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Nic mag das Unternehmerhandbuch und seinen Arbeitsplatz

Teil vier der beliebten Serie um Menschen und ihre Lieblingsarbeitsplätze. Nach Fitness-Studio und Clubschiff heute eine Schreibtischtäterin – aber nicht irgendeine 🙂

3,60 m Arbeitsplatte, gut sortiert, Computer, Telefon – dazu ein kluger Kopf – viel mehr braucht Heike Lorenz nicht, um glücklich und erfolgreich zu arbeiten. Seit dreieinhalb Jahren gibtheikelorenz die Diplom-Kauffrau in ihrem Blog Das Unternehmerhandbuch nützliche Tipps für kleine und mittelgroße Firmen. Von A wie Abrechnung bis Z wie Zeit-Management. Heike erzählt: „Ich liebe meinen Arbeitsplatz am Fenster, hier kann ich perfekt denken, planen und schreiben!

Planungs-MappenWichtiges Utensil sind die bunten Mappen neben dem Drucker, darin sammle ich Artikel, Notizen und Unterlagen für kommende Veröffentlichungen im Unternehmerhandbuch. Hier ruht also sozusagen die kreative Zukunft der Seite, dank meiner Mappen habe ich immer genug Inhalte, um gut im Voraus zu planen.“

Und wenn der Kopf mal raucht – was bei komplizierten Themen ja selbst der strukturiertesten Unternehmerin passieren kann – hilft ein Blick auf die Fensterbank, wo Fotos von den Menschen stehen, die Heike wichtig sind.

Treue SchreibtischlampeTreuer Begleiter seit vielen Jahren ist die Schreibtischlampe, in deren Licht Heike früher schon ihre Hausaufgaben erledigt hat. „Sie hat schon mehrere Umzüge hinter sich und es ist immer noch ein bisschen Farbe vom letzten Renovieren dran.“ Ein bisschen überraschend: Bei aller Technik-Affinität, die man als Blogger natürlich mitbringt, zeichnet Heike die Struktur für das Unternehmerhandbuch doch noch ganz altmodisch auf Papier.

Nic mag und meint: Moderne Unternehmerin mit coolem Sinn für Traditionelles!

Scribble

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Nic arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Journalistin für diverse große Zeitschriften. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. NicMag gibt diesen Geschichten jetzt auch virtuell Raum. Und bietet somit die Möglichkeit, auch über Hintergründe und Themen zu schreiben, für die im Print nicht immer genug Platz war und ist.

13 Kommentare

  1. Marco mag die Arbeitsplätzen von anderen Menschen zu sehen. Es ist so wunderbar persönlich und individuell. Ganz großes Kopfkino. Hat nicht jemand Lust, eine Blogparade daraus zu machen? 😉

    Bei Heikes Arbeitsplatz gefallen mir die Bäume. Ich stell mir vor, im Sommer ist diese Aussicht komplett grün. Der Adventskalender links, voll süss. Die kleinen Bücher links von den bunten Mappen, fallen die nicht um, wenn Heike die Mappen in die Hand nimmt? Das Notebook sieht auf den ersten Blick aus wie ein Mac. Warum muss das Holzauto festgekettet werden? Ob Heike die Lampe nach Links dreht, wenn es dunkel wird? In der Stellung reflektiert es sicherlich auf dem Display.

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    • Das sind viele und sehr berechtigte Fragen, die Heike sicher umgehend beantworten wird! Blogparade ist ja gar nicht nötig. Nicmag stellt schließlich jeden Freitag einen neuen Arbeitsplatz vor. Und da sind schon tolle Sachen in der Planung. Vom Motorradschrauber über den posaunespielenden Schreiner bis zum Bergwerks-Arbeiter aus Nordschweden – allerdings stelle ich fest, dass die klassischen Schreibtische ihren ganz besonderen Reiz haben. Ich merke dich gern vor 🙂

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      • So sehr mich das jetzt freut, aber ich könnte leider gar nichts beitragen. Obwohl ich bei einem sehr großen Unternehmen arbeite, ich habe weder Schreibtisch noch Büro. Mein einziges Werkzeug ist das Notebook. Stift und Papier nutze ich seit Jahren nicht mehr. Auch das Telefon habe ich abgeschafft. Wenn ich jemand anrufen möchte, mache ich das über das Notebook. Wenn mich jemand anruft, klingelt der Blackberry. Und so sitze ich in Besprechungsräumen, Projekträumen, Traveller-Büros, fremden Schreibtischen und prinzipiell ist jede freie Fläche (die ich finde) potentieller Arbeitsplatz. Und das alles gilt ebenso für mich privat. Schöne neue moderne Arbeitswelt, aber ich fühle mich darin ganz wohl.

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        • Du glaubst nur, dass du nichts beitragen kannst! Gerade deine Arbeitssituation finde ich besonders interessant. Ich bin ja auf die Idee für diese Serie gekommen, weil ich selbst als Freiberuflerin auch an verschiedenen Plätzen arbeite. In verschiedenen Büros oder zu Hause. Und zu Hause arbeite ich immer da, wo ich mich am jeweiligen Tag besonders wohl oder inspiriert fühle. Und deshalb habe ich in Teil 1 der Serie meinen Lieblingsarbeitsplatz vorgestellt
          http://nicmag.de/2013/11/22/nics-lieblings-arbeitsplatz/

          Und das ist auch der Ansatz für die Reihe. Lieblings-Arbeitsplätze. In deinem Fall könnten das also auch mehrere Orte sein und die jeweilige Geschichte dazu, wo du zum Beispiel was am Liebsten tust 🙂

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    • Hi Marco,
      lustig, was da in deinem Kopfkino für ein netter Film läuft 🙂

      Du hast Recht, im Sommer gucke ich ins Grüne, die Sonne scheint mich an (Südseite) und es ist herrlich. In der Theorie fallen die kleinen Bücher links nie um, denn sie lehnen sich ja an den Drucker, die Praxis ist irgendwie anders. Mein Notebook ist aber kein Mac, nur ein Sony VAIO im Mädchendesign. Ich bin ja mehr so der PC & Android Typ…

      Und die Sache mit dem Holzauto ist auch nicht ganz so, wie du es dir ausmalst: das ist nicht festgekettet, sondern hängt an einer Hunde-Leine, damit ein Kind es hinter sich herziehen kann. Ich habe es so gefunden, aber leider nicht das Kind dazu. Daher habe ich es mitgenommen und es hat ein Sonnenplätzchen bei mir bekommen 🙂

      Apropos Sonne: die blendet mich mehr als die Lampe, aber das kann ich ja nicht wegdrehen 🙂

      Viele Grüße
      Heike

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      • @NigMag
        Abgemacht. Schreib mich auf die Merkliste.

        @Heike
        Danke für deine Antworten. So ein Kopfkino ist doch toll. :-))) Ich finde all diese alltäglichen Kleinigkeiten machen doch das Leben und dessen besondere Schönheit aus. Hab mir einfach ganz konkret das Arbeiten an und um diesem Schreibtisch herum vorgestellt und ausgeträumt. Die kleine Geschichte zum Holzauto ist übrigens wunderbar.

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