärungsbedarf

4. Austausch lohnt sich

Reden, reden, reden – eine extrem-nützliche Sache. Auch und gerade unter Bloggern, die sonst ja oft allein vor sich hin puzzeln. Denn: jeder kann von jedem anderen Beteiligten etwas lernen. So gewann Marco, dank Heikes enormem Wissen, die Erkenntnis, dass der RSS-Feed auch gekürzt ausgeliefert werden kann. Für Themen-Fremde: Über den RSS-Feed kann ich mich benachrichtigen lassen, wenn auf meinem Lieblings-Blog ein neuer Artikel erschienen ist. Dann bekomme ich z. B. eine email, die mich darüber informiert. Manchmal steht in diesen emails, bzw. Benachrichtigungen, schon der gesamte Text des Artikels drin. Wenn der Feed aber verkürzt ausgeliefert wird, gibt es nur den Anfang des Artikels in der Mail. Um den ganzen Text zu lesen, muss ich den Blog besuchen. Und das möchten Blog-Betreiber natürlich. Sie freuen sich, wenn Leser persönlich vorbeischauen und Artikel lesen.

5. Die richtige Strategie finden

Immer gut, wird der geneigte Leser sich jetzt denken. Für Blogger ist das noch wichtiger. Wer weiß, wen und was er mit seinem Blog erreichen will, hat schon mal viel gewonnen. Daraus ergeben sich nämlich auch die optimalen Verbreitungsformen. Wenn meine Leser sich vor allem in sozialen Netzwerken wie facebook tummeln, bin ich klug beraten, dort verstärkt aktiv zu werden. Wenn ich über Gartenarbeit blogge, ist es vielleicht eine schlaue Idee, mich in Foren herumzutreiben, wo Gartenfreunde sich austauschen. Und wenn ich Antworten auf Fragen liefere, die die Menschen mit Hilfe von Suchmaschinen zu lösen versuchen, dann sollte ich meine Artikel dahingehend optimieren (auch mit Hilfe dieses SEOs), dass Suchmaschinen sie auch finden.

7. Die Biersorte ist egal

Nacktschnecken mögen auch Holsten

Nacktschnecken mögen auch Holsten

Hatten Sie schon mal eine Nacktschnecken-Plage? Parallel zur Blogger-Tagung im Hause nic ereignete sich eine. Das Team konzentrierte sich also kurzzeitig darauf, eine Hortensie vor den Schnecken zu retten und baute eine Bierfalle. Wichtige Info: Den Schnecken ist die Biersorte egal. Die Falle sollte nur in jedem Fall tief genug sein, um ordnungsgemäß darin ertrinken zu können.

8. Elmastudio ist super

Alle drei Teilnehmer der Blogger-Tagung nutzen Themes von Elmastudio. (Für Laien: Ein Theme bestimmt die Grundoptik des Blogs, sozusagen das Layout) Nicmag mag namba, Das Unternehmerhandbuch nutzt tatami und unmus wird mit waipoua erstellt und dann gibt es ja auch noch das Elternhandbuch, an dem Heike und nic gemeinsam werkeln. Hier kommt das Theme mit dem Namen yoko zum Einsatz. Elmastudio ist also ganz weit vorn. Ein Detail, das wir alle an diesen Themes lieben, sind neben der tollen Optik, die ausführlichen Erklärungen für den Umgang und die optimale Nutzung der Themes.

9. Bloggen ohne Katze ist möglich aber sinnlos

Inspiration durch Katze

Inspiration durch Katze

10. Die Statistik – nie Äpfel mit Birnen vergleichen

drei Statistik-Varianten

drei Statistik-Varianten

Marco nutzt PiWik, um zu überprüfen, wie viele Menschen seinen Blog so besuchen. Bei Heike liefert diese Daten google analytics und nic steht total auf Jetpack-Statistiken. Wieder andere haben auf ihrem Server eigene Erhebungen. Keines dieser Tools ist besser oder schlechter als das andere. Man sollte nur eins bedenken: Die Zahlen unterscheiden sich teilweise erheblich. Deshalb lieber nicht PiWik-Zahlen mit Jetpack vergleichen usw..

Fazit: Der Austausch unter Bloggern im echten Leben ist eine wunderbare Sache, darin sind sich alle Teilnehmer der Tagung einig. Sollten Sie darüber nachdenken, eine ähnliche Veranstaltung zu organisieren, sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass reichlich hochwertige Lebensmittel und Getränke im Haus sind. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. In diesem Sinne: Gutes Gelingen und einen schönen Sonntag ☺

 

Veröffentlicht von

Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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