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Slim Belly – Das Finale

Jeder kennt sie wohl, diese Anzeigen in Zeitschriften, die irgendwelche Diätpulver bewerben. Gezeigt wird eine Frau, vorher und nachher. Irgendwie lässt einen aber das Gefühl nicht los, man habe es einfach nur mit zwei extrem-unterschiedlichen Aufnahmen zu tun. Die simulieren, jemand habe fix abgenommen, obwohl er auf beiden Bildern genau dasselbe wiegt. Was das mit mir zu tun hat? Nun ja. Ich habe heute versucht, ein Vorher-Nachher-Beweis-Lichtbild für mein Slim-Belly-Experiment zu basteln. Die acht Wochen sind nämlich tatsächlich um. Nach dem Basteln saß ich dann ziemlich lange grüblnd vor den zwei Aufnahmen und war mir nicht sicher, ob der Unterschied erkennbar ist? Oder ob man mir heimtückische Schummelei unterstellen könnte? Ist aber letztlich ziemlich egal. Wichtig ist schließlich bei diesem Experiment, was ich für mich mitgenommen und herausgefunden habe. Denn: selbst beschummeln hat eh noch niemandem etwas genützt. Hier also mein Abschluss-Bericht, bevor ich mich in neue Experimente stürze.

Wie im Januar angekündigt, habe ich in den acht Wochen immer zwei bis dreimal den Weg ins Fitness-Studio gefunden und ziemlich viele verschiedene Kurse und Trainings-Einheiten mit dem brrrrrr-pfffffff Schlimm Slim-Belly ausprobiert. Standard waren immer 20 bis 40 Minuten Cardio-Training, meistens Ergometer, manchmal Cross-Trainer.flexinic Dazu Pilates, Hot Iron, Zirkel-Training, Zumba und zum Finale heute Flexi-Workout. Ein launiger Kurs mit Schwung-Stab – ziemlich unterschätzt, weil harmlos-aussehend und echt anstrengend. Wichtigste Erkenntnis: Der lustige Gürtel mit dem Luftmatrazten-Effekt funktioniert tatsächlich! Es ist schwer zu beschreiben, wie sich das Körpergefühl durch die Stabilisierung der Mitte verändert. Irgendwie gehe ich anders durch die Welt, grader, (selbst-)bewusster, fitter und gestraffter. Ein tolles Gefühl. Und auch die nackten Zahlen sind nicht zu verachten. Drei Kilo sind mir abhanden gekommen, ganz leicht, ohne dass ich mich extrem hätte geißeln müssen. Gesunde Ernährung, ohne, dass irgendetwas grundsätzlich verboten gewesen wäre (hab ich einfach so für mich entschieden. Schließlich ist ein Leben ohne Cheesecake möglich aber sinnlos).

Kompliziertes Mess-System

Insgesamt ist mein Bauchumfang um knapp sieben Zentimeter geschrumpft, gemessen drei Zentimeter oberhalb des Bauchnabels. Drei Zentimeter unterhalb des Bauchnabels sind es fünf. An dieser Stelle muss ich allerdings mal anmerken, dass ich diese Methode des Messens irgendwie zu kompliziert finde. Also zwei Werte zu nehmen. Natürlich unterscheiden sich die Figuren und die Maße. Wo der eine mehr einer Birne ähnelt, erinnert der nächste an einen Apfel oder sogar einen Sack Sülze… Mir hätte trotzdem ein Wert in der Mitte gereicht. Die reinen Maße finde ich allerdings eh zweitrangig. Viel wichtiger ist das oben-beschriebene Gefühl. In der letzten Woche habe ich außerdem ein paar Slim-Belly-Kolleginnen befragt, welche Erfahrungen sie gesammelt haben. In meinem Studio trainieren nämlich ziemlich viele Damen sehr fleißig mit dem Gürtel. Keine von ihnen hat mir ein negatives Feedback gegeben. Spannend fand ich einen angenehmen Nebeneffekt, den mir eine von ihnen beim gemeinsamen Radeln verriet: Sie hat wohl eine ziemlich markante Narbe, von einer lang-zurückliegenden Blinddarm-OP. Durch das Slim-Belly-Training ist die Narbe unauffälliger geworden. Ich glaube, ich hatte es noch gar nicht erwähnt, aber die Luftdruck-Massage soll auch das Hautbild verbessern. Da hab ich bei mir natürlich gar nicht so drauf geachtet, ich Schlumpf… Für mich geht heute ein lustiges und absolut-lohnenswertes Experiment zu Ende. Ich werde auch in Zukunft mit dem Gürtel trainieren und halte Sie auch sicher mal wieder auf dem Laufenden, wenn mir danach ist. Nur nicht mehr jede Woche. Es gibt schließlich noch andere Dinge, die erzählt werden wollen. Und während Sie das hier lesen, sitze ich ganz heimlich bei einer Slim-Legs-Präsentation. Jaaaahaaa, schlimme Beine 😉 Es gibt nämlich auch eine Hose nach dem brrrrrrrr-pfffffff Prinzip. Und die würde ich zu gern mal testen. Mal sehen, ob ich das in die Tat umsetze. Ihnen und euch einen sonnigen Tag  und genau soviel Sport, wie Sie sich wünschen 🙂

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Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

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  1. Na, eigentlich viel schlimmer… Und wenn man überlegt, wie viel Cheesecake bei diesem Experiment draufgegangen ist.

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  2. Gratulation! Die harte Arbeit hat sich gelohnt. Schafft auch nicht jeder!
    Habe natürlich das Training und den Blog weiter verfolgt, obwohl das „Minimonster“ mich ganz schön in Anspruch nimmt.:-)
    Liebe Grüße

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    • Es hat wirklich Spaß gemacht und das wird es auch weiterhin. Knutsch für das minimonster 🙂

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